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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 1836: Gründung des St. Elisabeth-Hospitals in Orb durch den bayerischen König
Orb0=Seit 1909 trägt die Gemeinde den Namen Bad Orb. gehört bis 1866 zum Königreich Bayern. König Ludwig I. von Bayern (1786–1868) fördert seit seinem Regierungsantritt im Jahr 1825 die Wiedererrichtung der Orden und Klöster in seinem Königreich. Dem Krankenpflegeorden der Vinzentinerinnen überträgt er die medizinische Versorgung für Bayern. 1836/37 wird in Orb ein Hospital durch ... »Details - 2. Januar 1836: Bildung eines Eisenbahn-Komitees in Frankfurt
Am 2. Januar 1836 tritt die Freie Stadt Frankfurt dem Deutschen Zollverein bei. Führende Bank- und Handelsunternehmen, angeführt von den Bankhäusern Bethmann und Rothschild, gründen aufgrund des Erfolgs der Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth vom Dezember 1835 noch am selben Tag ein Eisenbahn-Komitee. Am 31. Januar 1836 wird in Darmstadt ebenfalls eine Eisenbahn-Gesellschaft gegründet. ... »Details - 22. Januar 1836: Einweihung des neuen Ständehauses in Kassel
In Kassel wird am 22. Januar 1836 das neue Ständehaus für den kurhessischen Landtag eingeweiht. Es ist das älteste Parlamentsgebäude in Hessen.|Vorausgegangen war eine langwierige Diskussion über das Aussehen und den Standort des geplanten Gebäudes für die kurhessische Ständeversammlung, die sich 1830 erstmals zusammengefunden hatte. „Das Ständehaus muss ein sichtbares Denkmal der ... »Details - 9. April 1836: Freispruch von Staatsminister Ludwig Hassenpflug
Der im Mai 1832 vom Mitregenten Kurprinz Friedrich Wilhelm II. (1802–1875) zum kurhessischen Innen- und Justizminister berufene Ludwig Hassenpflug (1794–1862) versuchte mit seiner repressiven Politik, die relativ moderne kurhessische Verfassung von 1831 auszuhebeln. In der Folge kam es deshalb zu heftigen politischen Auseinandersetzungen mit der mehrheitlich liberal gesinnten kurhessischen ... »Details - 11. April 1836: In Hersfeld wird die Bürgerschule eingeweiht
Am 11. April 1836 wird die städtische Bürgerschule in Hersfeld eingeweiht. Das rückseitig an die Stadtmauer grenzende Schulgebäude hatte Landbaumeister Leonhard Müller (1799-1878), der in Hersfeld eine Vielzahl von Bauten verantwortete und auch denkmalpflegerisch tätig war, ab 1829 (mit einer längeren Unterbrechung zwischen 1830 und 1834) in der damals als kostensparend propagierten, neuen ... »Details - Mai 1836: Druck eines fiktiven Auswandersbriefs von Carl Preller sorgt für politische Unruhen
Der geflüchtete „Wachstürmer“ Karl Schapper (1812–1870) veranstaltet am 27. Juli 1834 ein Handwerkerfest auf dem Steinhölzi bei Bern. Im Mai 1836 druckte Carl Preller (1802–1877) in Biel 4.000 Exemplare eines fiktiven Auswanderbrief aus einem „Freistaat von Nordamerika“ im Namen eines „Adam Frank aus Fränkisch-Crumbach im Odenwald“. Preller druckte im August 1835 ebenfalls den ... »Details - 1. Mai 1836: Louis Garnier eröffnet eine „Erziehungsanstalt für Knaben“ in Friedrichsdorf
Am 1. Mai 1836 eröffnet der einer Hugenottenfamilie entstammte Louis Frédéric Garnier (1809–1882), der zuvor das Friedberger Lehrerausbildungsseminar besucht hatte, eine „Maison d’Education“, eine private Knabenschule mit Internat in Friedrichsdorf am Taunus. Der Unterricht, der in Deutsch und Französisch abgehalten wurde, widmete sich der Vorbereitung auf einen kaufmännischen Beruf. ... »Details - Juni 1836: Justus Liebig bestätigt die positiven Eigenschaften der Heilquelle des Kurbrunnens (Elisabethenbrunnen) in Homburg
1834 entdeckte der Badearzt und Medizinalrat Dr. Eduard Christian Trapp (1804–1854) die besonderen Eigenschaften der damals nicht zugänglichen Mineralquelle im heutigen Kurpark in Homburg vor der Höhe, die später nach der Ehefrau des Landgrafen Friedrich VI. von Hessen-Homburg (1769–1829) Elisabeth von Hessen-Homburg (1770–1840), der dritten Tochter des englischen Königs Georg III. ... »Details - 27. Juni 1836: Ablösung der Grundrenten ermöglicht eine notwendige Agrarreform
Ein Gesetz, das die Grundrenten ablöst, wird am 27. Juni 1836 im Großherzogtum Hessen verabschiedet. Dadurch wird die Landwirtschaft massiv entlastet. Eine einmalige, zwanzigfache Entschädigungssumme in Kurhessen, im Großherzogtum Darmstadt nur das achtzehnfache, wurde vom Gesetz ab 1832 verlangt. Weiterhin sollte die Finanzierung der Gemeinden Darmstadts durch die ... »Details - 13. August 1836: Gründung des Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen
Am 13. August 1836 wird die Gründung des Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen durch Großherzog Ludwig II. (1777–1848) genehmigt. Bereits 1833 hatte der Landtagsabgeordnete Ernst Emil Hoffmann (1785–1847) einen Antrag eingebracht, das Gewerbe durch einen Verein zu unterstützen. Erster Sekretär des Vereins war der hessische Beamte und Politiker Hektor Rößler (1806–1875). Am 4. ... »Details
