Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 1829: Gründung des Frankfurter Kunstvereins
    Der Frankfurter Kunstverein wird 1829 durch eine Gruppe kunstinteressierter und einflussreicher Bürger gegründet, zu denen unter anderem der Senator und spätere Bürgermeister Johann Gerhard Christian Thomas (1785–1838), der Historiker, Stadtarchivar und Stadtbibliothekar Johann Friedrich Böhmer (1795–1863) und der Maler und Kunstschriftsteller Johann David Passavant (1787–1861) ... »Details
  2. 1829: Johann Nepomuk Zwerger übernimmt die Ausbildung in Bildhauerei an der Städelschule
    Mit der Berufung des in Rom bei Bertel Thorvaldsen ausgebildeten Johann Nepomuk Zwerger (1796–1868) erfolgt 1829 erstmals die Einführung des Unterrichts in Bildhauerei an der Kunstschule des 1815 begründeten Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main. Noch im gleichen Jahr wird Zwerger dort zum Professor für Bildhauerei ernannt. ... »Details
  3. 1829/30: Bau der Infanteriekaserne in Darmstadt
    In der Garnisonsstadt Darmstadt wurde 1829/30 eine neue Infanteriekaserne an der Alexanderstraße erbaut. Das klassizistische Bauwerk, das heute in veränderter Form von der Technischen Universität Darmstadt genutzt wird, hatte der Architekt Franz Heger (1792–1836), dem als Landbaumeister auch das Militärbauwesen im Großherzogtum Hessen unterstand, errichtet. Dieser, ein Schüler und ... »Details
  4. 14. Februar 1829: Karl Grolman stirbt in Darmstadt
    Der Staatsminister der Großherzoglich Hessischen Landesregierung Karl von Grolman (geb. 1775) verstirbt kurz vor seinem Geburtstag in Darmstadt. Seit 1791 studierte er hauptsächlich Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen sowie in Gießen, wo er schon mit 23 Jahren Staatsrecht dozierte. Er beschäftigte sich mit der Neuordnung der hessischen Verwaltung, wozu er 1819/20 ins Darmstädter ... »Details
  5. 12. Mai 1829: Kurfürst Wilhelm II. genehmigt den Bau der neuen Verbindungsflügel an Schloss Wilhelmshöhe
    Die Idee, die drei separaten Gebäude des damals noch Weißenstein genannten Schlosses durch geschwungene, eingeschossige Gänge zu verbinden, wurde erstmalig bereits in einem von Landgraf Wilhelm IX. (1743–1821) genehmigten Entwurf von Heinrich Christoph Jussow (1754–1825) von 1791 visualisiert. 1798 konnten diese offenen, mit breiten Durchfahrten versehenen Terrassen errichtet werden. Die ... »Details
  6. 15. Mai 1829: Eröffnung des „Grand Hotels“ bei Schloss Wilhelmshöhe
    Da das 1767 errichtete Gasthaus neben dem Marstall von Schloss Wilhelmshöhe nicht mehr als ausreichend erachtet wurde, beauftragte Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis (1788–1855) im Mai 1823 damit, ein neues Gebäude zu konzipieren. Daraufhin legte dieser mehrere Entwurfsvarianten vor, die in der Größe und der Zahl der Flügel variierten. Sämtliche ... »Details
  7. Sommer 1829: Gießener Studenten veranstalten eine Wanderung zur Burgruine Gleiberg
    In Gießen werden am 28. Juni 1828 insgesamt 48 Verbindungsstudenten vom Universitätskanzler Franz Joseph von Arens (1779–1855) im Zuge der „Großen Relegation“ von der Universität verwiesen. Die radikale Burschenschaft der „Schwarzen“ unter Karl Follen (1795–1840), eine Teilgruppe der „Teutschen Lesegesellschaft“, die einen Einheitsstaat forderte, wurde von „Hassia“ und ... »Details
  8. 21. September 1829: Amtseinführung von Bischof Rieger in Fulda
    Mit der Amtseinführung von Johann Adam Rieger (1753–1831) wird die barocke Klosterkirche in Fulda wieder bischöfliche Domkirche.0=Riegers Vorgänger, Fürstbischof Adalbert von Harstall (1737–1814), hatte bis 1803 im Bistum gewirkt, das im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses säkularisiert worden war. Die Kathedrale wird Mutterkirche für das Kurfürstentum Hessen einschließlich der ... »Details
  9. 1830: Dotationsverträge der Stadt Frankfurt mit den Kirchen
    Die Freie Stadt Frankfurt schließt Verträge mit den christlichen Kirchen ab. Diese „Dotationsverträge“ regeln rechtliche, finanzielle und religiöse Fragen zwischen der Bürgerschaft und der katholischen, wie der lutherischen und reformierten Kirche. Die Stadt übernimmt die Gebäude und den Besitz der Kirchen, muss im Gegenzug die Unterhaltung der Einrichtungen finanzieren.(RKr) ... »Details
  10. 6. April 1830: Großherzog Ludewig I. verstirbt in Darmstadt
    Großherzog Ludewig I. von Hessen und bei Rhein (geb. 1753) stirbt am Tag seines 40. Regierungsjubiläum in Darmstadt. Das Ende einer Epoche, in der der Großherzog seine Bürger vom spätabsolutistischen Regime durch die napoleonische Zeit zum bürgerlichen Verfassungsstaat führte. Noch vor drei Jahren feierte er die goldene Hochzeit, vergab 4.000 Gedenkmünzen sowie eine finanzielle ... »Details