Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 28. Oktober 1951: Berufswettkampf der Deutschen Angestellten Gewerkschaft
    Insgesamt 30 hessische Ortsgruppen werden beim dritten bundesweiten Berufswettkampf der Deutschen Angestellten Gewerkschaft antreten. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) und der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) übernehmen die Schirmherrschaft über den Wettbewerb; Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) und Minister a.D. Werner Hilpert ... »Details
  2. 5. November 1951: Innenminister Zinnkann spricht in Bad Nauheim über Kommunalwahlen
    In Bad Nauheim spricht der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) zu den Abgeordneten des Wahlkreises Friedberg-Usingen über die Vorbereitungen zur hessischen Kommunalwahl. Diese werde am 4. Mai 1952 und nicht, wie im Wahlgesetz angekündigt, am 27. April stattfinden; allerdings müsse dieser Termin durch den Hessischen Landtag noch bestätigt werden. Zudem spricht sich ... »Details
  3. 15. November 1951: Gründung der Landesgruppe Hessen des Deutschen Mittelstandsblocks in Wiesbaden
    In Wiesbaden gründet sich die Landesgruppe Hessen des Deutschen Mittelstandsblocks. Diese setzt sich aus dem hessischen Bauernverband, des Landesverbandes Hessen der Haus- und Grundbesitzer und dem hessischen Handwerkstag, welcher zur Zeit auch die Geschäfte der neuen Landesgruppe leitet, zusammen.(MB) ... »Details
  4. 16. November 1951: Hessischer Sparkassentag in Kassel
    In Kassel findet der hessische Sparkassentag statt. Der Vorsitzende hebt die wichtige Bedeutung dieser Geldinstitute für den Mittelstand und die Sicherung der Selbstständigkeit hervor. Zudem forderte Joseph Wagenbach (1900–1980; CDU) von der Bundesregierung den Zinssatz für die Ausgleichsforderungen anzuheben. Ebenso setzte er als neues Betriebsziel die Gewinnung neuer Sparer an.(MB) ... »Details
  5. 18. November 1951: Zinn spricht auf Landesdelegiertenkonferenz in Alsfeld
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) spricht auf der Landesdelegierten-Konferenz der hessischen SPD in Alsfeld. Zinn verweist auf die konträre wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Zum einen werden durch die Besatzungsmächte die große Konzerne entflochten, zum anderen gäbe es aber eine stille Kartellisierung der deutschen Wirtschaft, da geheime Absprachen getroffen werden. ... »Details
  6. 19. November 1951: Zinn bittet um Freilassung des Deutschen Rudolf Ellwanger
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) bittet den amerikanischen Landeskommissar für Hessen, James R. Newman (1902–1964), sich bei den französischen Behörden für den inhaftierten deutschen Antiquitätenhändler Rudolf Ellwanger einzusetzen und dessen Freilassung zu fordern. Dem Deutschen, der an die französischen Behörden ausgeliefert worden ist, wird ... »Details
  7. 21. November 1951: Hessen gedenkt am Buß- und Bettag der Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges
    Am Buß- und Bettag werden in Hessen der Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges gedacht. Die zentralen Gedenkveranstaltungen finden in der Frankfurter Paulskirche, geleitet von Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD), und dem Wiesbadener Großen Haus des Hessischen Staatstheaters statt. An letzterer nehmen der Landtagspräsident Otto Witte (1884–1963; SPD), Vertreter der ... »Details
  8. 22. November 1951: Konstituierende Sitzung des Landesgesundheitsrates in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet die konstituierende Sitzung des Landesgesundheitsrates statt. Dieser war vom Innenminister einberufen worden. An der Sitzung nehmen „Vertreter der Gewerkschaften, der Sozialversicherungen, der Sozialdemokratischen Partei, des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten, der Wohlfahrtsverbände, der Apothekerkammer, der Krankenanstalten, der kommunalen Spitzenverbände und ... »Details
  9. Dezember 1951: Eingabe der Landesregierung an den Staatsgerichtshof bezüglich der Klage der FDP
    Die hessische Landesregierung richtet eine Eingabe an den Staatsgerichtshof. Die Eingabe weist die erneute Klage der FDP, die auf Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 beim Staatsgerichtshof plädiert, als unbegründet zurück. Sie begründet ihren Antrag damit, dass dem Laien die in der Klageschrift der FDP genannten Gründe für die Wiederaufnahme des Verfahrens sinnlos erscheinen ... »Details
  10. 4. Dezember 1951: Gründung des Deutschen P.E.N.-Zentrums in Darmstadt
    Das westdeutsche P.E.N.-Zentrum wird in Darmstadt gegründet und nimmt dort seinen Sitz. Zum ersten Vorsitzenden des P.E.N.-Zentrum Deutschland (Bundesrepublik) wird Erich Kästner (1899–1974). Die deutsche Sektion der 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründeten Vereinigung „Poets, Essayists, Novelists“ (P.E.N.) gründete sich (als zunächst interzonale Vereinigung) 1948 in ... »Details
  11. 5. Dezember 1951: Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 der hessischen Verfassung beantragt
    Aufgrund neuer Beweise beantragt die hessische FDP die Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 der hessischen Verfassung. In einem ersten Verfahren war die Klage der FDP vom hessischen Staatsgerichtshof abgewiesen worden. Da der Partei aber neue Beweise vorliegen, muss das Gericht erneut über Artikel 41 beraten. Die FDP bestreitet die Rechtsgültigkeit des Sozialisierungsartikels.(MB) ... »Details
  12. 5. Dezember 1951: Hessen lehnt Mietpreisreform ab
    Das hessische Kabinett lehnt die Mietpreisreform ab. Diese Reform wird von der Regierung als rechtsunwirksam eingeschätzt. Auch im Bundesrat wird das Land dagegen und für die Aufhebung der Verordnung stimmen. Falls die Verordnung nicht aufgehoben wird, will Hessen vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.(MB) ... »Details
  13. 6. Dezember 1951: Ministerpräsident Zinn kündigt Klage gegen SPIEGEL an
    Im Zuge der von der FDP erneut angestoßenen Debatte um die Verfassungsmäßigkeit des Artikels 41 kündigt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) eine Klage gegen das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL an. Dieser hatte berichtet, dass Zinn nach den Beratungen der Verfassunggebenden Versammlung Korrekturen am Wortlaut des Artikel 41 vorgenommen haben soll, die dann weitergeleitet ... »Details
  14. 6. Dezember 1951: Arbeitsgemeinschaft der Studienassessoren(innen) appelliert an Regierung und Landtag
    Die Arbeitsgemeinschaft der Studienassessoren(innen) appelliert an die hessische Landesregierung und an den Hessischen Landtag, die seit Herbst 1951 geübte Praxis, Studienreferendare nur noch in das Angestelltenverhältnis zu übernehmen und nicht mehr wie bislang als Assessor zu beschäftigen, aufzugeben, da sie keine Entlastung für den hessischen Haushalt bedeuteten. Vielmehr werde dadurch ... »Details
  15. 7. Dezember 1951: Wiedergründung der Farbwerke Höchst
    In Frankfurt am Main wird die erste Aktengesellschaft in der Nachfolge der ehemaligen I.G.-Farben wiedergegründet: Die Farbwerke Höchst vormals Meister Lucius und Brüning AG entsteht mit einem Aktienkapital von 100.000 DM. Zu den Farbwerken Höchst gehören die Chemische Fabrik Griesheim, die Naphtholchemie in Offenbach und die AG für Stickstoffdünger in Knapsack in Offenbach.(OV) ... »Details
  16. 7. Dezember 1951: Stellungnahme der FDP zur Debatte um Artikel 41 der hessischen Verfassung
    Die Bevollmächtigten der FDP geben in der Frage des Artikels 41 der hessischen Verfassung eine öffentliche Erklärung ab: Die Erklärung des Herrn Ministerpräsidenten ist bedeutsam durch das, was sie nicht enthält. Ministerpräsident Zinn hat nicht bestritten, daß die Landesregierung sich im Besitze der den Originaltext des Artikels 41 enthaltenden Urschrift der von der Landesversammlung ... »Details
  17. 7. Dezember 1951: Stellungnahme des SPIEGELs zur Berichterstattung über Zinn
    Folgende Erklärung gibt der SPIEGEL über seine Berichterstattung der gegen den hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD) niedergelegten Vorwürfe:Entgegen der Meinung des Wiesbadener Vertreters des „Spiegel“ hat die Redaktion des ,Spiegel' die Formulierung, die hessische Regierung sei in den Anklageschriften der Freien Demokratischen Partei und der Kasseler ... »Details
  18. 9. Dezember 1951: Wetzlar wird vermutlich Segelflug-Zentrale
    Aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen wird die Stadt Wetzlar höchstwahrscheinlich die neue Segelflug-Zentrale. Nicht nur regionale, sondern auch bundesdeutsche und ausländische Segelexperten favorisieren den Standort. Ein englischer Segelclub bekundet bereits starkes Interesse an Wetzlar; er will im Frühjahr 1952 ein Hochleistungsflugzeug stationieren. Es wird die Idee der ... »Details
  19. 10. Dezember 1951: Neuer Sparversicherungsplan der hessischen Spar- und Girokassen
    In Hessen gilt seit dem 10. Dezember ein neuer Sparversicherungsplan, der von den öffentlich-rechtlichen Sparkassen angewandt wird. Er sieht vor, dass ein Sparvertrag mit der Sparkasse als auch ein besonderer Versicherungsvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft, der öffentlich-rechtlichen Hessisch-Nassauische Lebensversicherungsgesellschaft, abgeschlossen wird. Die Sparer müssen für ... »Details
  20. 10. Dezember 1951: Verleihung des Emil-von-Behring-Preises an den französischen Immunologen Gaston Ramon
    In der Universitätsstadt Marburg wird der Emil-von-Behring-Preis zum ersten Mal an einen ausländischen Gelehrten, den französischen Veterinärmediziner und Immunologen Gaston Ramon (1886–1963) verliehen. Ursprünglich war die Verleihung des Preises an den am Institut Pasteur in Paris tätigen Wissenschaftler bereits für das Jahr 1950 vorgesehen gewesen. Die Auszeichnung wird vom Rektor der ... »Details