Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 6. August 1945: General Eisenhower warnt die Bevölkerung vor Heizmittelknappheit
    Der Oberbefehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland, General Dwight D. Eisenhower (1890–1969), erklärt in einer Botschaft an das deutsche Volk, dass im kommenden Winter für die Beheizung von Wohnräumen keine Kohle zur Verfügung stehen wird und gibt den Rat, „in den nächsten Monaten genügend Holz zu fällen und einzusammeln“.(OV) ... »Details
  2. 12. August 1945: Erstes öffentliches Konzert nach dem Krieg in Hungen
    Mit Erlaubnis der Militärregierung findet das erste öffentliche Konzert im Landkreis Gießen in Hungen statt. Dazu kommen 750 Zuhörer aus dem ganzen Landkreis unter noch immer schwierigen Verkehrsverhältnissen in den „Darmstädter Hof“.(OV) ... »Details
  3. 14. August 1945: Amerikanische Vorbedingungen für die Bildung von Gewerkschaften
    Die „Frankfurter Rundschau“ meldet, dass die amerikanische Militärregierung sechs Vorbedingungen für die Neubildung von Gewerkschaften und Betriebsausschüssen bekanntgegeben hat: ... »Details
  4. 23. August 1945: Deutsche Bischofskonferenz in Fulda veröffentlicht Schuldbekenntnis
    Auf der ersten Nachkriegstagung verabschiedet die katholische Deutsche Bischofskonferenz ein Schuldbekenntnis zur Mitverantwortung auch vieler katholischer Christen für die Verbrechen des Nationalsozialismus (Kroll). Dabei bleibt sie allerdings insofern recht vage, als sie hiermit lediglich auf die Verfehlungen einzelner Katholiken (Thränhardt) abstellt, die katholische Kirche als Institution ... »Details
  5. 23. August 1945: Zuzugssperre in Frankfurt
    Die Stadt Frankfurt am Main verhängt eine Sperre für Zuzug und Rückkehr der Flüchtlinge und Vertriebenen. Die von Oberbürgermeister Kurt Blaum (1884–1970) erlassene Verordnung sieht Ausnahmen nur in besonderen Fällen vor, für die beim Wohnungsamt eine eigene Abteilung „Zuzugsgenehmigung“ eingerichtet worden ist. Gleichzeitig schafft eine weitere Verordnung die rechtliche Grundlage zur ... »Details
  6. 27. August 1945: Zulassung von politischen Parteien in Hessen
    Die amerikanische Militärregierung erlaubt nach dem Abschluss des Potsdamer Abkommens die Gründung von „antifaschistischen Parteien“ auf Kreisebene. Diese gingen zu großen Teilen aus sogenannten Antifaschistischen Ausschüssen hervor, innerhalb derer sich Widerstandsgruppen und Verfolgte des NS-Regimes parteiübergreifend für einen geordneten Neuaufbau und die Aufrechterhaltung von Ruhe ... »Details
  7. 27. - 31. August 1945: Treffen evangelischer Kirchenführer und Bildung der EKD in Treysa
    In Treysa wird eine Konferenz evangelischer Kirchenführer eröffnet, bei der der Zusammenschluss von zwölf evangelischen Landeskirchen zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erreicht und ein Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland gebildet wird. Dessen Vorsitz übernimmt der württembergische Landesbischof Theophil Wurm (1868–1953). Als Stellvertreter wird mit dem Pastoren Martin ... »Details
  8. 28. August 1945: Max Planck erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt
    In Anwesenheit von Vertretern der amerikanischen Militärregierung erhält der Physiker Max Planck (1858–1947) in Frankfurt am Main den mit 10.000 Reichsmark dotierten Goethepreis. Die Verleihung findet in den Räumen des Klubs der Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft statt. Der 1927 gestiftete Preis, der zuletzt am 28. August 1942 an den österreichisch-deutschen Chemiker und ... »Details
  9. 31. August 1945: Bildung des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland
    Auf der Evangelischen Kirchenversammlung in Treysa bilden zwölf Landeskirchen den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Den Vorsitz übernimmt der württembergische Landesbischof Theophil Wurm (1868–1953). Als Stellvertreter wird mit dem Pastoren Martin Niemöller (1892–1984) ein Vorkämpfer der oppositionellen „Bekennenden Kirche“ im Nationalsozialismus berufen, der 1947 die ... »Details
  10. September 1945: Umbenennung von Straßen in Marburg
    In Marburg werden 25 Straßen umbenannt, um die Benennung nach Nationalsozialisten oder ideologischen Vorstellungen der Nationalsozialisten zu tilgen.(OV) ... »Details
  11. September 1945: Christdemokraten verabschieden die „Frankfurter Leitsätze“
    Eine Gruppe ehemaliger Zentrumsangehöriger, Mitglieder des Klerus und christliche Gewerkschaftern sowie weitere Personen um den ehemaligen Redakteur der Rhein-Mainischen Volkszeitung, Walter Dirks (1901–1991), verabschieden als Ergebnis ihrer Beratungen die Frankfurter Leitsätze, die zu den frühesten Dokumenten in der Gründungsphase der hessischen CDU gehören. Die beteiligten christlichen ... »Details
  12. 1. September 1945: Zeitungslizenz für Hermann Bauer in Marburg
    Der Demokrat und frühere Zeitungsverleger Hermann Bauer (1897–1986) erhält von der amerikanischen Militärregierung die dritte Lizenz für eine Zeitung in der amerikanischen Besatzungszone. Er gibt seitdem die „Marburger Presse“ heraus. Zusammen mit dem Landeshistoriker Willi Görich (1907–1991) gestaltet er auch die Geschichtsbeilage unter dem Titel „Hessenland“.(OV) ... »Details
  13. 1. September 1945: General Dwight D. Eisenhower in Marburg
    Der Oberbefehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland, General Dwight D. Eisenhower (1890–1969), der spätere Präsident der Vereinigten Staaten (1953–1961), hält sich in Marburg auf.(OV) ... »Details
  14. 14. September 1945: Wiedereröffnung des deutschen Wertpapier-Börsenhandels in Frankfurt
    In einem notdürftig hergerichteten Kellerraum des Gebäudes der Industrie- und Handelskammer in Frankfurt am Main nehmen 30 Banken und drei Makler den Wertpapier-Börsenhandel wieder auf. Damit erfolgt die „offizielle“ Wiedereröffnung der ersten deutschen Börse, nach dem der Börsenhandel in Frankfurt infolge der deutschen Kriegsniederlage und des Zusammenbruchs des NS-Regimes zunächst ... »Details
  15. 14. September 1945: Einrichtung der Deutschen Allgemeinen Nachrichten-Agentur
    Die Presseagentur United Press meldet, dass in der amerikanischen Besatzungszone die Deutsche Allgemeine Nachrichten-Agentur (DANA) eingerichtet wurde, die von der US-Army kontrolliert wird.(OV) ... »Details
  16. 14. September 1945: Erste Ausgabe der „Marburger Presse“
    In Marburg erscheint die erste Ausgabe der Zeitung „Marburger Presse“, die Verbreitung in der Stadt Marburg und im Marburger Umland findet. Die Marburger Presse ist die dritte Zeitung, die mit Erlaubnis der Militärregierung in der Amerikanischen Besatzungszone vertrieben wird („Lizenzzeitung“). Lizenznehmer für die Zeitungsneugründung ist der Marburger Publizist und Druckereibesitzer ... »Details
  17. 15. September 1945: Gründung des Kreisverbands der „Christlich-Demokratischen Partei“ (CDP) in Frankfurt
    In Frankfurt am Main gründet ein zwanzigköpfiger „Vorbereitender Ausschuss“, dem Mitglieder der ehemaligen Deutschen Zentrumspartei und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) sowie einige Gewerkschafter und Parteilose angehören, die „Christlich-Demokratische Partei“ (CDP) Frankfurt am Main, die sich im darauffolgenden November nach dem Vorbild der Berliner Parteiorganisation in ... »Details
  18. 17. September 1945: Wanfrieder Abkommen mit Gebietsaustausch an der Zonengrenze
    In Wanfried in Osthessen schließen die amerikanische und die sowjetische Besatzungsmacht am 17. September 1945 das sogenannte Wanfrieder Abkommen, das einen Gebietsaustausch vorsieht, der am 19. September um 18 Uhr abgeschlossen sein soll. Hintergrund ist das Interesse der Amerikaner daran, dass die für sie wichtige Nord-Süd-Eisenbahnstrecke von Bremen über Hannover, Göttingen und Eichenberg ... »Details
  19. 19. September 1945: Gründung des Landes Groß-Hessen durch US-Proklamation
    US-General Dwight D. Eisenhower (1890–1969) unterzeichnet die Proklamation Nr. 2 der amerikanischen Militärregierung, die „Geburtsurkunde des Landes Groß-Hessen“. Die Proklamation weist Kurhessen und Nassau (ausschließlich der zugehörigen Exklaven und der Kreise Oberwesterwald, Unterwesterwald, Unterlahn und Sankt Goarshausen) und Hessen-Starkenburg, Oberhessen und den östlich des ... »Details
  20. 25. September 1945: Wiedereröffnung der Universität Marburg
    Die 1527 von Landgraf Philipp dem Großmütigen (1504–1567) in Marburg als protestantische Hochschule gegründete Philipps-Universität wird feierlich wiedereröffnet. Im Wintersemester 1945/46 schreiben sich 2.543 Studierende ein. Die Zahl der Studierenden wird wegen des Wohnraummangels und der Einquartierungen von Besatzungssoldaten und -personal in Marburg auf 3.000 begrenzt. Zumal laut einem ... »Details
  21. 26. September 1945: Oberst Newman wird Leiter der amerikanischen Militärregierung von Groß-Hessen
    Der amerikanische Bezirkskommandant von Wiesbaden, Oberst James R. Newman (1902–1964), bildet mit seiner Einheit E-5 die „Militärregierung von Groß-Hessen“ (Office of Military Government Greater Hesse (OMGGH)) in Wiesbaden. Er selbst übernimmt deren Leitung. Seine Militärregierungseinheit hatte sich den obersten Stäben der Amerikaner „wegen ihrer bislang vorzüglichen ... »Details
  22. 26. September 1945: Die erste Ausgabe der „Hessischen Nachrichten“ erscheint
    Als sechste Zeitung erhalten die in Kassel erscheinenden „Hessischen Nachrichten“ eine Lizenz der US-Militärregierung. Ihre Leserschaft sucht das Blatt im Raum Kurhessen. Lizenznehmer sind Wolfgang Bartels (1890–1971), Fritz Schmidt, August H. Berning, Gustav Römer und Dr. Wolfgang Boesch.(CP) ... »Details
  23. 27. September 1945: Angaben zur Zahl der verhafteten Nationalsozialisten in der amerikanischen Zone
    Der Stellvertretende amerikanische Militärgouverneur Lucius D. Clay (1897–1978) gibt vor Pressevertretern bekannt, dass in der amerikanischen Besatzungszone etwa 60.000 bis 70.000 Nationalsozialisten verhaftet worden sind. Die Gesamtzahl der durchzuführenden Verhaftungen gibt er mit rund 100.000 an.(OV) ... »Details
  24. 29. September 1945: Bericht General Eisenhowers über Maßnahmen der Militärregierung in der amerikanischen Zone
    Das US-Kriegsministerium veröffentlicht den Bericht General Eisenhowers an den Generalstab über das Vorgehen der amerikanischen Militärregierung in Deutschland. Maßnahmen zur Dezentralisierung und Demokratisierung sollen die politische Verantwortlichkeit der lokalen deutschen Stellen wecken. Dazu wurden Sonderdienststellen in München für Bayern, in Stuttgart für Württemberg-Baden, in ... »Details
  25. 2. Oktober 1945: Erste Ausgabe des „Wiesbadener Kuriers“
    In Wiesbaden erscheint als Lizenzzeitung die erste Ausgabe des „Wiesbadener Kurier“. Das Blatt ist nach der „Frankfurter Rundschau“ (Frankfurt am Main), der „Marburger Presse“ (Marburg) und den „Hessischen Nachrichten“ (Kassel) die vierte von der amerikanischen Militärregierung in Hessen lizenzierte Zeitung. Die Herstellung der Zeitung erfolgt in der von den Alliierten bei ... »Details
  26. 2. Oktober 1945: Verfügung zur Demontage von Fabriken in der amerikanischen Zone
    Die amerikanische Militärregierung verfügt die Demontage von weiteren elf Werken in der amerikanischen Zone. Darunter sind in Hessen die Dieselmotorenwerke Klöckner-Humboldt-Deutz in Oberursel, die Optischen und Mechanischen Werke Hensoldt in Herborn und die Sprengstoffwerke Hessisch Lichtenau-Hirschhagen (bei Fürstenhagen) der „Gesellschaft m. b. H. zur Verwertung chemischer Erzeugnisse“ ... »Details
  27. 8.-15. Oktober 1945: Erster Hadamar-Prozess in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet der erste Hadamar-Prozess statt. ... »Details
  28. 12. Oktober 1945: Bestimmung Wiesbadens zum Sitz der Landesregierung
    Die US-Behörden bestimmen die Stadt Wiesbaden zum Sitz der zivilen Landesregierung von Groß-Hessen. Zwei Gründe sprechen für Wiesbaden: der gegenüber den Mitbewerbern Darmstadt, Kassel und Frankfurt am Main geringere Grad der Zerstörung sowie die Tatsache, dass die am 26. September zur Landesmilitärregierung beförderte US-Einheit E-5 von Oberst James R. Newman (1902–1964) schon seit ... »Details
  29. 16. Oktober 1945: Einsetzung des Kabinetts Geiler
    Der parteilose Wirtschaftsjurist und Heidelberger Universitätsprofessor Karl Geiler (1878–1953) bildet die erste Landesregierung von Hessen, die am 16. Oktober 1945 von der US-Militärregierung vorgestellt wird und bis zur Landtagswahl am 1. Dezember 1946 arbeitet. ... »Details
  30. 20. Oktober 1945: Bildung des Länderrats in der Amerikanischen Zone
    Auf Veranlassung der Militärregierung wird in der amerikanischen Zone (Groß-Hessen, Bayern, Württemberg-Baden) ein Länderrat gebildet. Als Koordinierungsstelle soll er die Zusammenarbeit der drei Länder vorantreiben, „als Ersatz für die im Potsdamer Abkommen zwar vorgesehenen, aber immer noch nicht geschaffenen gesamtdeutschen Zentralverwaltungen“.0=Mühlhausen, Hessen, S. 15. Der ... »Details
  31. 29. Oktober 1945: Entwurf eines Kontrollratsgesetzes über die Bodenreform
    Nach einer Meldung des German News Service (GNS) hat die amerikanische Militärregierung dem Länderrat in ihrer Besatzungszone den Entwurf eines Kontrollratsgesetzes über die Bodenreform zur Diskussion vorgelegt. Danach soll der Großgrundbesitz auf 100 Hektar landwirtschaftlicher Flächen und 500 Hektar Waldflächen beschränkt werden. Berichte der Bodenreformausschüsse in den Ländern sollen ... »Details
  32. 31. Oktober 1945: Erste Ausgabe der „Fuldaer Volkszeitung“
    In Fulda erscheint die erste Ausgabe der „Fuldaer Volkszeitung“. Sie ist eine der auf Veranlassung der alliierten Behörden neu gegründeten Zeitungen, die als sogenannte Lizenzpresse von politisch unbelasteten Herausgebern veröffentlicht werden und mit speziellen Erscheinungsgenehmigungen der Besatzungsmächte ausgestattet sind (die Lizenz-Nr. der Fuldaer Volkszeitung ist die 30). Diese ... »Details
  33. November-Dezember 1945: Bildung landesweiter Verbände politischer Parteien
    Nach der Zulassung lokaler Parteigruppierungen ab dem 27. August 1945 erlaubt die amerikanische Militärregierung mit Wirkung ab 23. November 1945 die Bildung politischer Parteien auf Landesebene. Bis zum Jahreswechsel etabliert sich ein Vierparteiensystem aus SPD, CDU, LDP (der späteren FDP) und KPD.(CP) ... »Details
  34. Ende 1945: Zusammenfassung von Internierten im CI Camp 91 in Darmstadt
    Im Civil Internment Enclosure 91 (CI Camp 91) in Darmstadt werden bei Auflösung kleinerer Internierungslager bis zu 25.000 Internierte aus ganz Hessen zusammengefasst. Dazu gehören örtliche Parteifunktionäre, belastete Lehrer und Universitätsprofessoren, Polizisten und Gestapoangehörige, Führer der SA und der SS sowie höhere Beamte und Funktionsträger. Unter ihnen befindet sich zum ... »Details
  35. 1. November 1945: Umbildung des Kabinetts Karl Geiler
    Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) bildet nur zwei Wochen nach der Vorstellung des Kabinetts seine Regierungsmannschaft um und beruft auch Minister der CDU und der LDP. So wird Werner Hilpert (1897–1957; CDU) als Minister ohne Ressort stellvertretender Ministerpräsident, und der Liberaldemokrat Rudolf Mueller (1904–1997) übernimmt das Ressort Wirtschaft und Verkehr. Georg August ... »Details
  36. 6. November 1945: Erhöhung der Lebensmittelrationen in der Amerikanischen Besatzungszone
    Nach einer Meldung des alliierten Pressedienstes sind die Lebensmittelrationen in der Amerikanischen Besatzungszone seit dem 2. November von 1.300 auf 1.500 Kalorien pro Tag erhöht worden. (OV) ... »Details
  37. 17. November 1945: Marburger Landrat beantragt friedliche Nutzung der Sprengstoffwerke Allendorf
    Der Marburger Landrat August Eckel (1896–1978; SPD) fordert in einem Antrag an die großhessische Landesregierung in Wiesbaden die zukünftige friedliche Nutzung der Anlagen der Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald bei Allendorf (ab 1960: Stadtallendorf).  ... »Details
  38. 18. November 1945: Zahl der Mitglieder politischer Parteien in Frankfurt
    Nach einer Meldung der „Neuen Zeitung“ hat die SPD in Frankfurt am Main 5.500 Mitglieder, die KPD 1.675, die CDU und die LDP weniger als 100 Mitglieder. (OV) ... »Details
  39. 21. November 1945: Erste Ausgabe des „Darmstädter Echos“
    Mit Lizenz der amerikanischen Militärregierung erscheint in Darmstadt die erste Ausgabe des „Darmstädter Echos“.(OV) ... »Details
  40. 22. November 1945: Beschluss eines Staatsgrundgesetzes des Staates Groß-Hessen
    Das Staatsgrundgesetz für das zu dieser Zeit noch „Groß-Hessen“ genannte Land bildet die Vorform für eine hessische Verfassung, in der vor allem die zentralen Aufgaben der Arbeit der Landesregierung geregelt sind.Artikel 1 bestimmt das Land als Teil eines künftigen demokratischen Deutschlands. Artikel 2 umreißt das Staatsgebiet, das jetzt die ehemaligen preußischen Provinzen Kurhessen ... »Details