Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
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  • 1950
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  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 31. Januar 1844: In Mainz konstitutiert sich der Altertumsverein
    Nachdem es bereits 1841 erste Initiativen gegeben hatte, konstituiert sich der „Verein zur Erforschung der rheinischen Geschichte und Alterthümer“ am 31. Januar 1844 in Mainz mit offizieller Genehmigung. ... »Details
  2. 27. Februar 1844: Gustav Kaupert erhält ein zweijähriges Reisestipendium für Italien
    Der an der Kasseler Akademie unter anderem bei Johann Christian Ruhl (1764–1842) und Johann Werner Henschel (1782–1850) ausgebildete Bildhauer Gustav Kaupert (1819–1897) erhält am 27. Februar 1844 die Zusage für ein zweijähriges Stipendium der Akademie für einen Studien-Aufenthalt in Italien. Nach einem kurzen Halt in München reist er entlang des Gardasees über Verona, Padua und ... »Details
  3. 26. März 1844: Herzogin Elisabeth zieht in Wiesbaden ein
    Am 31. Januar 1844 heiratete Elisabeth (1826–1845), die Tochter des Zarenbruders Michael Pawlowitsch Romanow (1798–1849), in St. Petersburg Herzog Adolph von Nassau (1817–1905), den sie 1840 bei einem Aufenthalt in dem beim russischen Adel sehr beliebten Kurort Bad Ems kenngelernt hatte. ... »Details
  4. 20. April 1844: Ernst Christian Schleiermacher verstirbt
    Am 20. April 1844 verstirbt der ehemalige Kabinettssekretär von Großherzog Ludewig (1753–1830) Ernst Christian Schleiermacher im Alter von 89 Jahren in Darmstadt. Schleiermacher war mehr als vier Jahrzehnte lang engster Mitarbeiter des Großherzogs, maßgeblicher Mitgestalter der Kunst- und Kulturpolitik des Großherzogtums und seit der Gründung des von ihm mit aufgebauten Darmstädter ... »Details
  5. 23. Juni 1844: Erstes Bergturnfest auf dem Feldberg im Taunus
    Ab Juli 1832 werden politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden daraufhin mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen, so auch die „Turngemeinde“ in Hanau im Jahr 1837. Ebenfalls ab 1833 gab es einen Turnverein in Frankfurt am Main. Ein Turnfest mit Vereinen aus Hanau und Mainz wurde im Herbst 1841 in Frankfurt veranstaltet. Schließlich kam 1843 der ... »Details
  6. 25. August 1844: Einweihung des Ludwigsmonuments in Darmstadt
    Im Mai 1837 konstituiert sich in Darmstadt ein „Verein zur Errichtung eines Monuments für Großherzog Ludewig I.“ (1753–1830), der in der Bevölkerung Spenden sammelt. Man dachte zunächst an ein Marmorstandbild nach dem Entwurf des Hofbildhauers Johann Baptist Scholl d. Ä. (1784–1854) auf dem Mathildenplatz. Finanziert werden sollte das Denkmal durch Spenden der Bürger in allen ... »Details
  7. 10. September 1844: Gründung der Friedrich-Wilhelms-Nordbahngesellschaft
    Am 10. September 1844 wird in Kassel die Gründung einer von Frankfurter Bank- und Handelshäusern geführten Aktiengesellschaft bekanntgegeben, die den Bau mehrerer Eisenbahnstrecken im Kurfürstentum Hessen finanzieren soll. Die kurhessische Ost-West-Verbindung soll als „Friedrich-Wilhelms-Nordbahn“ vom Anschluss der thüringischen Eisenbahn über Kassel bis zur preußischen Grenze führen. ... »Details
  8. 22. Oktober 1844: Einweihung des Goethe-Denkmals in Frankfurt
    Nachdem es bereits zu Lebzeiten des Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) in den 1820er Jahren nicht verwirklichte Ideen für ein Goethedenkmal auf der Maininsel in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main gegeben hatte, formierte sich fünf Jahre nach dem Tod des Dichters ein Komitee zur Errichtung eines Denkmals, – eine Initiative Frankfurter Bürger, die auch vom Frankfurter ... »Details
  9. Dezember 1844: Heinrich Hoffmann erfindet den „Struwwelpeter“ als Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn
    Im Dezember 1844 erfindet der Frankfurter Arzt und Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (1809–1894) das selbst gestaltete Bilderbuch des „Struwwelpeter“ und verschenkt es als Weihnachtsgeschenk an seinen Sohn. Trotz der Grausamkeit der Erzählungen waren Personen im nahen Umfeld begeistert von den Geschichten über kindliches Verhalten wie mangelnde Körperpflege und das Daumenlutschen, wogegen ... »Details
  10. 1845: Anwerbung von Siedlern für Algerien im Odenwald
    Im Zeitraum von 1841 bis 1847 wurden insgesamt 16.500 Auswanderer im Großherzogtum Hessen gezählt. Auslöser war unter anderem die durch die Dürre und Kartoffelfäule hervorgerufene Krise der Jahre 1845/46. Viele Gemeinden versuchten, sich auf diese Weise der Versorgungspflicht für die Armen zu entledigen.|Schon im Jahr 1845 wurde vor allem im Odenwald für das seit 1830 französisch besetzte ... »Details
  11. 1845: Bahnhof der Main-Neckar-Bahn in Bensheim fertiggestellt
    Das repräsentative Empfangsgebäude der Main-Neckar-Bahn in Bensheim wird 1845 nach Plänen des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller (1784–1852) im Stil des Klassizismus errichtet. Der noch heute erhaltene Bahnhof ist damit einer der ältesten vollständig erhaltenen in Hessen und steht unter Denkmalschutz. Als Typus war er Vorbild für weitere Empfangsgebäude der Main-Neckar-Bahn wie ... »Details
  12. 1845: Herzogin Pauline bezieht das „Paulinenschlösschen“ als Witwensitz
    Nach dem überraschenden Tod ihres Ehemanns Herzog Wilhelm zu Nassau (1792–1839) war Herzogin Pauline Friederike von Nassau (1810–1856), eine württembergische Prinzessin, zunächst mit ihren Kindern in das an der nördlichen Seite der Rheinstraße gelegene Heersche Haus gezogen. 1845 kann sie dann das oberhalb der Sonnenberger Straße (heute Prinzessin-Elisabeth-Straße) in Wiesbaden gelegene ... »Details
  13. 4. Februar 1845: Gründung der Offenbacher Feuerwehr
    Die freiwillige Feuerwehr in Offenbach am Main, eine der ersten in Deutschland überhaupt,0=Es gibt mehrere Feuerwehren in Deutschland, die für sich beanspruchen, Deutschlands „älteste Freiwillige Feuerwehr“ zu sein. Die Feuerwehr der Stadt Saarlouis ist eine der ältesten, wenn auch darüber gestritten wird, ob sie aufgrund ihrer wechselhaften Zugehörigkeit als deutsche Feuerwehr gezählt ... »Details
  14. 8. März 1845: Gründung einer katholischen Zentralgemeinde für Nassau in Wiesbaden
    Im Herbst 1844 begann eine Bewegung durch einen offenen Brief des Breslauer Kaplans Johannes Ronge (1813–1887), der die Massenwallfahrten zum „Heiligen Rock“ in Trier als „Götzenfest“ kritisierte. Der genannte Kontrast zwischen den Nöten der schlesischen Weber und dem kirchlichen Prunk durch Reliquien lud den Brief sozialpolitisch auf. Die Zeitschrift „Vaterland“ des Darmstädter ... »Details
  15. 1. Juli 1845: Baubeginn der „Kurfürst-Friedrich-Wilhelm-Nordbahn“ bei Guxhagen
    Am 1. Juli 1845 beginnen die Arbeiten für die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn bei Guxhagen.|Im September 1844 war eine Aktiengesellschaft gegründet worden, die den Bau mehrerer Eisenbahnstrecken im Kurfürstentum Hessen finanzieren sollte . Die kurhessische Ost-West-Verbindung sollte unter dem Namen „Friedrich-Wilhelms-Nordbahn“ als Teil der durchgehenden Ost-West-Eisenbahnverbindung zwischen ... »Details
  16. 30. Juli 1845: Maria Belli-Gontard bricht zu ihrer Reise in den Orient auf
    Am 30. Juli 1845 bricht Maria Belli-Gontard (1788-1883) von Frankfurt am Main aus zu einer Reise nach Konstantinopel auf. Sie reist ohne Begleitung, damals für eine Frau ein ungewöhnliches und mitunter gefährliches Unterfangen. Belli-Gontard fuhr mit Postkutsche und Eisenbahn zunächst über Nürnberg nach Regensburg und weiter mit dem Dampfschiff über Passau und Linz nach Wien. Von dort aus ... »Details
  17. 15. August 1845: Staatliche Konzession für die Hessische Ludwigs-Eisenbahngesellschaft
    Wie zuvor schon in anderen Städten hatte sich am 10. Juni 1844 in Mainz ein Komitee gebildet, das zum Ziel hatte, eine private Aktiengesellschaft für den Betrieb einer Eisenbahnlinie durch Rheinhessen von Mainz bis zur bayerischen Pfalz zu begründen. Die daraufhin erfolgte Subskription auf die zukünftigen Aktien in Mainz und Worms war sehr erfolgreich. ... »Details
  18. 4. Oktober 1845: Empfang des Führers der deutschkatholischen Bewegung Johannes Ronge in Frankfurt
    Im Herbst 1844 begann eine Bewegung durch einen offenen Brief des Breslauer Kaplans Johannes Ronge (1813–1887), der die Massenwallfahrten zum „Heiligen Rock“ in Trier als „Götzenfest“ kritisierte. Der genannte Kontrast zwischen den Nöten der schlesischen Weber und dem kirchlichen Prunk durch Reliquien lud den Brief sozialpolitisch auf. Die Zeitschrift „Vaterland“ des Darmstädter ... »Details
  19. 1846-1853: Die Kindheit August Bebels in Wetzlar
    Der 1840 geborene August Bebel zog 1846 nach dem Tod des Stiefvaters mit seiner Mutter und dem jüngeren Bruder nach Wetzlar, da Verwandte der Mutter dort lebten. Seine Kindheit war geprägt von den ärmlichen Verhältnissen, unter denen die Familie litt, wie Bebel in seiner Autobiografie „Aus meinem Leben“ schilderte. Die Mutter hatte keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung und aufgrund ... »Details
  20. 20. Mai 1846: Ausgabe einer Anleihe für die Finanzierung der Main–Weser–Bahn in Darmstadt
    Zur Finanzierung der im Großherzogtum verlaufenden Strecke der Main-Weser-Bahn gibt das Finanzministerium in Darmstadt am 20. Mai 1846 eine Anleihe in Höhe von vier Millionen Gulden mit einem Zinssatz von 4 % heraus, die von allen Bürgern gezeichnet werden kann. Der Bau der Eisenbahnstrecke, ein Gemeinschaftsprojekt des Großherzogtums mit dem Kurfürstentum Hessen und der freien Stadt ... »Details