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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 19. Februar 1900: Eröffnung des 25. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Kasseler Ständehaus wird der 25. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Kassel durch die Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten Robert Graf von Zedlitz und Trützschler (1837–1914), eröffnet. Dieser führt in seiner Ansprache unter anderem aus: ... »Details - 20. Februar 1900: Eröffnung des 8. Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau
Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 8. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Robert Graf von Zedlitz und Trützschler (1837–1914), eröffnet: ... »Details - 13. März 1900: Eisenbahnunglück bei Bebra
Der Regierungspräsident in Kassel August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser in seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht vom 26. Juni 1900 von einem Zugunglück in Bebra, das sich am 13. März 1900 ereignet hat. Der um 6:47 Uhr von Kassel abgehende Schnellzug fuhr kurz vor der Station Bebra auf einen gerade anfahrenden Güterzug. Die Maschine und mehrere Wagen seien vollständig ... »Details - 24. März 1900: Grundsteinlegung für das Ateliergebäude der Künstlerkolonie Darmstadt
Auf der Höhe des Südhanges der Darmstädter „Mathildenhöhe“ wird der Grundstein für das von Joseph Maria Olbrich (1867–1908) entworfene Ateliergebäude der Künstlerkolonie gelegt. Der nach dem Gründer der Kolonie und Förderer zahlreicher dort lebender Künstler Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen und bei Rhein (1868–1937) benannte Bau soll nicht nur als gemeinschaftliches ... »Details - 26. März 1900: Einweihung der Rheinbrücke bei Worms
Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937) weiht die in dreijähriger Bauzeit fertiggestellte Brücke über den Rhein nach Worms ein, die nach ihm benannt wird. Am 30. November kann auch die neue Eisenbahnbrücke nach Worms freigegeben werden.(OV) ... »Details - 27. März 1900: Bericht des Kasseler Regierungspräsidenten über christliche Arbeiter im Kreis Fulda
Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) hebt in seinem Zeitungsbericht an den Kaiser die Organisation der christlichen Arbeiter im Kreis Fulda in christlichen Arbeitervereinen hervor: Die Arbeiterbevölkerung der Stadt Fulda und ihrer Umgebung hat sich auf christlicher Grundlage organisiert. Den Anstoß hierzu gab ein mißglückter Organisationsversuch von ... »Details - 27. März 1900: Neue Eisenbahnstrecken im Regierungsbezirk Kassel
Nach dem Zeitungsbericht des Kasseler Regierungspräsidenten August von Trott zu Solz (1855–1938) an den Kaiser sind die Oberbauarbeiten an der neuen Eisenbahnstrecke Frankenberg–Korbach so weit vorangeschritten, dass mit der Eröffnung des Bahnbetriebs auf dieser Strecke bis zum 1. Mai 1900 zu rechnen sei. Auch die Kleinbahnstrecke im Kreis Kirchhain, die sogenannte Ohmtalbahn, sei soweit ... »Details - 27. März 1900: Bericht über die Entwicklung des Gewerbes im Regierungsbezirk Kassel
Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser in seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht von der im allgemeinen günstigen Entwicklung von Industrie und Gewerbe. So ist im Berichtszeitraum in Hoheneiche (Kreis Eschwege) eine neue Strumpffabrik errichtet worden, die vorläufig 20 Arbeiterinnen beschäftige. Die im vergangenen Herbst durch einen ... »Details - 27. März 1900: Politische und Öffentliche Stimmung im Regierungsbezirk Kassel
Der Regierungspräsident in Kassel August von Trott zu Solz (1855–1938) gibt dem Kaiser in seinem vierteljährlichen Zeitungsberichte ein Bild von der öffentlichen Stimmung im abgelaufenen Vierteljahr. Danach standen der südafrikanische Krieg, die Flottenvorlage, die sog. lex Heinze und das Fleischschaugesetz [...] im Mittelpunkt der allgemeinen Diskussion. Mit Spannung sieht man überall der ... »Details - 27. März 1900: Fuldaer Bischof unterbindet Ansammlungen am Ort einer angeblichen Marienerscheinung in Unterbimbach
Nach einem Bericht des Kasseler Regierungspräsidenten August von Trott zu Solz (1855–1938) an den Kaiser haben die Menschenansammlungen bei Unterbimbach wegen angeblicher Wundererscheinungen auf Veranlassung des Fuldaer Bischofs0=Bischof von Fulda ist zu dieser Zeit Adalbert Endert (1850–1906), Bischof von 1898 bis 1906. Siehe Wikipedia: Adalbert Endert (eingesehen am 27.3.2018). und nach ... »Details - 1. April 1900: Eisenbahnlinie Kirchhain - Homberg (Ohm) in Betrieb
Der Regierungspräsident in Kassel berichtet in seinem Zeitungsbericht vom 26. Juni 1900 an den Kaiser, dass die Kleinbahnlinie von Kirchhain (Kreis Marburg) entlang des Flusslaufs der Ohm bis zur Landesgrenze Richtung Homberg (Ohm) / Bahnhof Nieder-Ofleiden als sogenannte Ohmtalbahn (Kirchhainer Kreisbahn) am 1. April 1900 dem Betrieb übergeben wurde. Die damit eröffnete Bahnverbindung bildet ... »Details - 3. April 1900: Klagen über Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft
Der Wiesbadener Regierungspräsident Dr. Richard Wentzel (1850–1916)0=Richard Wentzel war von 1898 bis 1902 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Wiesbaden in der preußischen Provinz Hessen-Nassau. berichtet dem Kaiser in seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht, aus mehreren Kreisen des Regierungsbezirks kämen „heftige Klagen über den fortdauernden Mangel an ländlichen Arbeitern und ... »Details - 3. April 1900: Bericht über schwere Folgen der Rebkrankheiten für den Weinbau
Nach dem Bericht des Wiesbadener Regierungspräsidenten Dr. Richard Wentzel (1850–1916)0=Richard Wentzel war von 1898 bis 1902 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Wiesbaden in der preußischen Provinz Hessen-Nassau. haben die im Vorjahr (1899) aufgetretenen Rebkrankheiten das Holz der Weinstöcke „nachteilig beeinflußt“. Das Holz sei zurückgeblieben und teilweise taub geworden, so ... »Details - 3. April 1900: Bericht über breite öffentliche Zustimmung zum Kriegsflottenbau
Der Regierungspräsident in Wiesbaden, Dr. Richard Wentzel (1850–1916)0=Richard von Wentzel war von 1898 bis 1902 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Wiesbaden in der preußischen Provinz Hessen-Nassau., berichtet dem Kaiser über die öffentliche Stimmung in seinem Dienstbezirk und insbesondere von einer (angeblich) breiten Zustimmung zum Kriegsflottenbau: „Die öffentliche Stimmung ... »Details - 9. April 1900: Erste Ziehung der Großherzoglichen Landeslotterie
Im Großherzogtum Hessen findet die erste Ziehung der Großherzoglich Hessischen Landeslotterie statt. Zur Durchführung kommt eine Klassenlotterie in fünf Klassen, für die sowohl ganze Lose als auch Teil-Lose erhältlich sind. Ein ganzes Klassenlos ist für 33 Mark zu haben, das Voll-Los für alle Klassen wird zum Preis von 165 Mark ausgegeben. Hauptgewinn in der ersten Klasse ist eine Summe ... »Details - 9. April 1900: Frauen dürfen als Reinigungskräfte des Regierungspräsidiums eingestellt werden
Der preußische Finanzminister Johannes von Miquèl (1828–1901) genehmigt dem Regierungspräsidenten in Wiesbaden, bis auf weiteres Frauen als Reinigungskräfte des Regierungsgebäudes einzustellen. Er bezieht sich damit auf einen Erlass des Finanz- und des Innenministers an den Regierungspräsidenten vom 30. September 1898, mit der eine vorläufige Einstellung von Frauen genehmigt worden ... »Details - 17. April 1900: Streik der Maurergehilfen in Wiesbaden
Regierungspräsident Dr. Richard Wentzel (1850–1916) berichtet an den Kaiser, in Wiesbaden seien die Maurergehilfen in einen Ausstand getreten, der zum Zeitpunkt des Berichts (8. Juli 1900) noch immer anhalte. Dabei gehe es ausschließlich um Lohnforderungen. Durch den Ausstand sei es in Wiesbaden zu Einschränkungen in der vorher bedeutenden Bautätigkeit gekommen.(OV) ... »Details - 18. April 1900: Eröffnung des 34. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
In Wiesbaden wird um 12 Uhr der 34. Kommunallandtag des Regierungsbezirks durch eine Ansprache des stellvertretenden Königlichen Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Dr. Richard Wentzel (1850–1916) eröffnet: ... »Details - Mai-Juni 1900: Maurerstreik in Fulda durch christliche Arbeiter organisiert
Der Regierungspräsident in Kassel meldet in seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht an den Kaiser vom 26. Juni 1900, dass in Fulda ein mehrwöchiger Maurerstreik ausgebrochen sei, der vom christlichen Arbeiterverein organisiert wurde. Der Streik sei vor wenigen Tagen mit einer weitgehenden Niederlage der Streikenden zu Ende gegangen, jedoch hätten sich die christlichen Arbeiter nicht besser ... »Details - 7. Mai 1900: Bericht über mehrere Streikaktionen in Frankfurt
Der Wiesbadener Regierungspräsident Dr. Richard Wentzel (1850–1916) berichtet für die Monate März bis Mai 1900, in Frankfurt am Main sei es zu mehreren Streiks gekommen. So seien 40 Tapezierer und 60 Steinarbeiter in den Ausstand getreten. Am 7. Mai sei es zum Ausstand von etwa 700 Holzarbeitern gekommen, die eine Arbeitszeit von neun Stunden und Lohnerhöhungen forderten. Weil die ... »Details - 14. Mai 1900: Großherzog Ernst Ludwig von Hessen besucht Torpedoboote auf Rheinfahrt in Mainz
Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937) besucht in Mainz die Torpedoboote der kaiserlichen Marine, die rheinaufwärts fahren. Die auf Geheiß des Kaisers Wilhelm II. (1859–1941) für die Rheinfahrt bestimmte Torpedoboot-Division hat ihre Mai-Reise in Rotterdam begonnen, macht Station in Emmerich und Köln. In Bonn wird die Flottille von Prinzessin Viktoria zu Schaumburg-Lippe ... »Details - 15. Mai 1900: Hessische Beteiligung an der Pariser Weltausstellung
Das von der in Frankfurt am Main ansässigen Baufirma Philipp Holzmann zur Weltausstellung in Paris gebaute „Deutsche Haus“ wird eröffnet. Die in der Abteilung „Volkswohlfahrtseinrichtungen“ gezeigte Arbeiterwohnung der Farbwerke Hoechst erhält einen „Grand Prix“.(OV) ... »Details - 20. Mai 1900: Einführung des neuen Mainzer Bischofs Heinrich Brück
In Mainz (Großherzogtum Hessen) wird der neue Bischof Heinrich Brück (1831–1903) feierlich in sein Amt eingeführt. Brück stammt aus Bingen am Rhein. 1855 wird er Priester, 1861 Professor am bischöflichen Priesterseminar in Mainz. Nach dem Tod seines Vorgängers Paul Leopold Haffner (1829–1899) wird er am 2. November 1899 zum Bistumsverweser ernannt und am 21. Dezember 1899 zum Mainzer ... »Details - 24. Mai 1900: Tod des Prinzen Wilhelm von Hessen
Prinz Wilhelm von Hessen und bei Rhein (geb. am 16. November 1845), eines von vier Kindern, die aus der Verbindung zwischen Karl Prinz von Hessen und bei Rhein (1809–1877) and Marie Elisabeth Caroline Viktoria Prinzessin von Preußen (1815–1885) hervorgingen, stirbt auf seinem Wohnsitz, dem Palais Rosenhöhe in Darmstadt (im südlichen Teil des Parks Rosenhöhe gelegen; das Gebäude brennt bei ... »Details - 25. Mai 1900: Erste Sitzung der Handwerkskammer im Großherzogtum
In Darmstadt findet die erste Sitzung der neu gegründeten Handwerkskammer für das Großherzogtum Hessen statt. ... »Details - Juni 1900: Elektrizitätswerk beliefert Wiesbadener Straßenbahnen mit Strom
Das am 16. April 1898 eröffnete Wiesbadener Elektrizitätswerk, das an die Elektrizitäts-AG verpachtet ist, übernimmt die Stromlieferung an die Wiesbadener Straßenbahnen. Das Elektrizitätswerk wird fortlaufend erweitert und 1906 in städtische Regie übernommen. Das Straßenbahnnetz kann damit im Juni 1900 um die elektrifizierte Strecke Bahnhöfe – Rheinstraße – Kaiser-Friedrich-Ring – ... »Details - Juni - Juli 1900: Pockenepidemie in Frankfurt
Der Regierungspräsident in Wiesbaden berichtet, in den Monaten Juni und Juli sei es in Frankfurt am Main zu einer Blatternepidemie (Pockenepidemie) gekommen. Über die Entstehung habe man trotz sofort vorgenommener Untersuchungen nichts feststellen können. Insgesamt seien 27 Personen erkrankt. Obwohl die Krankheit im allgemeinen gutartig verlaufen sei, seien vier Personen gestorben. Die letzten ... »Details - 1. Juni 1900: Eröffnung einer Niederlassung der Kapuziner in Frankfurt
Nach eine Niederlassung der Genossenschaft der Kapuziner der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinz in Frankfurt am Main bereits am 8. Dezember 1899 genehmigt worden war, wird die Niederlassung, der man die Seelsorge in der neuen St. Antonius-Kirche übertragen hat, mit dem Einzug von drei Ordensgeistlichen, zwei Laienbrüdern und einem Diener eröffnet.(OV) ... »Details - 3.-4. Juni 1900: Tagung der christlichen Gewerkschaften in Frankfurt
Zu Pfingsten tagt der 2. Kongress der christlichen Gewerkschaften Deutschlands in Frankfurt am Main. Von den 46 Christlichen Gewerkschaften, die zu dieser Zeit über 152.000 Mitglieder verfügen, sind 28 Verbände durch Delegierte vertreten. Kleinere Verbände nehmen aus Kostengründen nicht teil, übernehmen aber die Leitsätze des 1. Kongresses, der in Mainz getagt hatte. ... »Details - 26. Juni 1900: Erkrankung russisch-polnischer Arbeiter in Hessen an Augenkrankheit
Der Regierungspräsident in Kassel, August von Trott zu Solz (1855–1938), stellt in seinem Zeitungsbericht an den Kaiser fest, dass unter russisch-polnischen Arbeitern in den Kreisen Hofgeismar und Ziegenhain im Berichtszeitraum (März bis Mai 1900) mehrere Fälle „von granulöser bezw. ägyptischer Augenentzündung“ vorgekommen sind. Bei dieser vor allem in suptropischen und tropischen ... »Details - 26. Juni 1900: Schlechte Wirtschaftslage der Diamantschleifereien in Hanau
Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet von der schlechten wirtschaftlichen Lage der Diamantschleifereien in Hanau: Bei den hohen Rohmaterialpreisen [wegen des Burenkriegs in Südafrika] haben die in der Stadt Hanau arbeitenden Diamantschleifereien, bis auf eine, die ihren Betrieb mit unveränderten Arbeitskräften fortsetzt, im Laufe der letzten Monat ... »Details - 26. Juni 1900: Gründung der Gummiwerke Fulda geplant
Der Regierungspräsident in Kassel August von Trott zu Solz (1855–1938) teilt in seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht an Kaiser Wilhelm II. mit, in Fulda sei die Gründung einer neuen großen Gummifabrik beabsichtigt und dazu sei der Grund und Boden bereits angekauft. Die Firma wird noch im selben Jahr unter dem Namen Gummiwerke Fulda, später Fulda Reifen GmbH gegründet. Sie ist seit 1962 ... »Details - 26. Juni 1900: Gründung einer weiteren Zigarrenfabrik im Kreis Rotenburg
Die im Kreis Rotenburg an der Fulda mit den beiden Fabriken in Rotenburg an der Fulda und Sontra produzierende Tabakindustrie wird nach dem Bericht des Kasseler Regierungspräsidenten August von Trott zu Solz (1855–1938) durch die Gründung einer weiteren Zigarrenfabrik in Obersuhl gestärkt.(OV) ... »Details - 26. Juni 1900: Arbeitskräftemangel in der hessischen Landwirtschaft
Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) weist in seinem Zeitungsbericht an den Kaiser für die Monate März bis Mai 1900 auf den Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft hin: ... »Details - 1. Juli 1900: Eingemeindung von Oberrad, Niederrad und Seckbach nach Frankfurt
Die Ortschaften Oberrad, Niederrad und Seckbach mit zusammen etwa 19.000 Einwohnern werden nach Frankfurt am Main eingemeindet. In Ober- und Niederrad werden Polizeireviere eingerichtet, in Seckbach eine Polizeiwache.(OV) ... »Details - 6. Juli 1900: Ablehnung der Erhöhung der Lehrergehälter im Großherzogtum Hessen
Die Regierung des Großherzogtums Hessen lehnt die von der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags beschlossene Erhöhung der Lehrergehälter als zu weitgehend ab. Sie erkennt jedoch die Notwendigkeit an, die Besoldung der Lehrer zu verbessern. Ein von der Regierung vorgeschlagenes Gesetz zur Besoldungsanhebung wird jedoch umgekehrt von der Zweiten Kammer des Landtags als ungenügend abgelehnt.(OV) ... »Details - 6. Juli 1900: Ehrendoktorwürde der Ingenieurwissenschaften für Großherzog Ernst Ludwig
Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937) wird von der Technischen Hochschule in Darmstadt der Titel Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing., akademischer Grad des Doktors der Ingenieurwissenschaften) ehrenhalber zuerkannt. Zuvor, am 25. November 1899 hatte der Großherzog der Technischen Hochschule das Promotionsrecht verliehen. Die Promotionsordnung, die das ordentliche Verfahren zur Erlangung des ... »Details - 8. Juli 1900: Bericht über die öffentliche Stimmung in Wiesbaden und Umgebung
Der Wiesbadener Regierungspräsident Dr. Richard Wentzel (1850–1916) beschreibt in seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht an Kaiser Wilhelm II. die öffentliche Stimmung in seinem Dienstbezirk als andauernd gut. Zumal in Wiesbaden war sie anläßlich der Anwesenheit Eurer Majestät eine sehr gehobene. Ganz besonders hat die Rheinfahrt Euer Majestät Torpedobootflottile (vgl. 14. Mai 1900) auf ... »Details - 8. Juli 1900: Einflussnahme des Kaisers auf die Gestaltung des Wiesbadener Hauptbahnhofs
Der Wiesbadener Regierungspräsident Dr. Richard Wentzel (1850–1916) berichtet dem Kaiser, die Erdarbeiten für den Neubau des Hauptbahnhofs in Wiesbaden seien kräftig gefördert worden. Die Gestaltung der gesamten Bahnhofsanlagen ist durch Euer Majestät persönliches Eingreifen Gegenstand erneuter, die städtischen Interessen besonders berücksichtigender Erwägungen geworden.(OV) ... »Details - 8. Juli 1900: Bericht über die Umstellung der Straßenbahnen in Wiesbaden und Frankfurt auf elektrischen Betrieb
Die Umwandlung des Betriebs der Straßenbahnen in Wiesbaden und Frankfurt am Main vom Pferde- und Dampfbetrieb auf elektrischen Betrieb macht nach einem Bericht des Wiesbadener Regierungspräsidenten „erhebliche Fortschritte“. ... »Details
