Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 27. Juni 1961: Sellner verlässt Landestheater Darmstadt
    Gustav Rudolf Sellner (1905–1990) verlässt das Darmstädter Landestheater, dessen Intendanz er seit 1951 inne hat.0=Vgl. Hensen, Kritiken, S. 2. Als Spielstätte für die am 2. September 1951 einsetzende Saison 1951/52 diente das Orangerietheater im alten Barockgarten mit 570 Plätzen.2=Vgl. Kaiser, Vom Zeittheater zur Sellner-Bühne, S. 103. Nach der Zerstörung des Darmstädter ... »Details
  2. 28. Juni 1961: Verabschiedung des Hessischen Schulverwaltungsgesetzes
    Der Hessische Landtag beschließt ein umfangreiches Gesetz über die Unterhaltung und Verwaltung der öffentlichen Schulen und die Schulaufsicht (Schulverwaltungsgesetz). ... »Details
  3. 28. Juni 1961: Gesetz über Unterrichtsgeld- und Lernmittelfreiheit
    Der Hessische Landtag beschließt das „Gesetz über Unterrichtsgeld- und Lernmittelfreiheit und Erziehungsbeihilfen“. Das Gesetz stellt fest, dass in Hessen an allen öffentlichen Schulen und Hochschulen Unterrichtsgeldfreiheit besteht und Aufnahme- und Studiengebühren nicht erhoben werden. Diese Unterrichtsgeldfreiheit gilt jedoch nur für deutsche Staatsbürger, die ihren Wohnsitz in Hessen ... »Details
  4. 30. Juni 1961: Eröffnung des 1. Hessentags in Alsfeld
    In Alsfeld beginnt der erste „Hessentag“. Die gut besuchten Veranstaltungen umfassen eine Landesausstellung, ein Kulturprogramm sowie eine internationale Sport- und Musikschau. Höhepunkt in Alsfeld ist der große Festzug mit zahlreichen Motivwagen sowie Trachten- und Musikgruppen. Über 9.000 Personen nehmen an dem Festzug teil. Der erste Hessentag ist so erfolgreich, dass sich schon während ... »Details
  5. 30. Juni-2. Juli 1961: Bundesgrenzschutz und Abordnungen der Bundeswehr auf dem 1. Hessentag in Alsfeld
    Auf dem am 30. Juni 1961 eröffneten 1. Hessentag in Alsfeld präsentiert sich auch die in der Stadt seit Ende Mai 1960 stationierte 11. Hundertschaft der Grenzschutzgruppe (GSG) 3 des Bundesgrenzschutz sowie Abordnungen der in Hessen stationierten Einheiten der 2. Panzergrenadierdivision. Die am Hessentag teilnehmenden Soldaten tragen zum ersten Mal ein rot-weißes bzw. rot-silbernes Wappen mit ... »Details
  6. 8.-10. Juli 1961: 3. Marburger Brunnenfest mit Ehrenmitglied der Oberstadtgemeinde aus Eisenach
    Der Eisenacher Bürgermeister Hermann Harden (1912–1964) nimmt bereits zum dritten Mal am Brunnenfest in Marburg teil, das unter der Schirmherrschaft des Marburger Oberbürgermeisters Georg Gaßmann vom 8. bis 10. Juli 1961 ausgerichtet wird.0=Vgl. Dettmering/Kieselbach, Städtepartnerschaft Marburg – Eisenach, S. 6. Harden wird als einziger Vertreter der DDR in seiner Funktion als ... »Details
  7. 12. Juli 1961: Antrag auf gerichtliche Voruntersuchung für den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess
    Zwei Jahre, nachdem Frankfurt am Main zum Prozesssort für die Aburteilung der in Auschwitz begangenen NS-Verbrechen bestimmt wurde, beantragt die Staatsanwaltschaft im Vorfeld des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses die Einleitung der gerichtlichen Voruntersuchung. Das Verfahren firmiert zunächst unter der Überschrift „Strafsache gegen Baer und andere“. Zwei Jahre nach Beginn der ... »Details
  8. 12. Juli 1961: Vier Tote beim Absturz eines Bundeswehrhubschraubers bei Kassel
    Ein Hubschrauber der Bundeswehr stürzt während eines Überprüfungsfluges nach einer Reparatur in den Henschel-Werken unweit von Kassel in die Fulda. Das Unglück ereignet sich in unmittelbarer Nähe eines Ausflugslokals. Augenzeugen berichten, dass der Pilot mit dem in einer Höhe von etwa 20 Metern über dem Fluss heran fliegenden Helikopter kurz vor einer Hochspannungsleitung auszuweichen ... »Details
  9. 16. Juli 1961: Fluchtwelle aus der DDR erreicht ihren Höhepunkt
    Die Fluchtwelle der aus der DDR geflohenen Menschen erreicht im Notaufnahmelager Gießen seinen Höhepunkt. Zur Bewältigung des Anstroms ist ein Zwischenauffanglager in Langen eingerichtet worden, da die Kapazitäten im Gießener Notaufnahmelager vorrübergehend erschöpft sind. Für die Ausreisewelle aus der DDR werden mitunter umfangreiche Kollektivierungsmaßnahmen verantwortlich gemacht.(FW) ... »Details
  10. 18. Juli 1961: Bundesverkehrsminister erläutert Prioritäten im Autobahnbau in Hessen
    Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm (1903–1967; CDU) besichtigt Autobahnprojekte in der Umgebung von Kassel. Dabei bittet er um Verständnis dafür, dass die Fertigstellung der Autobahn Kassel – Ruhrgebiet hinter die Strecken Hagen – Gießen und Bad Hersfeld – Würzburg zurückgestellt werde, um die beiden anderen Strecken bis 1966 dem Verkehr übergeben zu können. Die ... »Details