Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 1. Februar 1933: Große vaterländische Kundgebung in Eschwege
    Unter Mitwirkung der SA-Kapelle aus Wanfried veranstalten die SA und der Stahlhelm eine „Große vaterländische Kundgebung“ mit Fackelzug in Eschwege, um die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler zu feiern. Neben dem Kreisleiter der NSDAP Karl Adam (1899–1981) spricht auch der NSDAP-Landtagsabgeordnete, der auf der Kundgebung erklärt: Mit Hitlers Machtübernahme ist das Morgenrot einer ... »Details
  2. 1. Februar 1933: Auflösung des Reichstags und Ansetzung von Neuwahlen
    Nachdem es dem neu ernannten Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) nicht gelungen ist, die Zentrumspartei zur Zustimmung für eine einjährige Vertagung des Deutschen Reichstags zu gewinnen, löst Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847–1934) aufgrund des Artikels 25 der Reichsverfassung den Reichstag per Verordnung auf und ordnet Neuwahlen zum 5. März 1933 an.(OV) ... »Details
  3. 1. Februar 1933: Angriffe auf Arbeitersportler und Vorgehen gegen die KPD in Kassel
    In der Königsstraße in Kassel wird eine Gruppe von Arbeitersportlern von Nationalsozialisten überfallen. Am gleichen Tag verbietet der Kasseler Polizeipräsident Wolf Dietrich von Kottwitz (1889–nach 1933) alle Versammlung der Kommunisten in der Stadt unter freiem Himmel.(OV) ... »Details
  4. 2. Februar 1933: Eiserne Front und Reichsbanner warnen vor „wilden Aktionen“
    Die Landeskampfleitung der Eisernen Front und der Gauvorstand des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold wenden sich gegen den Aufruf der KPD zum Generalstreik und veröffentlichen die „Warnung vor wilden Aktionen“. In dem Aufruf an alle Kameraden des Reichsbanners und der Eisernen Front heißt es: Die sich überstürzenden politischen Ereignisse erfordern von uns Besonnenheit, Einigkeit und ... »Details
  5. 2. Februar 1933: Warnung der hessischen Polizei vor Aktionen gegen die Regierung Hitlers
    Die hessische Polizei in Darmstadt warnt in einem Artikel im „Hessischen Volksfreund“ vom 2. Februar 1933: ... »Details
  6. 2. Februar 1933: Veranstaltung der SPD und der Eisernen Front in Darmstadt
    Die SPD und die Eiserne Front führen in Darmstadt eine Veranstaltung gegen die neue Reichsregierung unter Adolf Hitler in der Woogsturnhalle durch. Sie steht unter der Losung: „Heraus zum Massenprotest! Kampf gegen Hitler-Diktatur“. Einer der Hauptredner ist der sozialdemokratische Schriftsteller (und ermordete spätere Widerstandskämpfer) Carlo Mierendorff (1897–1943).(OV) ... »Details
  7. 2. Februar 1933: Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Linken in Kassel
    In Kassel eskalieren die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Anhängern der Linken. Eine Gruppe von Nationalsozialisten, die provokativ versucht, mit Spaten bewaffnet durch die Hochburg der Linken in der „roten Altstadt“ zu marschieren, wird von den Bewohnern der Altstadt zurückgeschlagen.(OV) ... »Details
  8. 3. Februar 1933: Feiern der NSDAP in Marburg zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
    In Marburg feiert die Ortsgruppe der NSDAP die Ernennung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler mit einem Fackelzug, an dem sich auch der „Stahlhelm“ und zahlreiche korporierte Studenten beteiligen. In den Stadtsälen findet anschließend eine Großkundgebung statt. ... »Details
  9. 4. Februar 1933: Notverordnung setzt demokratische Grundrechte außer Kraft
    Mit der „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes“, die nur fünf Tage nach der Ernennung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler im Reichsgesetzblatt verkündet wird, werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um öffentliche politische Versammlungen und Aufzüge zu verbieten, Zeitungen zu beschlagnahmen und Sammlungen zu politischen Zwecken zu ... »Details
  10. 4. Februar 1933: Aufruf der Eisernen Front in Kassel zur Besonnenheit
    Seit der Berufung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler nehmen auch in Kassel die provozierenden und oft gewalttätig verlaufenden Aufmärsche der SA in den Arbeiterviertel erheblich zu. Angesichts dessen ruft die Bezirksleitung der Eisernen Front, zu der sich Gewerkschaften, SPD, der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und Arbeiterkulturorganisationen zusammengeschlossen haben, zur Besonnenheit ... »Details