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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 1990
- 2000
- 21. April 1824: Neue Zollgesetze nach Scheitern des Darmstädter Handelskongresses
Im Großherzogtum und im Kurfürstentum Hessen werden neue Zollgesetze erlassen, was das erhöhte Schmuggeln nach sich zieht. Der Erlass erfolgte nach dem Scheitern des Handelskongresses in Darmstadt.(StH) ... »Details - 26. Mai 1824: Justus Liebig erhält eine Professur in Gießen
Der erst 21-Jährige Justus Liebig (1803–1873) wird am 26. Mai 1824 von Großherzog Ludewig I. (1753–1830) zum außerordentlichen Professor für Chemie an der Ludwigs-Universität in Gießen ernannt; bereits im Jahr darauf wird er dort zum ordentlichen Professor für Chemie und Pharmazie ernannt. Der gebürtige Darmstädter hatte nach einem Studium der Chemie in Bonn und Erlangen ab 1822 mit ... »Details - 2. Juli 1824: Kurhessen regelt die Versorgung von Waisenkindern
Mit einem Erlass des kurhessischen Innenministeriums werden die Gemeinden verpflichtet, unversorgte Kinder bei fehlender häuslicher Betreuung in sogenannten Bewahranstalten unterzubringen. Falls diese im Ort fehlen, müssen die Kinder in eine Armenanstalt eingewiesen werden. Gegen die steigende Kinderarmut und Verwahrlosung werden von staatlicher Seite keine Maßnahmen ergriffen. Nach Jahren ... »Details - 10. Juli 1824: Festnahme des Oberpolizeidirektors Ludwig von Manger in Kassel
Wegen der Verwicklung in die sogenannte Drohbriefaffäre wird der Oberpolizeidirektor Ludwig von Manger (1770–1847) mit sämtlichen Beamten der Oberpolizeidirektion in Kassel festgenommen. ... »Details - 16. Januar 1825: Einführung einer Gymnasiallehrerprüfung im Großherzogtum Hessen
Zur Erhöhung und Sicherung einer ausreichenden Qualifikation der Lehrerschaft wird im Großherzogtum Hessen 1825 eine Gymnasiallehrerprüfung an der Landesuniversität Gießen eingeführt. Diese ist Voraussetzung für eine Einstellung an einer Schule. In der Freien Stadt Frankfurt wird diese Maßnahme erst 1857 umgesetzt. In Kurhessen muss seit 1834 eine theoretische Prüfung an der Universität ... »Details - 7. März 1825: Auswanderungsunruhen in Oberhessen
Im Landratsamt von Kirtorf (Vogelsberg) kommt es zu Ausschreitungen, da die Beamten die Ausstellung von Papieren an hessische Auswanderer verweigern. Auch in Büdingen und Schotten gibt es im Februar 1825 jeweils 900 Einwohner und in Nidda ca. 1.600 Einwohner, die nach Brasilien auswandern wollen. Grund ist die Werbung des deutschen Arztes und Abenteurers Georg Anton Schäffer (1779–1836), der ... »Details - April 1825: Zur Ostermesse erscheint das „Panorama des Rheins und seiner nächsten Umgebung von Mainz bis Cöln” von Friedrich Wilhelm Delkeskamp im Druck
Im Auftrag des Frankfurter Verlegers Friedrich Wilmans (1765–1830) arbeitete der Maler und Kupferstecher Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–1872) seit September 1823 an einem Vogelschau-Panorama des Rheins von Mainz bis Köln. Zur Ostermesse 1825 erscheint dieses auf den entstehenden Rhein-Tourismus zielende Panorama, eine faltbare Reisekarte, die aus sieben Kupferstichen zusammengesetzt ist ... »Details - 15. Dezember 1825: Die Festung Mainz wird an den Deutschen Bund übergeben
Nachdem am 8. Juni 1815 der Deutsche Bund gegründet worden und am 8. Juli 1816 Mainz an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt gekommen war, schloss dieses mit Preußen und Österreich einen Staatsvertrag. Von nun an sollte die Stadt Mainz im hessischen Besitz bleiben, die Festungsanlagen jedoch hauptsächlich von Preußen und Österreich verwaltet werden. Im Herbst 1820 beschloss die Deutsche ... »Details - 1826: Kurhaus in Salzhausen errichtet
Schon früh wurde in dem Dorf Salzhausen am südlichen Rand des Vogelsbergs aus den dort vorhandenen Salzquellen Salz gewonnen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann der hessen-darmstädtische Kammerrat Johann Wilhelm Langsdorf (1745–1827) damit, neue technische Entwicklungen bei der Salzgewinnung einzusetzen.|Sein Sohn, der Salinenrat Carl Friedrich Langsdorf (1772–1852), vollzog ... »Details - 1826: Die Brüder Rothschild stiften den Bau des Krankenhauses der Israelitischen Krankenkassen
1826 stiften die fünf Brüder Amschel Mayer (1773–1855), Salomon Mayer (1774–1855), Nathan Mayer (1777–1836), Carl Mayer (1788–1855) und James Mayer von Rothschild (1792–1868) gemeinsam 100.000 Gulden für den Bau eines Krankenhauses der Israelitischen Krankenkassen in Frankfurt am Main. ... »Details
