Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 5. Mai 1928: Deutsche Porzellan-Ausstellung in Wiesbaden
    In der eigens für diesen Zweck umgebauten Stadthalle (Paulinenschlösschen) in Wiesbaden findet vom 5. Mai bis zum 10. Juni 1928 die Ausstellung „Das Deutsche Porzellan“ statt. Veranstalter ist die deutsche Porzellanindustrie. Die Veranstaltung steht in Zusammenhang mit einer ebenfalls heute vor Ort beginnenden öffentlichen Händlertagung des „Reichsverbands Deutscher Spezialgeschäfte in ... »Details
  2. 6. Mai 1928: Maifestwoche des Staatstheaters in Wiesbaden
    In Wiesbaden wird zum ersten mal nach langer Zeit die von Intendant Paul Bekker (1882–1937) erneuerten Maifestspiele des Preußischen Staatstheaters unter der Bezeichnung „Maifestwoche“ eröffnet. Dabei werden unter anderem zwei Kurzopern („Das geheime Königreich“ und „Der Diktator“) sowie die Operette „Schwergewicht“ von Ernst Krenek (1900–1991) uraufgeführt. Die erstmals ... »Details
  3. 7. Mai 1928: Erste Veranstaltung der Nationalsozialisten in Limburg
    In Limburg an der Lahn findet die erste bekannte politische Veranstaltung der Nationalsozialisten statt. Der bekannte Kölner Nationalsozialist Dr. Robert Ley (1890–1945) spricht zur Eröffnung des Reichstagswahlkampfes vor 31 Zuhörern im Evangelischen Gemeindehaus. ... »Details
  4. 19. Mai 1928: Tod des Philosophen Max Scheler in Frankfurt
    Der 1874 in München geborene Philosoph Max Scheler stirbt in Frankfurt am Main. Zu seinen Werken gehört unter anderem „Der Formalismus in der Ethik und die materielle Wertethik“, 1913.(OV ) ... »Details
  5. 20. Mai 1928: Wahlen zum Deutschen Reichstag
    Die seit 1925 neuaufgebaute NSDAP erzielt bei der Reichstagswahl mit massivem Propagandaeinsatz in einzelnen Bereichen Hessens mehr als 20 % der Stimmen. Im Landesschnitt liegt ihr Anteil bei 3 % bei der Reichstagswahl. Die massive Wahlpropaganda der rund fünfzig Ortsgruppen und der Einsatz der zum Teil bewaffneten SA im Wahlkampf erregt jedoch Besorgnis. Auch nach der Wahl gehen die aggressiven ... »Details
  6. 20. Mai 1928: Starke linke Mehrheit in Offenbach bei den Reichstagswahlen
    Bei den Reichstagswahlen können die Kommunisten in Offenbach am Main erheblich steigern und werden mit 13.351 Stimmen (35,8 %) in der Stadt stärkste Partei. Für die NSDAP stimmen in Offenbach nur 514 Wähler (1,4 %).(OV) ... »Details
  7. 20. Mai 1928: Ergebnisse der Preußischen Landtagswahl in der Provinz Hessen-Nassau
    Bei der Wahl zum Preußischen Landtag erringen die Parteien im Wahlkreis 19: Hessen-Nassau folgende Stimmenanteile: ... »Details
  8. 23. Mai 1928: Raketenauto der Adam Opel AG auf der Avus in Berlin
    Das von der Adam Opel AG in Rüsselsheim entwickelte Raketenauto „Rak 2“, das von 24 Feststoffraketen angetrieben wird, erreicht auf der Berliner Avus, gesteuert von Max Valier (1895–1930), kurzfristig eine Geschwindigkeit von 230 km/h.(OV ) ... »Details
  9. 5. Juni 1928: Beschluss des Hessischen Landtags zur Entschädigung des Fürstenhauses
    Der Hessische Landtag nimmt die Vorlage der Regierung über die Entschädigung des ehemals regierenden Großherzoglichen Hauses, die eine Abfindung von neun Millionen Reichsmark für die dem Staat übereigneten Besitztümer, in erster Lesung mit 29 gegen 25 Stimmen an. Die Abgeordneten der SPD stimmen mit den Kommunisten gegen die Vorlage, während die sozialdemokratischen Minister für die ... »Details
  10. 7. Juni 1928: Radioklub in Frankenberg verbindet Rundfunkinteressierte
    Wie in anderen Städten hat sich auch in Frankenberg ein Radioklub gegründet, der die Rundfunkinteressierten zusammenführt. Am 7. Juni lädt er zu einer Versammlung im Frankenberger Gasthaus „Zum Ritter“. (Frankenberger Zeitung vom 7.6.1928)(OV ) ... »Details
  11. 8. Juni 1928: Umstrittener Abfindungsvertrag mit Großherzog Ernst Ludwig
    Der Hessische Landtag billigt den von der Regierung vorgelegten umstrittenen Abfindungsvertrag mit dem ehemaligen Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) mit knapper Mehrheit. Die Abfindungssumme von acht Millionen Reichsmark wird in 20 Jahresraten zu 400.000 Reichsmark gezahlt. Der Streit um die Abfindung schwelt seit dem Abkommen von 1919, das mit der Inflation hinfällig wurde. Der ... »Details
  12. 10. Juni 1928: Rekord der Frankfurter 4 x 100 m-Staffel
    Mit einer neuartigen Technik beim Stabwechsel zwischen den Staffelläufern, die fortan als „Frankfurter Wechsel“ bekannt wird, läuft die 4 x 100-Meter-Staffel der Frankfurter Sportgemeinde Eintracht (Eintracht Frankfurt) beim Olympiatest in Halle/Saale in 41,0 sec. deutschen Rekord und stellt zugleich die seit 1924 von der US-Olympia-Staffel gehaltene Weltbestzeit ein. Die ausführende ... »Details
  13. 1. August 1928: Offenbacher Fechterin gewinnt Goldmedaille bei Olympiade in Amsterdam
    Helene Mayer (1910–1953) aus Offenbach am Main gewinnt bei den Olympischen Spielen in Amsterdam die Goldmedaille im Damenflorett-Einzel. Der bekannte Offenbacher Fechter Jakob Erckrath de Bary (1864–1938), Ehrenvorsitzender des Deutschen Fechterbundes, leitet die deutsche Olympiadelegation in Amsterdam. ... »Details
  14. 5. August 1928: Gründung der Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht beim Zoologischen Institut der Universität Marburg
    Die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht wird am 5. August 1928 in Marburg gegründet. Der erste Leiter der in der Universitätsstadt ansässigen Institution, Karl Freudenstein, Sohn des zum hauptberuflichen Imker avancierten und durch Experimente mit der Zuckerzufütterung von Bienen bekannt gewordenen Marbacher Lehrers Heinrich Freudenstein (1863–1935), übernahm die Leitung der ... »Details
  15. 11. August 1928: Verfassungsfeiern
    Zwischen 1921 und 1932 war der 11. August ein Nationalfeiertag, an dem der Unterzeichnung der Weimarer Verfassung gedacht wurde. Allerdings war es kein reichsweiter gesetzlicher Feiertag, sondern wurde von den einzelnen Ländern geregelt. Im Volksstaat Hessen sowie in Preußen war der Tag ein Feiertag. ... »Details
  16. 28. August 1928: Goethe-Preis der Stadt Frankfurt an Albert Schweitzer
    Der im Oberelsass geborene Arzt und Philosoph Albert Schweitzer (1875–1965) nimmt in Goethes Geburtshaus am Großen Hirschgraben in Frankfurt am Main den in diesem Jahr zum zweiten Mal vergebenen Goethe-Preis der Stadt Frankfurt entgegen, nachdem im Vorjahr der Lyriker Stefan George (1868–1933) mit dieser Auszeichnung geehrt worden war0=Stefan George hatte den Goethepreis der Stadt Frankfurt ... »Details
  17. 30. September 1928: Auflösung von Gutsbezirken im Regierungsbezirk Kassel
    Im Regierungsbezirk Kassel wird ein Teil der bisherigen Gutsbezirke, die zu keiner Stadt oder Gemeinde gehörten, aufgelöst. So wird zum Beispiel der Forstgutsbezirk Frankenau der Stadt Frankenberg und der Gemeinde Louisendorf angegliedert, während der Gutsbezirk Treisbach auf die Gemeinden Oberorke, Ederbringhausen und Viermünden aufgeteilt wird. Der Gutsbezirk Viermünden wird den Gemeinden ... »Details
  18. 3. Oktober 1928: Grundsteinlegung zur neuen Synagoge in Bad Nauheim
    In der Karlstraße in Bad Nauheim wird mit einer feierlichen Rede des Provinzialrabbiners Dr. Leo Hirschfeld (1867–1933) aus Gießen und in Gegenwart von Behördenvertretern und Geistlichkeit der Grundstein zur neuen Synagoge gelegt. Sie ersetzt das bisher bestehende jüdische Gotteshaus, das weiter in nördlicher Richtung ebenfalls in der Karlstraße steht. Die jüdische Gemeinde in Bad Nauheim ... »Details
  19. 4. Oktober 1928: Verbot des NSDAP-Hetzblatts „Die Faust“
    Der neue hessische Innenminister Wilhelm Leuschner (1890–1944; SPD) verbietet vorübergehend das in Worms gedruckte NSDAP-Hetzblatt „Die Faust“. Die wöchentlich als „Organ für den Kampf um die Wahrheit, für das Recht der Arbeit auf Brot“ (Titelzusatz) erscheinende Zeitung, die zum Teil Beilagen mit Titeln wie „Der national-sozialistische Freiheitskampf“, „Deutsche Arbeiter der ... »Details
  20. 6. Oktober 1928: Gründung einer NSDAP-Ortsgruppe in Limburg
    In Limburg an der Lahn wird durch den Gauleiter Hessen-Nassau-Süd und späteren Reichsstatthalter des Volksstaates Hessen Jakob Sprenger (1884–1945) aus 14 Mitgliedern eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Franz Albert wird zum Ortsgruppenleiter bestimmt.1=Nach Jakob Höhler, Geschichte der Stadt Limburg an der Lahn, (1935), S. 159 Vgl. den ersten Aufmarsch der SA In Limburg am 21. Oktober ... »Details
  21. 21. Oktober 1928: Erster Aufmarsch der SA in Limburg
    Nur zwei Wochen nach der Gründung einer Ortsgruppe der NSDAP am 6. Oktober 1928 findet in Limburg an der Lahn der erste Aufmarsch der SA statt. Nach einem großen Demonstrationszug spricht der NSDAP-Gauleiter Jakob Sprenger (1884–1945) auf einer Propagandaveranstaltung auf dem Neumarkt. Trotz der Propagandaanstrengungen der NSDAP-Anhänger hat die Partei am Ende des Jahres 1928 in Stadt und ... »Details
  22. 25. Oktober 1928: Einweihung der Großmarkthalle im Frankfurter Stadtteil Ostend
    Im Stadtteil Ostend wird die Großmarkthalle der Stadt Frankfurt am Main feierlich eingeweiht. Der kommunale Großbau dient dem Handel und der Versorgung des Rhein-Main-Gebietes mit Frischeprodukten, vor allem Obst und Gemüse. Die 220 Meter lange und 50 Meter breite Halle, die von zwei Kopfbauten mit jeweils 15 Metern Breite umschlossen wird,1=Neben der eigentlichen Halle und ihren Kopfbauten, ... »Details
  23. 24. November 1928: Uraufführung des Georg Kaiser-Schauspiels „Die Lederköpfe“ in Frankfurt
    Am Neuen Theater in Frankfurt am Main wird das Schauspiel „Die Lederköpfe“ von Friedrich Carl Georg Kaiser (1878–1945) uraufgeführt. Kaiser gilt als der produktivste Dramatiker des deutschen Expressionismus, sein Œuvre umfasst nicht weniger als 60 Dramen. Mit Stücken wie „Brand im Opernhaus“ (1919), Kolportage (1924), Die Papiermühle (1927), Oktobertag (1928) oder Zwei Krawatten ... »Details
  24. 3. Dezember 1928: Opel-Werke in Rüsselsheim werden Aktiengesellschaft
    Die Opel-Werke in Rüsselsheim werden von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft („Adam Opel AG“) umgewandelt. Das Grundkapital von 60 Millionen Reichsmark ist in 6.000 Aktien zu je 10.000 Reichsmark aufgeteilt. Diese Aktien sind jedoch nicht dazu gedacht, an der Börse gehandelt zu werden: die Änderung der Rechtsform soll dem amerikanischen Automobilkonzern General Motors die ... »Details
  25. 1929: IG Farben übernimmt die Behringwerke
    Die I.G. Farben, der Zusammenschluss der größten deutschen Chemiefirmen mit Sitz in Frankfurt, übernimmt die Behringwerke in Marburg, wo vor allem Impfsera hergestellt werden.(OV) ... »Details
  26. 1929: Erste deutsche Stahlmöbel-Produktion bei der Firma Thonet in Frankenberg
    Die Frankenberger Möbelfabrik Thonet eröffnet 1929/30 in ihrem Betrieb die erste Abteilung für Stahlmöbel in Deutschland. (Frankenberger Zeitung vom 9.5.1956)(OV ) ... »Details
  27. 1. Januar 1929: US-Automobilkonzern General Motors entsendet Studiengruppe zur Prüfung des Erwerbs von Opel
    Der US-amerikanische Automobilkonzern General Motors Corporation (GM) entsendet eine Studiengruppe von Mitarbeitern nach Deutschland, die einen Untersuchungsbericht über die Möglichkeit des Erwerbs des Rüsselsheimer Autobauers Adam Opel AG ausarbeiten soll. Die Mitarbeiter des 1908 in Flint, Michigan gegründeten US-Konzerns gelangen bei ihren Nachforschungen schnell zu dem Ergebnis, dass es ... »Details
  28. 4.-6. Januar 1929: Internationale Konferenz über Kriegsmethoden und den Schutz der Zivilbevölkerung in Frankfurt
    In Frankfurt am Main tagt vom 4. bis 6. Januar eine von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) veranstaltete Konferenz über das Thema „Die modernen Kriegsmethoden und den Schutz der Zivilbevölkerung“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, zu dessen Ehrenkomitee unter anderem der deutsche Physiker Albert Einstein (1879–1955), der französische ... »Details
  29. 18. Januar 1929: Innenminister Leuschner zur Neugliederungsdebatte in Hessen
    „Reichsland Hessen“ als „Brücke zum Einheitsstaat“ ... »Details
  30. 11. Februar 1929: Vereisung des Rheins nach starkem Kälteeinbruch
    Durch einen starken Kälteeinbruch friert der Rhein stellenweise zu. Dadurch ist es seit längerer Zeit erstmals wieder möglich, an verschiedenen Stellen, zum Beispiel oberhalb des Binger Mäuseturms, auf dem Strom spazieren zu gehen.(OV ) ... »Details
  31. 13. - 16. Februar 1929: Erster Schulfunk-Lehrgang in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet der hessenweit erste Lehrgang zum Radio-Schulfunk statt. Ausrichter der mehrtägigen Veranstaltung ist das Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht, Lehrgangsleiter ist sein aus Berlin angereiste Direktor, Prof. Dr. Felix Lampe. Unterstützt wird der Schulfunklehrgang vom Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung und der Landesregierung. ... »Details
  32. 14. Februar 1929: Zusammenschluss der Westdeutschen Elektrizitätswirtschaft AG
    Die großen westdeutschen und südwestdeutschen Elektrizitätsunternehmen schließen sich zur Westdeutschen Elektrizitätswirtschaft AG mit Sitz in Frankfurt am Main zusammen. Die Aktiengesellschaft hat ein Grundkapital von einer Million Reichsmark.(OV ) ... »Details
  33. 14. Februar 1929: Sensationelle Uraufführung einer Janacek-Oper in Frankfurt
    An der Oper in Frankfurt am Main wird die deutsche Erstaufführung der Oper „Die Sache Makropulos“ aus dem Nachlass des tschechischen Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) gezeigt. Die am 18. Dezember 1926 im Nationaltheater in Brünn uraufgeführte Oper in drei Akten basiert auf einer Komödie des tschechischen Schriftstellers Karel Čapek (1890–1938). Zuvor hatten sich Oper in Dresden ... »Details
  34. 16. Februar 1929: Uraufführung einer szenischen Ballade von Schmidtbonn in Kassel
    Die vom Verfasser als „szenische Ballade“ untertitelte Dichtung „Bruder Dietrich: Der Morgen eines Volkes“ des deutschen Schriftstellers Wilhelm Schmidtbonn (1876–1952) wird im Staatstheater in Kassel uraufgeführt. Das in vier Aufzügen gehaltene dichterische Bühnenstück, das volksliedhaften Charakter hat und die Sagenwelt des deutschen Hoch- und Spätmittelalters aufgreift, erhält ... »Details
  35. 2. März 1929: Ende der Debatten über Anschluss Hessens an Preußen
    Die Regierung des Volksstaats Hessen beendet die Debatten über einen Anschluss des Volksstaats an Preußen. Sie stellt fest, dass weder ein Anschluss an Preußen noch an ein größeres zentralistisches Norddeutschland in Frage kämen.(OV ) ... »Details
  36. 8. März 1929: Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs auf dem Rhein
    Nach einer längeren Kälteperiode, die zum Zufrieren des Rheins an mehreren Stellen geführt hatte, kann der Schiffsverkehr wieder aufgenommen werden.(OV) ... »Details
  37. 17. März 1929: Verkauf der Opel-Mehrheit an General Motors
    Die am 3. Dezember 1928 in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Opel-Werke in Rüsselsheim gehen mehrheitlich in den Besitz des US-Konzerns General Motors über.0=Vgl. Chronik deutscher Zeitgeschichte 1, S. 401 (zu März 16): Die amerikanische Automobilfirma General Motors schließt einen Kooperationsvertrag mit der deutschen Forma Opel ab; die Amerikaner investieren 30 Millionen Dollar in das ... »Details
  38. 31. März 1929: Straßenbahn in Wiesbaden wird teilweise durch Omnibusse ersetzt
    In Wiesbaden endet am heutigen Ostersonntag auf zahlreichen innerstädtischen Strecken der Straßenbahnbetrieb, nachdem die Stadt die Konzession der „Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft“ (SEG), einer privaten Betreibergesellschaft, nicht verlängert hat. Um wichtige Teile des öffentlichen Nahverkehrs in der Innenstadt in eigener Regie zu übernehmen, werden die Straßenbahnfahrzeuge ab dem ... »Details
  39. 1. April 1929: Festakt zum Vollzug der Vereinigung des Freistaats Waldeck mit Preußen in Arolsen
    Das Reichsgesetz vom 7. Dezember 1928, in dem die Vereinigung des Freistaats Waldeck mit Preußen geregelt ist, tritt in Kraft. Damit endet die Existenz des seit 1919 (zunächst als Freistaat Waldeck-Pyrmont) bestehenden Staates Waldeck, er wird Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Das Fürstentum Waldeck-Pyrmont, das im Krieg von 1866 zwischen Preußen und Österreich preußischer Seite ... »Details
  40. 1. April 1929: Kleinere Gebietsreform mit Anschluss Waldecks an Preußen
    Mit dem heute in Kraft tretenden Anschluss des bisher selbständigen Freistaats Waldeck an Preußen wird eine kleinere Gebietsbereinigung verbunden. Die bisher zum Kreis Frankenberg gehörenden Exklaven Deisfeld, Eimelrod, Hemmighausen und Höringhausen werden dem neuen preußischen Kreis des Eisenbergs zugeschlagen. Der Kreis Frankenberg verliert dadurch 3,487 Quadratkilometer bzw. 4,8 % seines ... »Details