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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 31. Mai 1810: Eröffnung des Kurhauses in Wiesbaden
Im November 1807 genehmigen Herzog Friedrich August von Nassau-Usingen (1738–1816) und Fürst Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg (1768–1816) den durch eine Aktiengesellschaft zu finanzierenden Bau eines „Vergnügungssaales“ für die wachsende Anzahl der Kurgäste in Wiesbaden. Das Gebäude sollte außerhalb der Stadt auf dem neu geschaffenen Platz vor dem Sonnenberger Tor nahe des ... »Details - 16. August 1810: Das Großherzogtum Frankfurt erhält eine Verfassung nach französischem Vorbild
Das am 16. Februar 1810 durch Kaiser Napoléon (1769–1821) errichtete Großherzogtum Frankfurt als Teil des Rheinbundes erhält am 16. August 1810 mit dem „Höchsten Organisations-Patent der Verfassung des Großherzogtums Frankfurt“ eine an derjenigen des 1807 eingerichteten Königreichs Westphalens orientierte, moderne Verfassung. ... »Details - 27. September 1810: Gesellschaftervertrag von Mayer Amschel Rothschild mit seinen Söhnen
Der seit 1763 in Frankfurt am Main ansässige Kaufmann und Bankier Mayer Amschel Rothschild (1743–1812), seit 1803 Oberhofagent des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel (1743–1821), unterzeichnet am 27. September 1810 einen Gesellschaftervertrag, in dem er seine Söhne Amschel Mayer Rothschild (1773–1855), Salomon Mayer Rothschild (1774–1855) und Carl Mayer Rothschild (1788–1855) ... »Details - 4. Oktober 1810: Erste Aufführung im Theater zu Napoleonshöhe (Wilhelmshöhe)
Da der seit 1807 in Kassel residierende König Jérôme von Westphalen (1784–1860) während der Sommermonate in dem damals „Napoleonshöhe“ genannten heutigen Schloss Wilhelmshöhe residierte und sich das Hoftheater in der Stadt Kassel befand, lag es für den theaterbegeisterten „König Lustik“ nahe, ein bequemer erreichbares Theater zu errichten. Die Planungen für ein neben dem ... »Details - 27. November 1810: Kontinuierliche Zerstörung britischer Ware
Die „Kontinentalsperre“ von Napoleon (1769–1821) ist ein Handelskrieg gegen Großbritannien, den er nach der Vernichtung seiner Flotte bei Trafalgar im Oktober 1805 begann. Seit zehn Tagen werden in Frankfurt am Main britische Güter verbrannt. Dies ist nicht der erste Versuch, den Handelskrieg zu erweitern und andere Nationen einzubeziehen, so wurde beispielsweise im Januar 1806 die Stadt ... »Details - 1811-1872: Die Judengasse in Frankfurt
Von 1462 bis 1796 war die jüdische Bevölkerung in Frankfurt gezwungen, im Ghetto in der Judengasse unter äußerst beengten Umständen und katastrophalen sanitären Verhältnissen zu leben. Nicht nur das Wohnen, auch der Aufenthalt im Rest der Stadt war stark eingeschränkt. Nach einem Brand im Jahr 1711 durften erstmals Juden außerhalb der Gasse eine Unterkunft suchen, allerdings nur bis zum ... »Details - 26. September 1811: Deutsche Familiennamen für die jüdische Bevölkerung
Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts entstanden in den deutschen Staaten zunehmend Regelungen, die Juden die Annahme eines deutschen Familiennamens vorschreiben, der an die Nachkommen weitergegeben werden musste. Die Großherzoglich Hessische Verordnung vom 15. Dezember 1808 nannte die bisher fehlenden Nachnamen als „daß größte Hinderniß richtiger Verzeichnisse“. Deutsche Namen waren zudem ... »Details - 24. November 1811: Verheerender Brand des Landgrafenschlosses in Kassel
In der Nacht vom 23. auf den 24. November 1811 brennt das Residenzschloss in Kassel, das alte Landgrafenschloss, das zu diesem Zeitpunkt von König Jerôme von Westphalen (1784–1860) bewohnt wird. Zerstört wird vor allem der Rotensteinflügel an der Seite zur Fulda hin, die anderen Gebäudeteile scheinen zumindest im Erdgeschoss erhalten geblieben zu sein.|Pläne zu einem Wiederaufbau und ... »Details - 28. Dezember 1811: Frankfurter Judenschaft erkauft sich die Zusage der bürgerlichen Rechte
Am 28. Dezember 1811 werden den Frankfurter Juden gegen eine Ablösungssumme von 440.000 Gulden die bürgerlichen Rechte zugesprochen. In das erste israelitische Bürgerbuch werden die Namen von 645 Juden eingetragen.(StH) ... »Details - 1812: Simon Moritz von Bethmann eröffnet das erste öffentlich zugängliche Museum Frankfurts
Im Jahr 1812 machte der Frankfurter Bankier, Politiker und Diplomat Simon Moritz von Bethmann (1768–1826) seine Antikensammlung in einem eigens dafür errichteten, klassizistischen Gebäude, dem später sogenannten Odeon, auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel in den seit 1806 neu angelegten Wallanlagen in Frankfurt am Main allgemein zugänglich. Es war somit das erste öffentliche ... »Details
