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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 26. März 1844: Herzogin Elisabeth zieht in Wiesbaden ein
Am 31. Januar 1844 heiratete Elisabeth (1826–1845), die Tochter des Zarenbruders Michael Pawlowitsch Romanow (1798–1849), in St. Petersburg Herzog Adolph von Nassau (1817–1905), den sie 1840 bei einem Aufenthalt in dem beim russischen Adel sehr beliebten Kurort Bad Ems kenngelernt hatte. ... »Details - 20. April 1844: Ernst Christian Schleiermacher verstirbt
Am 20. April 1844 verstirbt der ehemalige Kabinettssekretär von Großherzog Ludewig (1753–1830) Ernst Christian Schleiermacher im Alter von 89 Jahren in Darmstadt. Schleiermacher war mehr als vier Jahrzehnte lang engster Mitarbeiter des Großherzogs, maßgeblicher Mitgestalter der Kunst- und Kulturpolitik des Großherzogtums und seit der Gründung des von ihm mit aufgebauten Darmstädter ... »Details - 23. Juni 1844: Erstes Bergturnfest auf dem Feldberg im Taunus
Ab Juli 1832 wurden politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden daraufhin mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen, so auch die „Turngemeinde“ in Hanau im Jahr 1837. Ebenfalls ab 1833 gab es einen Turnverein in Frankfurt am Main. Ein Turnfest mit Vereinen aus Hanau und Mainz wurde im Herbst 1841 in Frankfurt veranstaltet. Schließlich kam 1843 der ... »Details - 25. August 1844: Einweihung des Ludwigsmonuments in Darmstadt
Im Mai 1837 konstituiert sich in Darmstadt ein „Verein zur Errichtung eines Monuments für Großherzog Ludewig I.“ (1753–1830), der in der Bevölkerung Spenden sammelt. Man dachte zunächst an ein Marmorstandbild nach dem Entwurf des Hofbildhauers Johann Baptist Scholl d. Ä. (1784–1854) auf dem Mathildenplatz. Finanziert werden sollte das Denkmal durch Spenden der Bürger in allen ... »Details - 10. September 1844: Gründung der Friedrich-Wilhelms-Nordbahngesellschaft
Am 10. September 1844 wird in Kassel die Gründung einer von Frankfurter Bank- und Handelshäusern geführten Aktiengesellschaft bekanntgegeben, die den Bau mehrerer Eisenbahnstrecken im Kurfürstentum Hessen finanzieren soll. Die kurhessische Ost-West-Verbindung soll als „Friedrich-Wilhelms-Nordbahn“ vom Anschluss der thüringischen Eisenbahn über Kassel bis zur preußischen Grenze führen. ... »Details - 22. Oktober 1844: Einweihung des Goethe-Denkmals in Frankfurt
Nachdem es bereits zu Lebzeiten des Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) in den 1820er Jahren nicht verwirklichte Ideen für ein Goethedenkmal auf der Maininsel in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main gegeben hatte, formierte sich fünf Jahre nach dem Tod des Dichters ein Komitee zur Errichtung eines Denkmals, – eine Initiative Frankfurter Bürger, die auch vom Frankfurter ... »Details - Dezember 1844: Heinrich Hoffmann erfindet den „Struwwelpeter“ als Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn
Im Dezember 1844 erfindet der Frankfurter Arzt und Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (1809–1894) das selbst gestaltete Bilderbuch des „Struwwelpeter“ und verschenkt es als Weihnachtsgeschenk an seinen Sohn. Trotz der Grausamkeit der Erzählungen waren Personen im nahen Umfeld begeistert von den Geschichten über kindliches Verhalten wie mangelnde Körperpflege und das Daumenlutschen, wogegen ... »Details - 1845: Anwerbung von Siedlern für Algerien im Odenwald
Im Zeitraum von 1841 bis 1847 wurden insgesamt 16.500 Auswanderer im Großherzogtum Hessen gezählt. Auslöser war unter anderem die durch die Dürre und Kartoffelfäule hervorgerufene Krise der Jahre 1845/46. Viele Gemeinden versuchten, sich auf diese Weise der Versorgungspflicht für die Armen zu entledigen.|Schon im Jahr 1845 wurde vor allem im Odenwald für das seit 1830 französisch besetzte ... »Details - 1845: Bahnhof der Main-Neckar-Bahn in Bensheim fertiggestellt
Das repräsentative Empfangsgebäude der Main-Neckar-Bahn in Bensheim wird 1845 nach Plänen des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller (1784–1852) im Stil des Klassizismus errichtet. Der noch heute erhaltene Bahnhof ist damit einer der ältesten vollständig erhaltenen in Hessen und steht unter Denkmalschutz. Als Typus war er Vorbild für weitere Empfangsgebäude der Main-Neckar-Bahn wie ... »Details - 1845: Herzogin Pauline bezieht das „Paulinenschlösschen“ als Witwensitz
Nach dem überraschenden Tod ihres Ehemanns Herzog Wilhelm zu Nassau (1792–1839) war Herzogin Pauline Friederike von Nassau (1810–1856), eine württembergische Prinzessin, zunächst mit ihren Kindern in das an der nördlichen Seite der Rheinstraße gelegene Heersche Haus gezogen. 1845 kann sie dann das oberhalb der Sonnenberger Straße (heute Prinzessin-Elisabeth-Straße) in Wiesbaden gelegene ... »Details - 4. Februar 1845: Gründung der Offenbacher Feuerwehr
Die freiwillige Feuerwehr in Offenbach am Main, eine der ersten in Deutschland überhaupt,0=Es gibt mehrere Feuerwehren in Deutschland, die für sich beanspruchen, Deutschlands „älteste Freiwillige Feuerwehr“ zu sein. Die Feuerwehr der Stadt Saarlouis ist eine der ältesten, wenn auch darüber gestritten wird, ob sie aufgrund ihrer wechselhaften Zugehörigkeit als deutsche Feuerwehr gezählt ... »Details - 8. März 1845: Gründung einer katholischen Zentralgemeinde für Nassau in Wiesbaden
Im Herbst 1844 begann eine Bewegung durch einen offenen Brief des Breslauer Kaplans Johannes Ronge (1813–1887), der die Massenwallfahrten zum „Heiligen Rock“ in Trier als „Götzenfest“ kritisierte. Der genannte Kontrast zwischen den Nöten der schlesischen Weber und dem kirchlichen Prunk durch Reliquien lud den Brief sozialpolitisch auf. Die Zeitschrift „Vaterland“ des Darmstädter ... »Details - 1. Juli 1845: Baubeginn der „Kurfürst-Friedrich-Wilhelm-Nordbahn“ bei Guxhagen
Am 1. Juli 1845 beginnen die Arbeiten für die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn bei Guxhagen.|Im September 1844 war eine Aktiengesellschaft gegründet worden, die den Bau mehrerer Eisenbahnstrecken im Kurfürstentum Hessen finanzieren sollte . Die kurhessische Ost-West-Verbindung sollte unter dem Namen „Friedrich-Wilhelms-Nordbahn“ als Teil der durchgehenden Ost-West-Eisenbahnverbindung zwischen ... »Details - 30. Juli 1845: Maria Belli-Gontard bricht zu ihrer Reise in den Orient auf
Am 30. Juli 1845 bricht Maria Belli-Gontard (1788-1883) von Frankfurt am Main aus zu einer Reise nach Konstantinopel auf. Sie reist ohne Begleitung, damals für eine Frau ein ungewöhnliches und mitunter gefährliches Unterfangen. Belli-Gontard fuhr mit Postkutsche und Eisenbahn zunächst über Nürnberg nach Regensburg und weiter mit dem Dampfschiff über Passau und Linz nach Wien. Von dort aus ... »Details - 15. August 1845: Staatliche Konzession für die Hessische Ludwigs-Eisenbahngesellschaft
Wie zuvor schon in anderen Städten hatte sich am 10. Juni 1844 in Mainz ein Komitee gebildet, das zum Ziel hatte, eine private Aktiengesellschaft für den Betrieb einer Eisenbahnlinie durch Rheinhessen von Mainz bis zur bayerischen Pfalz zu begründen. Die daraufhin erfolgte Subskription auf die zukünftigen Aktien in Mainz und Worms war sehr erfolgreich. ... »Details - 4. Oktober 1845: Empfang des Führers der deutschkatholischen Bewegung Johannes Ronge in Frankfurt
Im Herbst 1844 begann eine Bewegung durch einen offenen Brief des Breslauer Kaplans Johannes Ronge (1813–1887), der die Massenwallfahrten zum „Heiligen Rock“ in Trier als „Götzenfest“ kritisierte. Der genannte Kontrast zwischen den Nöten der schlesischen Weber und dem kirchlichen Prunk durch Reliquien lud den Brief sozialpolitisch auf. Die Zeitschrift „Vaterland“ des Darmstädter ... »Details - 1846-1853: Die Kindheit August Bebels in Wetzlar
Der 1840 geborene August Bebel zog 1846 nach dem Tod des Stiefvaters mit seiner Mutter und dem jüngeren Bruder nach Wetzlar, da Verwandte der Mutter dort lebten. Seine Kindheit war geprägt von den ärmlichen Verhältnissen, unter denen die Familie litt, wie Bebel in seiner Autobiografie „Aus meinem Leben“ schilderte. Die Mutter hatte keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung und aufgrund ... »Details - 20. Mai 1846: Ausgabe einer Anleihe für die Finanzierung der Main–Weser–Bahn in Darmstadt
Zur Finanzierung der im Großherzogtum verlaufenden Strecke der Main-Weser-Bahn gibt das Finanzministerium in Darmstadt am 20. Mai 1846 eine Anleihe in Höhe von vier Millionen Gulden mit einem Zinssatz von 4 % heraus, die von allen Bürgern gezeichnet werden kann. Der Bau der Eisenbahnstrecke, ein Gemeinschaftsprojekt des Großherzogtums mit dem Kurfürstentum Hessen und der freien Stadt ... »Details - 1. Juni 1846: Gräfin Emilie von Görlitz verfügt testamentarisch die Gründung der „Balserischen Stiftung“
Am 1. Juni 1846 verfügt die aus Frankfurt am Main stammende, karitativ engagierte Gräfin Emilie von Görlitz (1801–1847), Gattin des Großherzoglichen Geheimrats Friedrich Wilhelm Graf von Görlitz (1795–1862) testamentarisch die Gründung der „Balserischen Stiftung“, benannt nach dem kurz zuvor verstorbenen renommierten Augenarzt und Chirurgen Prof. Wilhelm Balser (1780–1846), der ... »Details - 22. Juni 1846: Eröffnung des Bahnhofs in Heppenheim
Das klassizistische Bahnhofsgebäude in Heppenheim nach dem Entwurf des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller (1784–1852) wird im Zuge der abschnittsweisen Eröffnung der Main-Neckar-Bahn am 22. Juni 1846 in Betrieb genommen. Als relativ gut erhaltenes Beispiel für den frühen Eisenbahnbau in Hessen steht das Bauwerk, ebenso wie der ein Jahr früher entstandene Bahnhof in Bensheim, unter ... »Details - 27. Juli 1846: Einweihung der Main-Neckar-Bahn mit einer Probefahrt von Frankfurt nach Heidelberg
Am 27. Juli 1846 wird die Main-Neckar-Bahn als gemeinsame Bahnlinie der Stadt Frankfurt am Main, dem Großherzogtum Hessen und dem Großherzogtum Baden mit einer öffentlichen Probefahrt von Heidelberg über Bensheim, Darmstadt nach Frankfurt-Sachsenhausen eingeweiht.|Ebenso wie in anderen hessischen Städten hatte sich auch in Darmstadt am 31. Januar 1836 ein Eisenbahnkomitee gegründet, das den ... »Details - 31. Juli 1846: Ankunft der ersten Auswanderer aus Groß-Zimmern im Rheinhafen Gernsheim
Die von den hessischen Gemeinden geübte Praxis, die Armen auf kommunale Kosten nach Amerika zu bringen, führt dazu, dass Groß-Zimmern 1846 ca. 700 Personen nach New York in Bewegung bringt. Die erste Gruppe von Auswanderern erreicht den Rheinhafen Gernsheim am 31. Juli 1846, die zweite am 7. August 1846. ... »Details - 24.-26. September 1846: Erster Germanistentag in Frankfurt
„Männer, die sich der Pflege des deutschen Rechts deutscher Geschichte und Sprache ergeben, nehmen sich vor in einer der ehrwürdigsten Städte des Vaterlandes, zu Frankfurt am Main, vom 24. September 1846 an einige Tage mit einander zu verkehren“0=Zitiert nach: Katinka Netzer, Die Brüder Grimm und die ersten Germanistenversammlungen, in: Kultur und Politik. Die Grimms, Frankfurt am Main ... »Details - 1847: Hungerjahr im Westerwald
Aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse fallen die Ernten 1847 in ganz Deutschland, schlecht aus. Besonders die Kartoffelfäule führte im Westerwald zu großen Versorgungsproblemen und einer Hungersnot.(RKr) ... »Details - 1847: Lebensverhältnisse der Eisenbahnarbeiter
1847 erschien erstmals der Beitrag „Die Fürsorge für das Loos der Eisenbahnarbeiter“, die der damalige kurhessische Hauptmann Maximilian von Ditfurth (1806–1861) verfasst hatte, um auf die „unter Umständen sehr folgenreiche, unverkennbare Mißstände“ bei der Behandlung der Eisenbahnarbeiter aufmerksam zu machen. ... »Details - 1847: Die Armut in Oberhessen
Das Kurfürstentum Hessen war von der Hungersnot der Jahre 1846/47 besonders stark betroffen. Missernten aufgrund schlechter Witterung und der Kartoffelfäule gehörten zu den Hauptursachen der Ernteausfälle, die massive Preissteigerungen zur Folge hatten. Wie verzweifelt die Lage teilweise war, zeigt die Bitte von Bürgern aus Bracht an die Regierung, den Ort mit Brot zu versorgen, da sie sonst ... »Details - 1847-1848: Siedlung Bettina
1842 wurde im Schloss Biebrich der „Verein zum Schutz deutscher Einwanderer in Texas“ gegründet, der auch unter dem Namen „Mainzer Adelsverein“ bekannt wurde. Der Verein wollte in Texas, das seit 1836 unabhängige Republik war, deutsche Siedlungen gründen. Damit verbunden war die Hoffnung auf Freiheit und Demokratie, aber auch auf neue Perspektiven für die verarmte deutsche ... »Details - 27. Januar 1847: Folgen der Kartoffelfäule
Die durch einen Pilz hervorgerufene Kartoffelfäule führte zwischen 1845 und 1852 in weiten Teilen Europas zu massiven Ernteausfällen und in der Folge zu Hungersnöten. Der Düdelsheimer Pfarrer Wilhelm Münch, der für die Jahre 1841 bis 1852 in einer Chronik die wichtigsten Ereignisse im Ort festhielt, berichtete erstmals 1845, dass sich an den Kartoffeln eine „eigne Krankheit“ zeigte und ... »Details - 5. Mai 1847: Einweihung der „Städtischen Höheren Töchterschule“ in Wiesbaden
Bereits im November 1805 hatte der Pfarrer und Pädagoge Carl Philipp Salomo Schellenberg (1775–1859) eine private „Töchterschule“ in Wiesbaden eröffnet. 1806 genehmigte Herzog Friedrich August von Nassau-Usingen (1738–1816) die Gründung einer „Latein- und Töchterschule“ am selben Ort, die ab 1807 unter dem Namen „Friedrichschule“ geführt wurde. In den folgenden Jahren gab es ... »Details - 13. Juni 1847: Mord an der Gräfin Emilie von Görlitz in Darmstadt
Am 13. Juni 1847 erreichte Graf Friedrich Wilhelm von Görlitz (1795–1862) die Wohnung in Darmstadt, in der im zweiten Stock dichter Rauch an den Fenstern festgestellt wurde. Die Leiche von Gräfin Emilie von Görlitz (1801–1847) wurde ohne Spuren von Gewalteinwirkung neben dem brennenden Sekretär aufgefunden, sodass die folgenden Ermittlungen schließlich eingestellt wurden. Der agierende ... »Details - 2. August 1847: Louis Anton erhält ein Patent für Streichzündhölzer
In Darmstadt erhält Louis Anton (1809–1866) & Comp. (auch Ludwig Anton) am 2. August 1847 das Patent für phosphorfreie Streichzündhölzer für fünf Jahre. In der in Aschbach bei Wald-Michelbach angesiedelten Fabrik produziert der gelernte Mechaniker die Streichhölzer mit einer mit drei Wasserrädern konstruierten Spezial-Hobelmaschine bereits seit März 1846. Die Späne und Schachteln ... »Details - 18. September 1847: Einweihung des Weilburger Schifffahrtstunnels
Der Weilburger Schifffahrtstunnel ist der älteste und mit 195 m längste heute noch befahrbare Schiffstunnel in Deutschland. Er verläuft geradlinig durch den Mühlberg, auf dem sich die Stadt Weilburg befindet, und umgeht so einen etwa zwei Kilometer langen Bogen der Lahn mit zwei Wehren.|Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann die nassauische Regierung, die Lahn auch an ihrem Oberlauf schiffbar ... »Details - 10. Oktober 1847: Liberale Parlamentarier entwickeln in Heppenheim ein gemeinsames Programm
Am 10. Oktober 1847 finden sich 18 führende liberale Parlamentarier der Opposition, zum Beispiel Heinrich von Gagern (1799–1880) aus Darmstadt und August Hergenhahn (1804–1874) aus Wiesbaden, im Gasthof „Zum Halben Mond“ in Heppenheim ein, um ein Programm gegen die Forderungen der radikalen Demokraten im badischen Offenburg zu entwickeln, welches in der „Deutschen Zeitung“ von Georg ... »Details - 1848: Bahnhof in Hofgeismar fertiggestellt
Die Bade- und Garnisonsstadt Hofgeismar, 24 km nördlich von Kassel gelegen, erhielt 1848 ein großes, repräsentatives Empfangsgebäude im Rahmen des Ausbaus der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn.|Der kurhessische Eisenbahndirektor Julius Eugen Ruhl (1796–1871) plante den Bahnhof inmitten einer Parklandschaft, 1,5 km vom historischen Stadtkern entfernt. Das langgestreckte Gebäude besaß neben dem ... »Details - 1848: Die Revolution in Hersfeld
Über die revolutionären Geschehnisse in Hersfeld informieren die 1888 erschienenen „Denkwürdigkeiten von Hersfeld“. Der Autor Julius Carl Vigelius war Postdirektor in Hersfeld. Da von kaiserlichen Postämtern verlangt wurde, eine Chronik und Beschreibung des Postorts zu führen, setzte auch Vigelius diese Vorschrift um. Er griff dabei auf eine bereits 1829 erschienene Chronik Karl Piderits ... »Details - 1848: Streit um die Nutzung des Waldes in Langendiebach
Im Zuge der Revolution von 1848 kam in vielen ländlichen Gemeinden der Wunsch auf, die Nutzung des Waldes neu zu regeln. Häufig wartete die Bevölkerung nicht auf offizielle Entscheidungen oder missachtete diese und schlug Holz, um es für eigene Zwecke zu nutzen. Teilweise wurden ganze Wälder abgeholzt, gegen diejenigen, die sich nicht an der Tat nicht beteiligen wollten, wurde Druck ... »Details - 1848: Die Gesellschaft der reinen Republikaner
Politisch Gleichgesinnte schlossen sich oft in Vereinen zusammen, wie beispielsweise in Gießen oder Wiesbaden. Einer der kleineren politischen Vereine, die im Laufe des Jahres 1848 in Marburg entstanden, war die „Gesellschaft der reinen Republikaner“, die von dem Mediziner Leopold Eichelberg (1804–1879) gegründet wurde. Eichelberg war 1837 zu einer Festungsstrafe wegen der Verbreitung ... »Details - 1848/1849: Bürgergarde und Vereine in Hofgeismar
Im Februar 1848 erreichten erste Nachrichten von der Revolution in Paris Hofgeismar. Auch die Hanauer Forderungen und das Hanauer Ultimatum waren Gesprächsstoff in der Stadt. Um für Sicherheit und Ordnung sorgen zu können, wurde eine Bürgergarde aufgestellt (wie es sie beispielsweise auch in Camberg und Gießen gab), die in der Folgezeit bei größeren und kleineren Ausschreitungen häufig zum ... »Details - 1848-1850: Pläne für eine Kolonie in Palästina
1848 entstand in Frankfurt der „Verein zu Frankfurt am Main für eine deutsche Kolonie im Gelobten Lande“. Ziel des Vereins war, eine evangelische Mission in Palästina aufzubauen, wo es bisher nur wenige evangelische Missionsbestrebungen gab. Dies änderte sich 1841 mit der Gründung eines protestantischen Bistums, das von Preußen und England gemeinsam ins Leben gerufen wurde. Zudem hatte ... »Details - 1848-1852: Der „Langsdorfer Judenkrawall“
Im Zuge der Revolution von 1848 verabschiedete das Großherzogtum Hessen im August 1848 ein Gesetz, das Religionsfreiheit zusagte und zudem festschrieb, dass das Bekenntnis keinerlei Auswirkungen auf die bürgerlichen oder politischen Rechte hatte. Auch im Kurfürstentum Hessen und im Herzogtum Nassau gab es vergleichbare Gesetze. Die damit einhergehende rechtliche Gleichstellung der Juden stieß ... »Details
