Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  • 2000
  1. 14. Februar 1829: Karl Grolman stirbt in Darmstadt
    Der Staatsminister der Großherzoglich Hessischen Landesregierung Karl von Grolman (geb. 1775) verstirbt kurz vor seinem Geburtstag in Darmstadt. Seit 1791 studierte er hauptsächlich Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen sowie in Gießen, wo er schon mit 23 Jahren Staatsrecht dozierte. Er beschäftigte sich mit der Neuordnung der hessischen Verwaltung, wozu er 1819/20 ins Darmstädter ... »Details
  2. 12. Mai 1829: Kurfürst Wilhelm II. genehmigt den Bau der neuen Verbindungsflügel an Schloss Wilhelmshöhe
    Die Idee, die drei separaten Gebäude des damals noch Weißenstein genannten Schlosses durch geschwungene, eingeschossige Gänge zu verbinden, wurde erstmalig bereits in einem von Landgraf Wilhelm IX. (1743–1821) genehmigten Entwurf von Heinrich Christoph Jussow (1754–1825) von 1791 visualisiert. 1798 konnten diese offenen, mit breiten Durchfahrten versehenen Terrassen errichtet werden. Die ... »Details
  3. 15. Mai 1829: Eröffnung des „Grand Hotels“ bei Schloss Wilhelmshöhe
    Da das 1767 errichtete Gasthaus neben dem Marstall von Schloss Wilhelmshöhe nicht mehr als ausreichend erachtet wurde, beauftragte Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis (1788–1855) im Mai 1823 damit, ein neues Gebäude zu konzipieren. Daraufhin legte dieser mehrere Entwurfsvarianten vor, die in der Größe und der Zahl der Flügel variierten. Sämtliche ... »Details
  4. Sommer 1829: Gießener Studenten veranstalten eine Wanderung zur Burgruine Gleiberg
    In Gießen werden am 28. Juni 1828 insgesamt 48 Verbindungsstudenten vom Universitätskanzler Franz Joseph von Arens (1779–1855) im Zuge der „Großen Relegation“ von der Universität verwiesen. Die radikale Burschenschaft der „Schwarzen“ unter Karl Follen (1795–1840), eine Teilgruppe der „Teutschen Lesegesellschaft“, die einen Einheitsstaat forderte, wurde von „Hassia“ und ... »Details
  5. 21. September 1829: Amtseinführung von Bischof Rieger in Fulda
    Mit der Amtseinführung von Johann Adam Rieger (1753–1831) wird die barocke Klosterkirche in Fulda wieder bischöfliche Domkirche.0=Riegers Vorgänger, Fürstbischof Adalbert von Harstall (1737–1814), hatte bis 1803 im Bistum gewirkt, das im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses säkularisiert worden war. Die Kathedrale wird Mutterkirche für das Kurfürstentum Hessen einschließlich der ... »Details
  6. 1830: Dotationsverträge der Stadt Frankfurt mit den Kirchen
    Die Freie Stadt Frankfurt schließt Verträge mit den christlichen Kirchen ab. Diese „Dotationsverträge“ regeln rechtliche, finanzielle und religiöse Fragen zwischen der Bürgerschaft und der katholischen, wie der lutherischen und reformierten Kirche. Die Stadt übernimmt die Gebäude und den Besitz der Kirchen, muss im Gegenzug die Unterhaltung der Einrichtungen finanzieren.(RKr) ... »Details
  7. 6. April 1830: Großherzog Ludewig I. verstirbt in Darmstadt
    Großherzog Ludewig I. von Hessen und bei Rhein (geb. 1753) stirbt am Tag seines 40. Regierungsjubiläum in Darmstadt. Das Ende einer Epoche, in der der Großherzog seine Bürger vom spätabsolutistischen Regime durch die napoleonische Zeit zum bürgerlichen Verfassungsstaat führte. Noch vor drei Jahren feierte er die goldene Hochzeit, vergab 4.000 Gedenkmünzen sowie eine finanzielle ... »Details
  8. 1. Juli 1830: Friedrich August Ravenstein gründet das „Geographische Institut von August Ravenstein“ in Frankfurt
    Am 1. Juli 1830 gründet Friedrich August Ravenstein (1809–1881) in Frankfurt am Main das „Geographische Institut von August Ravenstein“ (später Ravensteins Geographische Verlagsanstalt), den zweitältesten kartografischen Verlag Deutschlands. Das erste Produkt ist ein Stadtplan von Frankfurt, der im August 1830 erscheint. Es folgten 1835 eine für die Thurn- und Taxissche Postverwaltung ... »Details
  9. 6. September 1830: In Kassel stürmen Bürger die Bäckereien
    Als nach einer Missernte die Brotpreise in Kassel ansteigen und die Bäcker sich aufgrund der von der Regierung gedeckelten Preise weigern, weiter zu backen, bricht am Abend des 6. September 1830 der sogenannte Bäckersturm los, in dessen Verlauf zwölf Bäckereien demoliert wurden. Die daraufhin eingesetzten Soldaten der Kasseler Garnison verhaften über 40 Personen.|Am folgenden Tag beschloss ... »Details
  10. 15. September 1830: Kurfürst Wilhelm II. nimmt die Verfassungs-Petition der Kasseler Bürger an
    Nach den revolutionären Geschehnissen des Bäckersturms am 6. September 1830 in Kassel empfängt Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) am 15. September im Residenzpalais am Friedrichsplatz eine Abordnung Kasseler Bürger, angeführt von Bürgermeister Karl Schomburg (1791–1841). Mit einer sorgfältig formulierten, patriotischen Rede überreichte dieser ihm eine von fast 1.400 Bürgern ... »Details