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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 24. Mai 1942: Deportation von 957 Juden von Frankfurt nach Izbica
Mit der fünften Deportation aus Frankfurt am Main werden 940 Menschen aus Frankfurt und 27 Menschen aus Wiesbaden mit dem Sonderzug „Da 60“ nach Izbica in Polen deportiert. An der Zwischenstation in Lublin werden aus dem Transport 122-160 Männer selektiert, die man in das Konzentrationslager Majdanek bringt, während die anderen Deportierten in das Transitghetto Izbica überstellt werden, ... »Details - 1. Juni 1942: Deportation von 508 Juden aus Kassel, Nord- und Mittelhessen nach Sobibór
Mit dem Sonderzug „Da 57“ werden 508 Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel nach Izbica bzw. Sobibór deportiert. Der Transport war ursprünglich für den 15. Mai vorgesehen, geht aber erst am 1. Juni aus Kassel ab. Von den 508 Deportierten kommen 99 aus der Stadt Kassel, 36 aus Fulda und 25 aus Marburg.In einem Teiltransport werden 29 Juden aus der Stadt und 57 aus dem Kreis Hanau zugeführt. ... »Details - 1. Juni 1942: Absetzung von Oscar Henschel als Vorsitzender bei Henschel & Sohn
Auf Anordnung des preußischen Staatsrats und NS-Gauleiters von Kurhessen Karl Weinrich (1887–1973) muss der Unternehmer Oscar Robert Henschel (1899–1982) von seinem Posten als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Unternehmens Henschel & Sohn GmbH in Kassel zurücktreten. Als Grund für die Absetzung Oscar Henschels wird die Nichteinhaltung von Fertigungsterminen vorgeschoben. (KU) ... »Details - 6. Juni 1942: Arbeiter aus Wetzlar „wegen Begünstigung des Feindes“ zum Tode verurteilt
Der Buderus-Arbeiter Erich Deibel aus Wetzlar wird „wegen Begünstigung des Feindes in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat und einem Rundfunkverbrechen“ vom 2. Senat des Volksgerichtshofs zum Tode verurteilt. Dem 1907 geborenen Deibel wird vorgeworfen, während der Nachtschicht in den Buderus-Werken in Wetzlar vom 21. zum 22. Juli 1941 staatsfeindliche Parolen an die Wand und die Tür ... »Details - 11. Juni 1942: Deportation von 1.253 Juden aus Frankfurt und dem Regierungsbezirk Wiesbaden
Am frühen Morgen des 11. Juni geht der Transport „Da 18“ vom Ostbahnhof der Stadt Frankfurt am Main ab, der 1.253 Juden aus Frankfurt und dem Regierungsbezirk Wiesbaden in die Vernichtungslager bringt. Von den Deportierten stammen 618 aus der Stadt Frankfurt selbst, 371 aus Wiesbaden und 264 aus Landkreises des Regierungsbezirks Wiesbaden, nämlich zwölf aus dem Kreis Biedenkopf, neun aus ... »Details - 1. Juli 1942: Kommunistische Untergrundtätigkeit in Hanau
Die zentrale Leitung der KPD im Reich meldet nach Moskau, zu welche örtlichen Gruppen oder Personen feste Beziehungen bestehen. Darunter werden auch Beziehungen zu (einer Gruppe oder Person) in Hanau genannt.(OV) ... »Details - 21. Juli 1942: Ernteeinsatz der Jugend in der Landwirtschaft
Die „Hessische Landeszeitung“ in Darmstadt berichtet über den Ernteeinsatz der Jugend in der Landwirtschaft.(OV) ... »Details - 24. Juli 1942: Amerikanischer Augenzeuge berichtet über Lage in Deutschland und Judendeportationen in Frankfurt
Das in New York erscheinende jüdische Monatsmagazin „Aufbau“ des German Jewish Club berichtet über einen Vortrag von Edwin Van D'Elden in der vergangenen Woche. Van D'Elden war früher Geschäftsführer der amerikanischen Handelskammer in Frankfurt am Main und ist, so der Bericht, vor kurzem aus Deutschland repatriiert worden. Als Augenzeuge spricht er in einem überfüllten Saal vor dem New ... »Details - 12. August 1942: Luftangriff auf Wiesbaden
Bei einem Luftangriff auf Wiesbaden werden verschiedene Wehrmachtseinrichtungen sowie die „Glyco-Metallwerke“, die am Tag darauf „100 % Produktionsausfall auf unbestimmte Zeit“0=Zitiert nach Kratz, Luftangriffe, S. 472. vermeldeten, getroffen. Auch 60 Häuser werden durch die Bombenabwürfe beschädigt, wodurch etwa 400 Menschen obdachlos wurden. ... »Details - 18. August 1942: Deportation von etwa 1013 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
Mit einem ersten, von Frankfurt am Main ausgehenden Großtransport (Zugnummer „Da 503“) werden 1013 vorwiegend ältere Juden nach Theresienstadt deportiert. Darunter sind vor allem die Bewohner mehrerer jüdischer Altersheime und die Patienten des jüdischen Krankenhauses in der Frankfurter Gagernstraße. Die zur Deportation vorgesehenen Personen werden vor der Abfahrt im Altersheim in der ... »Details
