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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 10. Dezember 1954: SPD und CDU beraten mögliche Regierungsbildung
In Wiesbaden treffen sich Vertreter der SPD und der CDU, um über eine mögliche Große Koalition in Hessen zu beraten. Nach dem dreistündigen Treffen gehen die Parteien ergebnislos auseinander, vereinbaren aber weitere Gespräche. Allerdings gibt der Vertreter der CDU, Dr. Erich Großkopf (1903–1977), wenig später bekannt, dass sich seine Partei in der Oppositionsrolle sehe.(MB) ... »Details - 1955: Gründung deutsch-amerikanischer Institute in Darmstadt und Marburg
In Darmstadt und Marburg werden die ersten deutsch-amerikanischen Institute gegründet.(OV) ... »Details - 1955: Hessen wird zum Geberland im Länderfinanzausgleich
Hessen wird im Länderfinanzausgleich der Bundesrepublik zum Geberland.(OV) ... »Details - 1955: Wiedereröffnung des Darmstädter Landesmuseums
Zehn Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs und nach geglücktem Wiederaufbau des vom Darmstädter Architekten Alfred Messel konzipierten und 1944 im Bombenhagel bis auf die Grundmauern niedergebrannten Gebäudes, wird das Darmstädter Landesmuseum im Jahr 1955 unter Erich Wiese wiedereröffnet. Die während des Krieges ausgelagerten Sammlungsbestände, die nicht Plünderungen und Diebstahl ... »Details - Januar 1955: Hessischer Forschungsrat geplant
Die Landtagsfraktion der CDU regt die Gründung eines hessischen Forschungsrates an. Vorsitzen soll diesem der Ministerpräsident. Aufgabe des Rates ist es, die Forschungsarbeit an Hochschulen und in der Wirtschaft zu koordinieren. Weitere Mitglieder sollen die zuständigen Ressortminister, die Rektoren der Hochschulen, ausgewählten Hochschulprofessoren, Forschungsexperten der hessischen ... »Details - 3. Januar 1955: Amerikanische Ausstellung „Atome für den Frieden“ propagiert zivile Atomkraftnutzung
Der US-amerikanische Generalkonsul Montagu Pigott eröffnet in Frankfurt am Main die bis Ende des Monats dauernde Ausstellung „Atome für den Frieden“, die den Besuchern die gewinnbringenden Möglichkeiten der friedlichen Nutzung der Atomenergie verdeutlichen soll.(OV) ... »Details - 5. Januar 1955: Streitigkeiten beim Reichsbund der Kriegs- und Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen
Der Reichsbund der Kriegs- und Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen weist für seinen hessischen Verband den Vorwurf finanzieller Unregelmäßigkeiten entschieden zurück. Der zweite Bundesvorsitzende, Hugo Rasch (1913–1960; SPD), erhebt diese Vorwürfe gegen den beurlaubten Landesgeschäftsführer des Reichsbundes in Hessen, Hermann Recke. Bei einer Kassenprüfung durch einen ... »Details - 5. Januar 1955: Hessische CDU berät weiteres Vorgehen nach der Landtagswahl
Die hessische Union diskutiert nach dem Ausgang der Landtagswahl ihr weiteres Vorgehen. Strittig ist die Frage, ob die Partei zusammen mit der SPD in die Regierung gehen soll, hatte sie doch vor der Wahl das Bündnis mit der FDP ausgerufen. Für den Bundestagsabgeordneten der CDU, Eduard Platner (1894–1980), wäre ein Zusammengehen mit der SPD und dem Gesamtdeutschen Block ein klarer Wortbruch ... »Details - 6. Januar 1955: Personalvorschläge des Gesamtdeutschen Blocks
Der Gesamtdeutsche Block schlägt den Juristen Dr. Walter Preißler (1915–2005) aus Wetzlar als Staatssekretär des Innenministeriums mit dem Ressort für Geschädigtenfragen, das Landesausgleichsamt und das Landesflüchtlingsamt vor. Darauf einigten sich Landesvorstände und die Landtagsfraktion nach zweitägiger Sitzung. Auch Josef Walter (1893–1966) und Klaus Stein (1890–1974) standen in ... »Details - 6. Januar 1955: Bund der Steuerzahler gegen höhere Kirchensteuer
Der Bund der Steuerzahler in Hessen spricht sich gegen die Erhöhung der Kirchensteuer von acht auf zehn Prozent aus. Diese Erhöhung hatte das Kultusministerium mit Wirkung zum 1. Januar ausgesprochen. Der Bund der Steuerzahler erklärt, dass durch die Senkung der Einkommenssteuer, dem Anstieg des Sozialprodukts und der Abschaffung vieler Vergünstigungen, für 1955 mit einem ähnliche ... »Details - 8. Januar 1955: Politische Bildung für Lehrer
In Hessen werden rund fünfzig Lehrer vom normalen Lehrbetrieb freigestellt und besuchen an der Universität Frankfurt am Main für zehn Wochen Kurse zur politischen Bildung. Ursprünglich als zweitägiger Kurs geplant, fand die Aktion derart großen Anklang bei den Lehrern, dass diese sich eine Vertiefung der Materie wünschten. Ermöglicht wird dieser Kurs durch Zusammenarbeit des Frankfurter ... »Details - 11. Januar 1955: Landtagsfraktion der SPD billigt Zinns Kabinett
Die Landtagsfraktion der SPD billigt die von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) vorlegten Vorschläge für die Besetzung der Ministerposten. Dr. Heinrich Troeger (1901–1975) wird weiterhin das Finanzministerium führen, ebenso wie Arno Hennig (1897–1963) das Kultus- und Heinrich Schneider (1905–1980) das Innenministerium. Gotthard Franke (1912–1975) und Gustav Hacker ... »Details - 14. Januar 1955: CDU berät Kurs in der Opposition
Nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit der SPD und dem Gesamtdeutschen Block in Hessen beraten der Landesvorstand und der Landesausschuss der Partei in Kassel ihr weiteres Vorgehen. Dr. Erich Großkopf (1903–1977) und Dr. Karl Kanka (1904–1974) befürworten eine produktive Mitarbeit der Union an der Landespolitik. Dagegen steht die Meinung, unter anderem vertreten vom ... »Details - 16. Januar 1955: Einweihung der Feldberg-Bobbahn
Die Feldberg-Bobbahn wird mit den Hessischen Bobmeisterschaften eingeweiht. Die Bahn befindet sich am Nordwesthang des Feldbergs und die ersten Rodler werden aus dem Frankfurter Bobclub Taunus stammen. Für die Präparierung der Bahn war die Wetterlage der letzten Tage mit Schnee, Regen und Frost äußerst günstig.(MB) ... »Details - 19. Januar 1955: Vereidigung des zweiten Kabinetts von Ministerpräsident Georg August Zinn
Als Ergebnis der Landtagswahlen muss Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) eine Koalitionsregierung bilden und dem Gesamtdeutschen Block / Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE) zwei Ministerien einräumen. Zinn setzt diese Koalition bis 1967 fort. Bei der Vorstellung des Kabinett spricht sich der Hessischen Landtag mit 50 Stimmen von SPD und GB gegen 44 Stimmen ... »Details - 29. Januar 1955: Sozialdemokraten unterzeichnen „Deutsches Manifest“ gegen Wiederbewaffnung
Bei einer Protestkundgebung in der Frankfurter Paulskirche gegen den Abschluss der Pariser Verträge unterzeichnen Helmut Gollwitzer (1908–1993), Erich Ollenhauer (1901–1963), Gustav Heinemann (1899–1976) und Georg August Zinn (1901–1976) das „Deutsche Manifest“. Sie fordern Vorrang für die Wiedervereinigung Deutschlands als Ziel der Politik gegenüber militärischer Blockbildung ... »Details - 29. Januar 1955: Ablehnung der Pariser Verträge im „Deutschen Manifest“
Oppositionspolitiker, Gewerkschaftsmitglieder und Theologen lehnen im „Deutschen Manifest“ in der Frankfurter Paulskirche die „Pariser Verträge“ von 1954 ab. (hdg)(OV) ... »Details - 19. Februar 1955: Frankfurter Zentralamt für den Fernsprechverkehr
Das „Frankfurter Zentralamt für den Fernsprechverkehr“ nimmt seine Arbeit auf.(OV) ... »Details - 1. April 1955: Erste Landung eines Linienfluges der neugegründeten Lufthansa auf dem Rhein-Main-Flughafen
Die am 6. Januar 1953 zunächst unter dem Firmennamen LUFTAG (Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf) neu gegründete und 1954 (nach dem Erwerb der Markenrechte der in Liquidation stehenden „alten“ Lufthansa) umbenannte Deutschen Lufthansa AG eröffnet mit einem Linienflug Hamburg-München ihren regulären Linienverkehr. Der Flug berührt den Rhein-Main-Flughafen als Heimatflughafen der ... »Details - 29. April 1955: Eröffnung der Bundesgartenschau in Kassel
Nach fast vierjährigen Vorbereitungen wird in der nordhessischen Metropole Kassel die bis zum 16. Oktober dauernde Bundesgartenschau eröffnet. ... »Details - 30. April 1955: Einstellung der letzten Straßenbahnlinien in Wiesbaden
In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden werden die letzten drei verbliebenen Straßenbahnlinien eingestellt. Damit endet die 80-jährige Tradition dieses öffentlichen Verkehrsmittels in der Stadt. In den kommenden Jahren verkehrt allerdings bis 1958 noch eine durch die Stadtwerke Mainz betriebene Straßenbahnverbindung von Mainz über die Theodor-Heuss-Brücke in die nach Wiesbaden ... »Details - 7. Juni 1955: Heinrich von Brentano wird Außenminister im Kabinett Adenauer
Mit Heinrich von Brentano (1904–1964; CDU), der im Kabinett Konrad Adenauers zum neuen Bundesaußenminister bestellt wird, tritt nach Arbeitsminister Anton Storch (1892–1975; CDU) der zweite gebürtige Hesse in die Bundesregierung ein. Bis zu seiner Ernennung wirkte Bundeskanzler Adenauer auch als Außenminister.(OV) ... »Details - 29. Juni 1955: Rathaus in Darmstadt wiederaufgebaut
Zum Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 625-jährigen Jubiläums der Stadtrechtsverleihung an Darmstadt wird Oberbürgermeister Ludwig Engel (1906–1975; SPD) der Schlüssel für das wiederaufgebaute Rathaus überreicht.(OV) ... »Details - 16. Juli 1955: Festliche Eröffnung der ersten Documenta in Kassel
Mit einem Festakt wird in Kassel die erste documenta als „internationale Ausstellung der Kunst des XX. Jahrhunderts“ eröffnet. Sie zeigt 670 Werke von 148 Künstlern. Die parallel zur bereits Ende April 1955 eröffneten Bundesgartenschau (mit standortmäßigem Schwerpunkt in der Kasseler Karlsaue) laufende Ausstellung ist aus einer Idee des Kasseler Hochschullehrers Arnold Bode (1900–1977) ... »Details - 29. August 1955: Erfolgreicher Streik der Henschel-Arbeiter in Kassel
Nach einem einwöchigen Streik für höhere Löhne nehmen die Beschäftigten der Kasseler Henschelwerke wieder ihre Arbeit auf, nachdem ihrem Anliegen entsprochen worden ist.(OV) ... »Details - 2. September 1955: Neugliederungsgutachten des Luther-Ausschusses hebt wirtschaftliche Stärke Hessens hervor
Der Sachverständigen-Ausschuss für die Neugliederung des Bundesgebietes („Luther-Ausschuß“) legt sein Gutachten0=Die Neugliederung des Bundesgebietes. Gutachten des von der Bundesregierung eingesetzten Sachverständigenausschusses, hrsg. vom Bundesminister des Innern, Bonn u. a. 1955. über die Neugliederung der Ländergrenzen vor. Der Ausschuss war am 15. Januar 1952 von der ... »Details - 9. Oktober 1955: Ankunft weiterer Spätheimkehrer aus der Sowjetunion in Herleshausen
Im Grenzort Herleshausen an der hessisch-thüringischen Grenze (nahe Eisenach) treffen um die Mittagszeit mehr als 600 Spätheimkehrer aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft ein. Herleshausen ist ihre erste Station in der Bundesrepublik nach Verlassen der letzten DDR-Grenzstation. Unter den Rückkehrern werden auch rund 20 Männer aus Frankfurt am Main erwartet. Da die Uhrzeit der Ankunft nicht ... »Details - 9. Oktober 1955: Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Niederasphe
In Niederasphe wird am heutigen Tag das erste Dorfgemeinschaftshaus, das im Landkreis Marburg errichtet worden ist, seiner Bestimmung übergeben. Das Haus besteht aus einem Gemeinschaftsraum mit Rundfunk- und Fernsehgerät, einem Jugendraum, einer Volksbücherei, einer Lehrküche, einem Gemeindebad, bestehend aus Wannen- und Brausebäder, einer Gemeinschaftswäscherei, einem Mostereiraum, einem ... »Details - 23. Oktober 1955: Georg-Büchner-Preis an Marie Luise Kaschnitz
Der diesjährige Georg-Büchner-Preis wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Literatur an die Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz (1901–1974) verliehen. ... »Details - 28. November 1955: Aussprache zu geplanten Kernreaktorbauten im Rhein-Main-Gebiet bei der PreußenElektra in Hannover
Auf der Generalversammlung der Preußischen Elektrizitäts Aktiengesellschaft („Preußen-Elektra“) in Hannover (Niedersachsen) werden Pläne zur Errichtung eines Atomkraftwerkes im Rhein-Main-Gebiet diskutiert. Neben den Vertretern des Stromversorgers, der in Nordhessen zu den wichtigsten Energielieferanten der dort ansässigen Industrie zählt, nehmen Wissenschaftler und der Energiereferent ... »Details - 7. Dezember 1955: Schwere Gasexplosion zerstört Wohnhaus in der Kölner Straße in Frankfurt
Bei einer Leuchtgasexplosion wird in den frühen Morgenstunden in der Kölner Straße 14 in Frankfurt am Main ein erst vor einem Jahr wiederaufgebautes und vor kurzem bezogenes Haus völlig zerstört. Unter den Trümmern des kurz nach halb sechs Uhr in sich zusammenstürzenden Wohnhauses finden 27 Menschen den Tod. Zehn weitere Personen werden schwer verletzt. Unter den Opfern befinden sich auch ... »Details - 16. Januar 1956: Letzter großer Heimkehrertransport in Herleshausen
In der kleinen Gemeinde Herleshausen (etwa 21,5 km südöstlich von Eschwege und rund 10 km nordwestlich vom Stadtzentrum Eisenachs) trifft mit 474 Personen der letzte große Transport deutscher Kriegsgefangener aus der Sowjetunion ein. ... »Details - 27. Januar 1956: Kasseler Oberbürgermeister Lauritzen lehnt Kassel als Garnisonsstandort ab
Kassels Oberbürgermeister Lauritz Lauritzen (1910–1980) erklärt, dass die Stadt kein Interesse daran habe, wieder Garnisonstadt zu werden. Die Erinnerung an den Zweiten Krieg, als Kassel – bekannt auch als „Panzer- und Tigerstadt“ (wegen der Produktion des Panzerkampfwagens VI „Tiger“ bei der Firma Henschel) – mehr als 80 % seines ursprünglichen Stadtbilds verlor, wirke heute noch ... »Details - 1. Februar 1956: Große wirtschaftliche Probleme durch harten Wintereinbruch
In Hessen ist der härteste Wintereinbruch seit 1928/29 zu beklagen. Auf der Wasserkuppe in der Rhön sinkt die Temperatur bis auf -26 °C. Der plötzliche Temperatursturz sorgt teilweise für Stillstand in den Industriebetrieben des Rhein-Main-Gebietes. Seit dem frühen Mittwochmorgen stockt die Gasversorgung zahlreicher Werke, so unter anderem bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim, sowie den ... »Details - 16. März 1956: Billigung des Soldatengesetzes durch den Bundesrat
Der Bundesrat billigt bei seiner 155. Sitzung, die ausnahmsweise im Schöneberger Rathaus in Berlin stattfindet, das „Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten“ (Soldatengesetz – SG). Das dafür notwendige Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes,0=Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes, vom 19. März 1956, BGBl I, S. 111. das zur Regelung der mit den Streitkräften verbundenen Fragen ... »Details - 31. März 1956: Umsatz der Max Braun oHG in Frankfurt überschreitet 50-Millionen-DM-Grenze
Nach einer in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ veröffentlichten Meldung hat der Umsatz der schwerpunktmäßig in Frankfurt am Main ansässigen Firma Max Braun oHG im Jahr 1955 die 50-Millionen-DM-Grenze überschritten. Der Exportanteil betrug dabei etwa 45 %.0=Im Vorjahr hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass man rund 60 % des deutschen Gesamtexports an Rundfunkgeräten bestreite. Allein ... »Details - 22. April 1956: Volksbegehren in Rheinhessen und im Regierungsbezirk Montabaur für Rückgliederung
In dem bis 1945 zum Volksstaat Hessen gehörenden rheinland-pfälzischen Regierungsbezirk Rheinhessen und im ehemals nassauischen Regierungsbezirk Montabaur finden Volksbegehren statt, die sich für eine Rückgliederung dieser Gebiete an Hessen aussprechen. Beide Gebietsteile waren 1945 der französischen Besatzungszone zugeschlagen worden und damit in dem neugebildeten Land Rheinland-Pfalz ... »Details - 18. Mai 1956: Bundesrat unterstützt hessischen Antrag zur Ablehnung des „Maulkorb“-Paragraphen zur Bundeswehr
Der Bundesrat stimmt mit Mehrheit einem Antrag des Landes Hessen zu, aus dem von der Bundesregierung beschlossenen Entwurf des vierten Strafrechts-Änderungsgesetzes die Bestimmungen des Paragraphen 109 b zu streichen. Dieser Gesetzesteil sah Gefängnisstrafen vor für unwahre oder gröblich entstellte Behauptungen, die zum Ziel hatten, andere vom Wehrdienst abzuhalten oder die Bundeswehr in der ... »Details - 27. Mai 1956: Europapreis des Europarates für die Stadt Offenbach
Offenbach am Main wird als erster deutscher Stadt mit seiner französischen Partnerstadt Puteaux (Departement Seine) der Europapreis des Europarates für besonderes Engagement um die Förderung des europäischen Integrationsgedanken verliehen. Dies teilen am heutigen Tag die zu Arbeitstagungen in Berlin gastierenden Mitglieder des Sonderausschusses für kommunale und regionale Angelegenheiten des ... »Details - 2. Juni 1956: Max Becker neuer Landesvorsitzender der FDP Hessen
Der Landesparteitag der hessischen FDP in Hanau wählt den Hersfelder Bundestagsabgeordneten Max Becker (1888–1960) mit 211 von 213 Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der FDP. Becker ist damit Nachfolger von August-Martin Euler (1908–1966), der zur Freien Volkspartei gewechselt ist.0=Anfang 1956 waren 16 Abgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion aus der Fraktion ausgetreten. Die nach dem ... »Details
