Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 11. August 1953: Günther Draub tritt aus BHE aus
    Der bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende des BHE im Hessischen Landtag, Günther Draub (1902–1957), tritt aus dem Bund der Heimatlosen und Entrechteten aus.(MB) ... »Details
  2. 13. August 1953: Landesverband des BHE stellt in Frankfurt Landesliste auf
    Der hessische Landesverband des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten stellt auf seiner Delegiertentagung in Frankfurt am Main die Landesliste für die kommende Bundestagswahl auf. Auf Platz 1 steht der Fraktionsvorsitzende Fritz Czermak (1894–1966), der betont, dass der BHE in allen Wahlkreisen mit eigenen Kandidaten antreten und keine Wahlabsprachen mit anderen Parteien vereinbaren ... »Details
  3. 13. August 1953: Hessische Polizei verhindert Verhaftung Deutscher durch französische Militärpolizei
    Die Verhaftung eines deutschen Staatsangehörigen in Wiesbaden-Kostheim durch die französische Militärpolizei wird von der hessischen Polizei verhindert. Den Haftbefehl hatte das französische Militärtribunal in Landau angeordnet, ohne allerdings die amerikanischen Besatzungsbehörden oder die hessische Regierung davon in Kenntnis zu setzen. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; ... »Details
  4. 14. August 1953: Innenminister erlässt Redeverbot für Kandidaten der DRP
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) erlässt ein Redeverbot für den Kandidaten der Deutschen Reichspartei für die Bundestagswahl. Das Verbot gilt hessenweit für Dr. Werner Naumann (1909–1982), da dieser mit seinem Wahlkampfauftritten Empörung bei der verfassungstreuen Bevölkerung hervorrufen könnte. Für den 3. September war ein Rede Naumanns in Wiesbaden angesetzt.(MB) ... »Details
  5. 15. August 1953: Stellungnahme von Ministerpräsident Zinn zum Volksaufstand in der DDR
    In einer Rede auf einer Landesdelegiertenkonferenz der SPD in Heuchelheim bei Gießen drückt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) seine tiefe Betroffenheit über die Niederschlagung des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni aus.(OV) ... »Details
  6. 15. - 17. August 1953: Festliche Einweihung des neuerbauten Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Mittelbuchen
    Die nur wenige Kilometer nordwestlich von Hanau gelegenen Gemeinde Mittelbuchen weiht ihr neu errichtetes Dorfgemeinschaftshaus mit einem dreitägigen Fest ein. Es ist das erste in Hessen erbaute Dorfgemeinschaftshaus, das mit Mitteln des am 3. April 1952 beschlossenen Programms zur „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ finanziert worden ist. ... »Details
  7. 18. August 1953: Deutsche Reichspartei will gegen Redeverbot klagen
    Die Deutsche Reichspartei wird gegen das in Hessen verhängte Redeverbot gegen Dr. Werner Naumann (1909–1982) Klage beim beim hessische Staatsgerichtshof einreichen, wie der Zweite Vorsitzende der Partei Adolf von Thadden (1921–1996) verlauten lässt.(MB) ... »Details
  8. 18. August 1953: Innenminister Zinnkann will Wahlbewusstsein der Bürger stärken
    Von Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973) wird gefordert, dass am Tag der Bundestagswahl nur Veranstaltungen abgehalten werden, die sich nicht verschieben lassen. Allerdings sollten diese dann in den Nachmittag verlegt werden. Besonders Veranstaltungen, die die Bürger von der Wahl ablenken oder abhalten, sollen am Wahltag nicht stattfinden. Sonderfahrten der Bundesbahn und der Bundespost ... »Details
  9. 19. August 1953: Frankfurter FDP enttäuscht über die CDU-Ablehnung von Wahlbündnissen
    Die Ablehnung eines Wahlbündnisses durch den Stadtkreisverband der Frankfurter CDU stößt bei der Frankfurter FDP auf Kritik. Die Liberalen betonen in ihrer Stellungnahme, dass sie der Auffassung sind, dass auch die Wähler eine Zusammenarbeite der beiden Parteien befürworten würden. Daher sei die Partei enttäuscht über das Verhalten der CDU, zumal auch die Deutsche Partei Wahlabsprachen ... »Details
  10. 19. August 1953: Wahlaufruf des Deutschen Beamtenbundes
    Der hessische Landesbund des Deutschen Beamtenbundes fordert den Urnengang der Beamten und eine Stimmabgabe für die bürgerlichen Parteien bei der bevorstehenden Bundestagswahl ein: Auf jeden Fall wählt, bleibt der Wahlurne nicht fern und gebt Eure Stimme nur den Parteien, die eine einwandfreie Haltung zum Berufsbeamtentum einnehmen. Durch Nichtausüben des Wahlrechts unterstützt Ihr die ... »Details