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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 20. Juni 1926: Volksentscheid über den Entwurf eines Gesetzes über die Enteignung der Fürstenvermögen
Nachdem auf Initiative der KPD ein Volksbegehren erfolgreich war, die 1918 entmachteten Fürstenfamilien zu enteignen, wird im Reich ein Volksentscheid zur Enteignung der Fürstenvermögen durchgeführt. Während KPD, SPD sowie Teile des Zentrums und der DDP für den Gesetzentwurf votieren, setzen sich die beim Entscheid die konservativen Parteien und Gruppierungen mit ihrer Position durch und ... »Details - 21. Juni 1926: Einreichen von Unterschriften durch die Rechte zur Landtagsauflösung
In Darmstadt werden als Ergebnis eines von den Rechtsparteien organisierten Volksbegehrens Einzeichnungslisten mit rund 164.000 Unterschriften für eine vorzeitige Landtagsauflösung eingereicht. ... »Details - 26. Juni 1926: Antrag zur Schaffung eines Goethepreises der Stadt Frankfurt
Der Frankfurter Stadtrat Willy Meckbach (1869–1943) wendet sich in einem Schreiben an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und beantragt im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Schaffung eines Goethe-Preises und die dafür notwendige Bereitstellung eines Betrags von 15.000 Reichsmark. Nach der dem Antrag angefügten Erklärung soll es Ziel der Stiftung sein, die ... »Details - 28. Juni 1926: Zustimmung des Frankfurter Magistrats zur Stiftung eines Goethe-Preises
Die Verwaltungsspitze der Stadt Frankfurt am Main stimmt einem zwei Tage zuvor, am 26. Juni, im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung eingereichten Antrag zu, der die Stiftung eines von der Stadt verliehenen Goethe-Preises fordert. Damit kommt es zur Verwirklichung eines bereits lange beabsichtigten Vorhabens, dass sich allerdings weniger als akutes Engagement für in ... »Details - 10. Juli 1926: Die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (Radio Frankfurt) nimmt Sender am Heiligenstock in Betrieb
Die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (kurz: SÜWRAG; später: Südwestdeutscher Rundfunk) nimmt seinen neuen „Großsender“ am Heiligenstock im Frankfurter Stadtteil Seckbach (in südlicher Richtung nahe Bad Vilbel) in Betrieb. Der Mittelwellen-Rundfunksender verfügt über eine Leistung von 1,5 kW und ersetzte den seit dem 31. März 1924 genutzten 0,25 kW Sender der Anfang Dezember 1923 von ... »Details - 12. Juli 1926: Verbot des Films „Panzerkreuzer Potemkin“
Auf Antrag Hessens und anderer deutscher Länder wird der Film „Panzerkreuzer Potemkin“ des russischen Regisseurs Sergej Eisenstein (1898–1948) wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verboten.(OV) ... »Details - 10. August 1926: Einrichtung von Unterstellen für Naturdenkmalpflege für Hessen
Auf der Landkreiskonferenz vom 10. August 1926 wird das Vorhaben, Landesstellen für Naturdenkmalpflege als eine neue Art von Institutionen durch Bernhard Schäfer0=Schoenichen, Naturschutz, S. 248; Schmidt, Die Pionierphase des staatlichen Naturschutzes, S. 59., dem zuständigen Kommissar für Naturdenkmalpflege, präsentiert. Eine erste Bestandsaufnahme für die als schützenswert angesehenen ... »Details - 14. August 1926: Deutsche Photographische Ausstellung in Frankfurt
In Frankfurt am Main findet die erste Deutsche Photographische Ausstellung nach dem Ende des Ersten Weltkriegs statt, die bis zum 1. September dauert. „Die Ausstellung bietet ein lückenloses Bild über den Stand der gegenwärtigen photographischen Kunst, des Gewerbes und der Wissenschaft“.(OV) ... »Details - 15. August 1926: Einweihung des Neubaus der Alten Brücke in Frankfurt
Der Neubau der schon vor dem Weltkrieg abgebrochenen „Alten Brücke“ in Frankfurt am Main ist fertig gestellt und wird von Oberbürgermeister Ludwig Landmann (1868–1945) eingeweiht. Bereits am 23. Mai 1912 war der Grundstein für den Neubau gelegt worden, am 3. Juli 1914 begannen die Abrissarbeiten der Alten Brücke und 1915 hatten auf der Sachsenhäuser Seite die Bauarbeiten begonnen, die ... »Details - 16. August 1926: Köpenickiade durch den „Amtsrichter aus Frankenberg“
Ein Gelegenheitsarbeiter aus Frankenberg (Eder) gibt sich, mit Aktenmappe und Aktenstück versehen, in der Nachbarstadt Sachsenberg als Amtsrichter aus Frankenberg aus. „Er erklärt, in einem Ehescheidungsprozeß Vernehmungen machen zu müssen und verhört Beteiligte und Unbeteiligte, Ent- und Belastungszeugen und nimmt alles in Stenografie eigenen Systems zu Protokoll. Schließlich stößt er ... »Details
