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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 8. Juni 1928: Umstrittener Abfindungsvertrag mit Großherzog Ernst Ludwig
Der Hessische Landtag billigt den von der Regierung vorgelegten umstrittenen Abfindungsvertrag mit dem ehemaligen Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) mit knapper Mehrheit. Die Abfindungssumme von acht Millionen Reichsmark wird in 20 Jahresraten zu 400.000 Reichsmark gezahlt. Der Streit um die Abfindung schwelt seit dem Abkommen von 1919, das mit der Inflation hinfällig wurde. Der ... »Details - 10. Juni 1928: Rekord der Frankfurter 4 x 100 m-Staffel
Mit einer neuartigen Technik beim Stabwechsel zwischen den Staffelläufern, die fortan als „Frankfurter Wechsel“ bekannt wird, läuft die 4 x 100-Meter-Staffel der Frankfurter Sportgemeinde Eintracht (Eintracht Frankfurt) beim Olympiatest in Halle/Saale in 41,0 sec. deutschen Rekord und stellt zugleich die seit 1924 von der US-Olympia-Staffel gehaltene Weltbestzeit ein. Die ausführende ... »Details - 1. August 1928: Offenbacher Fechterin gewinnt Goldmedaille bei Olympiade in Amsterdam
Helene Mayer (1910–1953) aus Offenbach am Main gewinnt bei den Olympischen Spielen in Amsterdam die Goldmedaille im Damenflorett-Einzel. Der bekannte Offenbacher Fechter Jakob Erckrath de Bary (1864–1938), Ehrenvorsitzender des Deutschen Fechterbundes, leitet die deutsche Olympiadelegation in Amsterdam. ... »Details - 5. August 1928: Gründung der Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht beim Zoologischen Institut der Universität Marburg
Die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht wird am 5. August 1928 in Marburg gegründet. Der erste Leiter der in der Universitätsstadt ansässigen Institution, Karl Freudenstein, Sohn des zum hauptberuflichen Imker avancierten und durch Experimente mit der Zuckerzufütterung von Bienen bekannt gewordenen Marbacher Lehrers Heinrich Freudenstein (1863–1935), übernahm die Leitung der ... »Details - 11. August 1928: Verfassungsfeiern
Zwischen 1921 und 1932 war der 11. August ein Nationalfeiertag, an dem der Unterzeichnung der Weimarer Verfassung gedacht wurde. Allerdings war es kein reichsweiter gesetzlicher Feiertag, sondern wurde von den einzelnen Ländern geregelt. Im Volksstaat Hessen sowie in Preußen war der Tag ein Feiertag. ... »Details - 28. August 1928: Goethe-Preis der Stadt Frankfurt an Albert Schweitzer
Der im Oberelsass geborene Arzt und Philosoph Albert Schweitzer (1875–1965) nimmt in Goethes Geburtshaus am Großen Hirschgraben in Frankfurt am Main den in diesem Jahr zum zweiten Mal vergebenen Goethe-Preis der Stadt Frankfurt entgegen, nachdem im Vorjahr der Lyriker Stefan George (1868–1933) mit dieser Auszeichnung geehrt worden war0=Stefan George hatte den Goethepreis der Stadt Frankfurt ... »Details - 30. September 1928: Auflösung von Gutsbezirken im Regierungsbezirk Kassel
Im Regierungsbezirk Kassel wird ein Teil der bisherigen Gutsbezirke, die zu keiner Stadt oder Gemeinde gehörten, aufgelöst. So wird zum Beispiel der Forstgutsbezirk Frankenau der Stadt Frankenberg und der Gemeinde Louisendorf angegliedert, während der Gutsbezirk Treisbach auf die Gemeinden Oberorke, Ederbringhausen und Viermünden aufgeteilt wird. Der Gutsbezirk Viermünden wird den Gemeinden ... »Details - 3. Oktober 1928: Grundsteinlegung zur neuen Synagoge in Bad Nauheim
In der Karlstraße in Bad Nauheim wird mit einer feierlichen Rede des Provinzialrabbiners Dr. Leo Hirschfeld (1867–1933) aus Gießen und in Gegenwart von Behördenvertretern und Geistlichkeit der Grundstein zur neuen Synagoge gelegt. Sie ersetzt das bisher bestehende jüdische Gotteshaus, das weiter in nördlicher Richtung ebenfalls in der Karlstraße steht. Die jüdische Gemeinde in Bad Nauheim ... »Details - 4. Oktober 1928: Verbot des NSDAP-Hetzblatts „Die Faust“
Der neue hessische Innenminister Wilhelm Leuschner (1890–1944; SPD) verbietet vorübergehend das in Worms gedruckte NSDAP-Hetzblatt „Die Faust“. Die wöchentlich als „Organ für den Kampf um die Wahrheit, für das Recht der Arbeit auf Brot“ (Titelzusatz) erscheinende Zeitung, die zum Teil Beilagen mit Titeln wie „Der national-sozialistische Freiheitskampf“, „Deutsche Arbeiter der ... »Details - 6. Oktober 1928: Gründung einer NSDAP-Ortsgruppe in Limburg
In Limburg an der Lahn wird durch den Gauleiter Hessen-Nassau-Süd und späteren Reichsstatthalter des Volksstaates Hessen Jakob Sprenger (1884–1945) aus 14 Mitgliedern eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Franz Albert wird zum Ortsgruppenleiter bestimmt.1=Nach Jakob Höhler, Geschichte der Stadt Limburg an der Lahn, (1935), S. 159 Vgl. den ersten Aufmarsch der SA In Limburg am 21. Oktober ... »Details - 21. Oktober 1928: Erster Aufmarsch der SA in Limburg
Nur zwei Wochen nach der Gründung einer Ortsgruppe der NSDAP am 6. Oktober 1928 findet in Limburg an der Lahn der erste Aufmarsch der SA statt. Nach einem großen Demonstrationszug spricht der NSDAP-Gauleiter Jakob Sprenger (1884–1945) auf einer Propagandaveranstaltung auf dem Neumarkt. Trotz der Propagandaanstrengungen der NSDAP-Anhänger hat die Partei am Ende des Jahres 1928 in Stadt und ... »Details - 25. Oktober 1928: Einweihung der Großmarkthalle im Frankfurter Stadtteil Ostend
Im Stadtteil Ostend wird die Großmarkthalle der Stadt Frankfurt am Main feierlich eingeweiht. Der kommunale Großbau dient dem Handel und der Versorgung des Rhein-Main-Gebietes mit Frischeprodukten, vor allem Obst und Gemüse. Die 220 Meter lange und 50 Meter breite Halle, die von zwei Kopfbauten mit jeweils 15 Metern Breite umschlossen wird,1=Neben der eigentlichen Halle und ihren Kopfbauten, ... »Details - 24. November 1928: Uraufführung des Georg Kaiser-Schauspiels „Die Lederköpfe“ in Frankfurt
Am Neuen Theater in Frankfurt am Main wird das Schauspiel „Die Lederköpfe“ von Friedrich Carl Georg Kaiser (1878–1945) uraufgeführt. Kaiser gilt als der produktivste Dramatiker des deutschen Expressionismus, sein Œuvre umfasst nicht weniger als 60 Dramen. Mit Stücken wie „Brand im Opernhaus“ (1919), Kolportage (1924), Die Papiermühle (1927), Oktobertag (1928) oder Zwei Krawatten ... »Details - 3. Dezember 1928: Opel-Werke in Rüsselsheim werden Aktiengesellschaft
Die Opel-Werke in Rüsselsheim werden von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft („Adam Opel AG“) umgewandelt. Das Grundkapital von 60 Millionen Reichsmark ist in 6.000 Aktien zu je 10.000 Reichsmark aufgeteilt. Diese Aktien sind jedoch nicht dazu gedacht, an der Börse gehandelt zu werden: die Änderung der Rechtsform soll dem amerikanischen Automobilkonzern General Motors die ... »Details
