Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 17. Juni 1828: Abschluss der Stadterweiterung in Wiesbaden nach dem Bebauungsplan von Christian Zais
    Der für Wiesbaden von Landbaumeister Christian Zais (1770–1820) am 11. März 1818 vorgelegte Bebauungsplan, der das „Historische Fünfeck“ durch moderne, geradlinige Straßen einfassen wollte, wird am 17. Juni 1828 mit dem Ausbau der Adolphstraße sowie deren Namensänderung in „Rheinstraße“ abgeschlossen.|Nach dem Tod von Zais hatte Carl Florian Goetz (1763–1829) die Bauleitung und ... »Details
  2. 28. Juni 1828: Exmatrikulation von Gießener Studenten
    In Gießen werden am 28. Juni 1828 insgesamt 48 Verbindungsstudenten von Kanzler der Landesuniversität, Franz Joseph von Arens (1779–1855), im Zuge der „Großen Relegation“ von der Universität verwiesen. Die radikale Burschenschaft der „Schwarzen“ unter Karl Follen (1795–1840), eine Teilgruppe der „Teutschen Lesegesellschaft“, die einen Einheitsstaat forderte, wurde von ... »Details
  3. 1. Juli 1828: Erste Beisetzung auf dem Neuen Hauptfriedhof Frankfurt
    Da der alte Peterskirchhof in Frankfurt am Main als Friedhof zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr ausreichend war, begannen schon unter der französischen Besetzung die Diskussionen um einen neuen Friedhof außerhalb der Stadtgrenzen. Für die Friedhofsverlegung aus hygienischen Gründen engagierte sich vor allem der Arzt Dr. Georg Friedrich Hoffmann (1764–1848) in mehreren Publikationen. ... »Details
  4. 18. September 1828: Knoblauch & Schiele produzieren Leuchtgas in Frankfurt
    Als viertes deutsches Gaswerk (nach Dresden, Hannover und Berlin) nimmt die Gasfabrik Knoblauch & Schiele in der Mainzer Landstraße in Frankfurt am Main am 18. September 1828 den Probebetrieb auf.|Nach langem Ringen mit dem Senat war Johann Christian Carl Knoblauch (1789–1878) und Johann Remigius Schiele (1795–1861) 1827 die Gasproduktion aus Rüböl gestattet worden. Aufgrund finanzieller ... »Details
  5. 24. September 1828: Gründung des Mitteldeutschen Handelsvereins
    Der hessen-darmstädtische Gesandte August Hofmann (1776–1841) hatte am 12. Februar 1828 in Berlin mit dem preußischen Finanzminister Friedrich von Motz (1775–1830) die Zollunion zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen unterzeichnet. Nach den gescheiterten süddeutschen Zollplänen von Finanzminister Karl du Bos du Thil (1777–1859) entschied er sich – mit Blick auf die Getreide- ... »Details
  6. 13. Dezember 1828: Feierliche Einweihung der Synagoge im Kompostellhof in Frankfurt
    Am 13. Dezember 1828 wird die neue Synagoge im Kompostellhof in der östlichen Altstadt von Frankfurt am Main feierlich eingeweiht.|Seit 1813 war das Philanthropin, die „Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde“, in einem Teil des 1803 durch die Säkularisation frei gewordenen Kompostellhofs, der ehemaligen Herberge der Jakobspilger, untergebracht, der von der jüdischen Gemeinde ... »Details
  7. 1829: Veröffentlichung des ersten Bandes der „Statistisch-topographischen Beschreibung des Großherzogthums Hessen“
    Der Historiker und Geometer Georg Wilhelm Justin Wagner (1793–1874) publiziert den ersten Band seiner „Statistisch-topographischen Beschreibung des Großherzogthums Hessen“.(StH) ... »Details
  8. 1829: Gründung des Frankfurter Kunstvereins
    Der Frankfurter Kunstverein wird 1829 durch eine Gruppe kunstinteressierter und einflussreicher Bürger gegründet, zu denen unter anderem der Senator und spätere Bürgermeister Johann Gerhard Christian Thomas (1785–1838), der Historiker, Stadtarchivar und Stadtbibliothekar Johann Friedrich Böhmer (1795–1863) und der Maler und Kunstschriftsteller Johann David Passavant (1787–1861) ... »Details
  9. 1829: Johann Nepomuk Zwerger übernimmt die Ausbildung in Bildhauerei an der Städelschule
    Mit der Berufung des in Rom bei Bertel Thorvaldsen ausgebildeten Johann Nepomuk Zwerger (1796–1868) erfolgt 1829 erstmals die Einführung des Unterrichts in Bildhauerei an der Kunstschule des 1815 begründeten Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main. Noch im gleichen Jahr wird Zwerger dort zum Professor für Bildhauerei ernannt. ... »Details
  10. 1829/30: Bau der Infanteriekaserne in Darmstadt
    In der Garnisonsstadt Darmstadt wurde 1829/30 eine neue Infanteriekaserne an der Alexanderstraße erbaut. Das klassizistische Bauwerk, das heute in veränderter Form von der Technischen Universität Darmstadt genutzt wird, hatte der Architekt Franz Heger (1792–1836), dem als Landbaumeister auch das Militärbauwesen im Großherzogtum Hessen unterstand, errichtet. Dieser, ein Schüler und ... »Details