Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 12. Juni 1934: Landeskirchentag in Hessen-Kassel
    Der Landeskirchentag in Hessen-Kassel fasst einstimmig den Beschluss zur Vereinigung der Landeskirchen von Hessen-Kassel und Waldeck zur neuen „Landeskirche von Kurhessen-Kassel und Waldeck“. Beschlüsse über das Bischofsgesetz und zur Unterstellung der neuen Landeskirche unter die Reichskirche scheitern am Widerstand einer Gruppe, die von Pfarrer Dr. Ritter aus Marburg geführt wird und sich ... »Details
  2. 16. Juni 1934: Missstimmung und Proteste in der Landwirtschaft gegen Zwangsbewirtschaftung
    Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD für die Monate Juni / Juli 1934 gibt Nachrichten über Mißstimmungen und Proteste in der Landwirtschaft in verschiedenen Teilen des Reiches wieder, darunter auch ein Beispiel aus Hessen: Die Mißstimmung, die sich seit einigen Monaten der Bauern bemächtigt hat, hält in unverminderter Schärfe an. [...] Die Mißstimmung der Bauern, die sich ... »Details
  3. 17. Juni 1934: Marburger Rede des Vizekanzlers von Papen
    Reichsvizekanzler Franz von Papen (1879–1969) hält im Auditorium maximum der Universität in Marburg auf der Jahresversammlung des Marburger Universitätsbunds eine später berühmt gewordene Rede. Das Konzept der Rede, in der von Papen die totalitäre Politik der NSDAP kritisiert, stammt von dem Juristen Edgar Jung (1894–1934), der als politischer Berater und Redenschreiber von Papens tätig ... »Details
  4. 30. Juni 1934: Hanauer Ereignisse während der Ausschaltung der SA (dem sogenannten Röhm-Putsch)
    Im Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD werden Informationen zum Verlauf der Aktionen zur Ausschaltung der SA (dem sogenannten Röhm-Putsch) veröffentlicht, darunter zu den Ereignissen in Hanau und Umgebung: ... »Details
  5. Juli - August 1934: Frankfurter Untergrund-SPD rechnet mit raschem Ende der Hitlerdiktatur
    Die Deutschland-Berichte des Exilvorstands der SPD beschreibt die allgemeine Stimmung in Deutschland im Sommer 1934: Die Berichte über die Abstimmung vom 19. August zeigen, daß die Wahlergebnisse keinen zuverlässigen Maßstab für die wirkliche Stimmung in Deutschland abgeben können. Wenn man ein Urteil darüber gewinnen will, in welchem Maße der Terror das Ergebnis beeinflußt hat, ist man ... »Details
  6. Juli - August 1934: Beschreibung der Stimmung im kirchlichen Bereich in Frankfurt
    In den Deutschland-Berichten des Exilvorstand der SPD wird die Stimmung in kirchlichen Kreisen, darunter auch in Frankfurt: Im Dom zu Frankfurt wurde ein Requiem für den Jugendkraft-Führer Probst abgehalten. Frühmorgens im 5 Uhr war die Kirche überfüllt. Ich selbst habe teilgenommen. Die Leute standen bis auf die Straße. In der Liturgie sagte der Pfarrer: „Jeder der seinen Bruder hasset, ... »Details
  7. Juli - August 1934: Berichte über Missstände und Verschwendung in der nationalsozialistischen Kommunalverwaltung
    Die Deutschland-Berichte des Exilvorstand der SPD geben Nachrichten über zahlreiche Mißstände und Verschwendungen in den nationalsozialistischen Kommunalverwaltungen wieder:In Frankfurt (Main) hat der ns.-Dezernent für das Stiftungswesen über 60.000,- Mk. unterschlagen und wurde zu 1 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Arbeitsämter in Wetzlar und Hanau hatten früher einen Wagen. Jetzt ... »Details
  8. Juli - August 1934: Verstärke Produktion der Rüstungsindustrie, auch in Offenbach
    Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstands für die Monate Juli / August 1934 berichtet aus vielen Städten des Reichs über eine verstärkte Einbeziehung zahlreicher Betriebe in die Rüstungsproduktion. Für Offenbach werden beispielsweise aufgezählt: Die Firma Jansen baut Maschinen für Krupp, die zur Herstellung schwerkalibriger Granaten dienen. Die Firma Maury & Co. hat einen Auftrag über ... »Details
  9. 1. Juli 1934: Eröffnung der 3. Römerberg-Festspiele in Frankfurt
    Mit einer Inszenierung von Schillers „Die Jungfrau von Orléans“ beginnen die diesjährigen Freilichtaufführungen der Städtischen Bühnen auf dem Römerberg, die seit 1932 als „Römerberg-Festspiele“ im Sommer Tausende von Besuchern ins Herz der Stadt Frankfurt am Main locken. Weiterhin werden ab 15. Juli bis zum Ende der vor den mittelalterlichen Kulissen des Römerbergs monumental ins ... »Details
  10. 3. Juli 1934: SA-Gruppenführer dankt der hessischen SA für die Mitwirkung an den Säuberungen
    Der SA-Gruppenführer (und Polizeipräsident) von Frankfurt am Main, Adolf Beckerle (1902–1976), richtet nach Abschluss der Säuberungsaktion im Zusammenhang mit dem sogenannten Röhm-Putsch einen vom Landespressedienst verbreiteten Aufruf an die SA-Gruppe Hessen: ... »Details