Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 18. Juni 1901: Genehmigung des Titels Dr.-Ing. an der Technischen Hochschule Darmstadt
    Die Promotionsordnung der Technischen Hochschule Darmstadt wird offiziell bestätigt. Damit erhält die Hochschule das Recht zur Verleihung des Titels Dr.-Ing. (Doktor-Ingenieur), den akademischen Grad des Doktors der Ingenieurwissenschaften. Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937) verlieh der Technischen Hochschule das Promotionsrecht bereits am 25. November 18990=Etwa einen Monat ... »Details
  2. 27. Juni - 11. Juli 1901: Streik der Maschinenarbeiter der Frankfurter Fabrik Schrader & Rüdiger
    Der Regierungspräsident in Wiesbaden Dr. Richard Wentzel (1850–1916) berichtet dem Kaiser, 127 Maschinenarbeiter der Frankfurter Maschinenfabrik Schrader & Rüdiger seien am 27. Juni in den Ausstand getreten. Durch das Entgegenkommen der Fabrikleitung sei der Streik am 11. Juli beendet worden, jedoch ohne daß die Arbeiter ihre wesentliche Forderung auf Reduktiond er Arbreitszeit zur ... »Details
  3. 5. Juli 1901: Bekämpfung des Heuwurms in den Rheingauer Weinbergen
    Der Regierungspräsident in Wiesbaden berichtet, in diesem Jahr sei vor allem im Rheingau mit einer allgemeinen und gründlichen Bekämpfung des Heu- und Sauerwurms begonnen worden. In einzelnen Gemeinden habe man bei gemeinsamen Begehungen der Weinberge, vor allem durch Schulkinder und ihre Lehrer, die Motte des Heuwurms durch Klebefächer bekämpft und dabei allein im Rheingaukreis 1.351.174 ... »Details
  4. 5. Juli 1901: Bericht über kleinere Streikbewegungen im Regierungsbezirk Wiesbaden
    Der Regierungspräsident in Wiesbaden berichtet von kleineren Streikbewegungen: In Frankfurt am Main habe ein Streik der Schuhmacher und Damenschneider stattgefunden, die mit einer teilweisen Bewilligung der Forderungen geendet hätten. Andere Ausstände seinen mit einer Entgegenkommen der Arbeitgeber oder der Einstellung anderer Arbeiter rasch zu Ende gegangen seien. In Wiesbaden sei ein Streik ... »Details
  5. 1. August 1901: Berliner Disconto-Gesellschaft übernimmt Bankhaus Rothschild & Söhne
    Die 1851 gegründete Disconto-Gesellschaft in Berlin übernimmt die Geschäfte des in Frankfurt am Main ansässigen Bankhauses M.A. Rothschild & Söhne. Von Seiten des Frankfurter Traditionshauses war der Verkauf notwendig geworden, da nach dem Tod von Wilhelm Carl Freiherr von Rothschild (1828–1901), zuletzt alleiniger Inhaber des Frankfurter Stammhauses, keine männlichen Nachfahren besitzt. ... »Details
  6. 2. August 1901: Zu wenige Strafgefangene für den Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft
    Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser für die Monate März bis Mai 1901, wie im Vorjahr seien einer Reihe von Landwirten auf Antrag Gefangene aus den Strafanstalten des Regierungsbezirks für landwirtschaftliche Arbeiten zur Verfügung gestellt worden. Man habe Kommandos von 15 bis 30 Arbeitskräften zusammengestellt, die sich im Vorjahr ... »Details
  7. 2. August 1901: Unmut über Reiseprediger der Anstalt Chrischona in Bellnhausen
    Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser aus dem Kreis Marburg, in Bellnhausen hielten sich zwei in der Schweizer Anstalt Chrischona als Evangelisten ausgebildete Reiseprediger auf. Evangelisch-kirchliche Kreise klagten darüber, daß die durch diese Leute hervorgerufene Bewegung der Landeskirche durch Förderung des Sektenwesens zum Schaden gereiche. Die ... »Details
  8. 2. August 1901: Interesse am Einsatz von Lehrerinnen in den Volksschulen
    In seinem vierteljährlichen Zeitungsbericht an den Kaiser hofft der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938), dass der schon mehrfach beklagte Lehrermangel in den Volksschulen durch die bereits beschlossene Einrichtung eines Lehrerseminars in Frankenberg (Eder) behoben werden kann. Immer häufiger werde jetzt von den Gemeinden der Wunsch an die Regierung herangetragen, ... »Details
  9. 2. August 1901: Bericht über die günstige Entwicklung der Kolonialschule in Witzenhausen
    Wie der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) dem Kaiser berichtet, erfreut sich die Kolonialschule in Witzenhausen eines regen Besuches. Auch die dortige Erziehungsanstalt für die Kinder von Deutschen im Ausland sei durch die Angliederung einer Obertertia und durch einen zusätzlichen akademisch gebildeten Lehrer erweitert worden, so dass sie die begründete ... »Details
  10. 2. August 1901: Bericht über die Wirkung des Gesetzes über die Fürsorgeerziehung Jugendlicher
    Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser von der Wirkung des am 2. Juli 1900 verabschiedeten Gesetzes über die Fürsorgeerziehung Minderjähriger. Das Gesetz sei inzwischen häufig angewandt worden und werde bald von wohltätiger Wirkung auf die Bevölkerung sein. Es werde schon jetzt in gewissen Kreisen gefürchtet und habe insbesondere unter ... »Details
  11. 5. August 1901: Tod der Kaiserin Friedrich in Kronberg
    Die ehemalige Kaiserin Victoria (von Großbritannien und Irland), seit dem Tod ihres Mannes, des deutschen Kaisers Friedrich III. auch „Kaiserin Friedrich“ genannt, stirbt im Beisein ihres Sohnes, Kaiser Wilhelms II., auf ihren Witwensitz Schloss Friedrichshof bei Kronberg im Taunus. Inoffiziell wird als Todesursache der Sechzigjährigen Krebs angegeben. Kaiser Wilhelm II. ordnet in einem ... »Details
  12. 8. August 1901: König Edward VII. von England Kurgast in Bad Homburg
    Edward VII. von Großbritannien, seit dem 22. Januar 1901 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und Kaiser von Indien, trifft zum letzten Mal zur Kur in „Ritters Park-Hotel“ in Bad Homburg ein. Als Prince of Wales war er stets ein gern gesehener Stammgast in der Kurstadt am Taunus.(OV) ... »Details
  13. 17. August 1901: Eröffnung des Gewerkschaftshauses in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird das Gewerkschaftshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) seiner Bestimmung übergeben. Das an der Ecke Allerheiligenstraße / Stoltzestraße liegende Haus dient als Arbeiterherberge und für größere Versammlungen. Außerdem haben das Gewerkschaftkartell, das Arbeitersekretariat und eine große Zahl von Gewerkschaften ihre Büros und Arbeitsnachweise in ... »Details
  14. 19. August 1901: Kaiser Wilhelm II. gibt von Wilhelmshöhe aus eine Kabinettsordre heraus
    Kaiser Wilhelm II., der sich in Schloss Wilhelmshöhe in Kassel aufhält, gibt eine Kabinettsordre „über die Übersiedlung der Angehörigen von Mitgliedern der ostasiatischen Besatzungsbrigade nach China.“(OV) ... »Details
  15. 24. August 1901: Eröffnung der Mainschleuse in Offenbach
    Mit der Einweihung der Mainschleuse in Offenbach am Main wird die Großschifffahrt auf dem Main zwischen Frankfurt am Main und Offenbach eröffnet. 1888 hatte die Großherzogliche Handelskammer in Offenbach am Main an das Ministerium des Innern in Darmstadt die Bitte gerichtet, zu erwirken, dass die Kanalisierung bis nach Offenbach weitergeführt werde. Auch die Stadt Hanau trat in der Frage einer ... »Details
  16. September-November 1901: Weiterhin erheblicher Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft
    Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser am 18. Dezember 1901 für die Monate September bis November, der Arbeitermangel auf dem Land und die Unzulänglichkeit der Qualität des ländlichen Gesindes hätten sich bei dem häufigen Witterungswechsel in der Erntezeit besonders bemerkbar gemacht, so dass die Ernte nur langsam habe eingebracht werden ... »Details
  17. 1. September 1901: Elektrizitätswerk in Gießen in Betrieb
    Das mit Generatorgas und Wasserkraft betriebene Elektrizitätswerk am unteren Lahnwehr in Gießen nimmt seinen Betrieb auf. Angestoßen wurde der Bau des städtischen Werkes durch Planungen der Königlichen Eisenbahndirektion in Frankfurt am Main, die den Gießener Bahnhof nicht länger mit Gas beleuchten wollte.1=Bereits 1892 hatte ein Ingenieur versucht, eine Konzession zur Errichtung eines ... »Details
  18. 9.-13. September 1901: Einquartierungen während der Manövertage in Frankenberg
    Nach Angaben der Frankenberger Zeitung werden während des Manövers vom 9. bis 13. September in Frankenberg 157 Offiziere und 2.968 Soldaten mit 286 Pferden einquartiert. Die während des Manövers notwendige Einquartierung der ansonsten kaserniert untergebrachten Soldaten, sprich: ihre Zuweisung und Aufnahme in zivile Unterkünfte, ist im Deutschen Reich durch gesetzliche Verordnungen geregelt. ... »Details
  19. 29.-30. September 1901: Versammlung der Nationalsozialen Vereinigung in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet am 29. September eine Vorversammlung zum Parteitag der Nationalsozialen Vereinigung (im Reich) statt. Pfarrer Friedrich Naumann (1860–1919) hält einen Vortrag zum Thema „Worauf beruhen unsre Hoffnungen des Sozialismus ?“ ... »Details
  20. 3. Oktober 1901: August Bebel Zeuge vor dem Landgericht Frankfurt
    Der Wiesbadener Regierungspräsident Richard Wentzel (1850–1916) berichtet, gegen den Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung „Volksstimme“ schwebe zur Zeit ein Verfahren wegen Beleidigung durch die Presse, begangen durch Veröffentlichung eines s.g. „Hunnenbriefes“. Die Strafkammer des Landgerichts in Frankfurt am Main habe am 29. August 1901 beschlossen, zunächst den ... »Details
  21. 21. Oktober 1901: Vorlesungsbeginn der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt
    Die Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt am Main wird feierlich eröffnet. Gründer der Akademie sind die Stadt Frankfurt am Main und das Institut für Gemeinwohl unter der Beteiligung der Handelskammer und der Polytechnischen Gesellschaft. ... »Details
  22. 6. November 1901: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Offenbach
    Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung in Offenbach am Main erreicht die Liste der Vereinigten Bürgerparteien, die von dem Weißbindermeister Hermann Roosen angeführt wird, insgesamt 21 Sitze. Die Sozialdemokraten unter ihrem, Spitzenkandidaten, dem Sattlerei-Werkführer Philipp Weipert, erhält 14 Sitze. Außerdem wird ein fraktionsloses Mitglied in die Versammlung gewählt.(OV) ... »Details
  23. 7. November 1901: Proteste Marburger Kriegervereine gegen den englischen Minister Chamberlain
    Eine von den drei Kriegervereinen in Marburg einberufene und gut besuchte Veranstaltung weist in einer Erklärung die schamlosen Verdächtigungen des deutschen Heeres 1870/71 unter Führung unseres heldenmütigen Kaisers Wilhelm I. durch den englischen Minister Chamberlain in seiner Rede zu Edinburg mit Entrüstung und Verachtung zurück und ist sich dessen bewußt, daß der deutsche Soldat an ... »Details
  24. 11. November 1901: Proteste der Alldeutschen gegen Äußerungen des englischen Ministers Chamberlain
    Eine Protestversammlung des Alldeutschen Verbandes in Kassel, die von 1.900 Personen besucht ist, verabschiedet nach einem Vortrag von Dr. Alexander Tille über die Weltmachtstellung Deutschlands einstimmig „eine in den schärfsten Ausdrücken verfaßte Protesterklärung gegen die Aeußerungen Chamberlains unter wiederholten stürmischen Bravorufen“. Sie sendet diese Erklärung an die ... »Details
  25. 16. November 1901: Emil von Behring erhält Nachricht über die Zuerkennung des Nobelpreises für Medizin
    Der in der Universitätsstadt Marburg lebende und arbeitende deutsche Immunologe und Serologe Emil von Behring (1854–1917) erhält schriftliche Nachricht über die Zuerkennung des Nobelpreises für Medizin. Mit der Ankündigung der Verleihung des von dem schwedischen Chemiker und Erfinder Alfred Nobel (1833–1896) gestifteten Preises an Behring wird diese Auszeichnung zugleich erstmals ... »Details
  26. 20. November 1901: Debatte über die Anstellung jüdische Richter im Großherzogtum
    Die Zweite Kammer des Hessischen Landtags in Darmstadt debattiert kontrovers über die Anstellung jüdischer Richter im Großherzogtum. Die Kammer erwartet, daß bei der Anstellung von Beamten der prinzipielle Standpunkt der religiösen Gleichberechtigung gewahrt werde. An der Debatte beteiligen sich unter anderem die Abgeordneten Köhler (Langsdorf)0=Köhler, der die Deutsche Reformpartei ... »Details
  27. 25. November 1901: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Hünfeld – Gersfeld
    Im Wahlkreis Kassel 11: Hünfeld – Gersfeld findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  28. 30. November 1901: Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreis Eltville – Langenschwalbach – Rüdesheim – Wehen – Wiesbaden
    Im Reichstagswahlkreis Wiesbaden 2: Eltville – Langenschwalbach – Rüdesheim – Wehen – Wiesbaden findet eine Ersatzwahl statt. Dabei erhalten im ersten Wahlgang:|Max Quarck (1860–1930; SPD) 9.500 Stimmen (33,8 %)Dr. Hans Crüger (1859–1927; Freisinnige Volkspartei) 6.400 Stimmen (22,8 %)Eduard Fuchs (1844–1923; Zentrum) 5.826 Stimmen (20,7 %)Eduard Bartling (1845–1927; ... »Details
  29. 6. Dezember 1901: Unfall mit Oostende-Wien-Express im Frankfurter Hauptbahnhof
    Gegen 5 Uhr früh überfährt die Lokomotive des Oostende-Wien-Express bei ihrer Einfahrt in den Centralbahnhof in Frankfurt am Main den das Bahnhofsgleis 2 begrenzenden Prellbock. Dabei zerreißt die Kupplung zwischen Lok und Zug. Während die Waggons im Gleis stehen bleiben, schießt die Lokomotive samt Schlepptender über den Querbahnsteig hinaus und kommt im Wartesaal der ersten und zweiten ... »Details
  30. 10. Dezember 1901: Verleihung des ersten Medizin-Nobelpreises an Emil von Behring
    Dem Marburger Professor Emil von Behring (1854–1917) wird in Stockholm „für seine Arbeiten über Serumtherapie und besonders für deren Anwendung gegen Diphtherie, mit denen er der medizinischen Wissenschaft neue Wege erschloss und dem Arzt eine erfolgreiche Waffe im Kampf gegen Krankheit und Tod gegeben hat“0=Vgl. Nobelprize.org – The Official Web Site of the Nobel Prize: The Nobel Prize ... »Details
  31. 14. Dezember 1901: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis
    Im Wahlkreis Wiesbaden 9: Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  32. 18. Dezember 1901: Evangelische Gemeinschaftsbewegung bringt Unfrieden in Gemeinden
    Der Regierungspräsident in Kassel, August von Trott zu Solz (1855–1938), berichtet dem Kaiser, in einzelnen evangelischen Gemeinden mache sich die sogenannte Gemeinschaftsbewegung geltend, „die in dem Streben gewisser Kreise besteht, zwar nicht im Gegensatz zur Landeskirche, wohl aber zur Mehrheit der Glaubensgenossen in besonderem Maße und asketischem Sinne, die Lehren des Christentums im ... »Details
  33. 21. Dezember 1901: Scheidung des Großherzogspaares in Darmstadt
    Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) und seine Gemahlin Viktoria Melita (1876–1936) werden vor dem Senat des Oberlandesgerichts in Darmstadt geschieden. ... »Details
  34. 23. Dezember 1901: Vorlage eines Regentschaftsgesetzes im Hessischen Landtag
    Zwei Tage nach der Ehescheidung Großherzog Ernst Ludwigs (1868–1937) wird der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags durch die Regierung ein Regentschaftsgesetz vorgelegt. Das Gesetz sieht vor, dass eine Regentschaft einzusetzen ist, wenn der Großherzog noch minderjährig ist. Außerdem wird eine Regentschaft erforderlich, wenn ein Großherzog dauerhaft verhindert ist, persönlich die ... »Details
  35. Anfang Mai 1902: Antrag der Landtagskommission in Hessen zur Wahlreform
    Die Kommission der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags beantragt nach der Vorlage der Regierung, die Zahl der städtischen Abgeordneten zu vermehren und die Städte Mainz, Darmstadt und Gießen durch ihre Oberbürgermeister in der Ersten Kammer vertreten zu lassen. Die Kommission spricht sich außerdem für das direkte Wahlrecht aus. Ein Antrag der Nationalliberalen auf Einführung der ... »Details
  36. 7. Januar 1902: Lebhafte Diskussionen in der Bevölkerung und Frauenversammlung in Frankfurt zur Zolltariffrage
    Der Regierungspräsident in Wiesbaden Dr. Richard Wentzel (1850–1916) berichtet dem Kaiser, in der Öffentlichkeit sei im Berichtszeitraum (September bis November 1901) vor allem der Zolltarifentwurf diskutiert worden, insbesondere die Erhöhung der Getreide- und Lebensmittelzölle. In Frankfurt am Main habe zum Thema „Der Zolltarif und die Frauen“ eine Frauenversammlung stattgefunden. ... »Details
  37. 15. Januar 1902: Polizeieinsatz gegen Arbeitslose in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird die Polizei gegen demonstrierende Arbeitslose eingesetzt. ... »Details
  38. 16. Januar 1902: Vertrag über die Main-Neckarbahn
    Das Königreich Preußen und die Großherzogtümer Hessen und Baden veröffentlichen den am 14. Dezember 1901 geschlossenen Vertrag über eine vereinfachte Verwaltung der Main-Neckarbahn von Frankfurt am Main über Darmstadt, Bensheim und Weinheim nach Heidelberg. Die Bahn soll ab dem 1. Oktober 1902 durch die preußisch-hessische Eisenbahndirektion in Mainz mitverwaltet werden, die unter der ... »Details
  39. 30. Januar 1902: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Frankfurt-Stadt
    Im Wahlkreis Wiesbaden 11: Frankfurt/Main-Stadt findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  40. 17. Februar 1902: Eröffnung des 27. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 27. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Kassel durch die Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten Robert Graf von Zedlitz und Trützschler (1837–1914), eröffnet. Dieser führt in seiner Ansprache unter anderem aus: ... »Details