Hesse in the 19th and 20th Centuries

Staatliche Konzession für die Hessische Ludwigs-Eisenbahngesellschaft, 15. August 1845
Wie zuvor schon in anderen Städten hatte sich am 10. Juni 1844 in Mainz ein Komitee gebildet, das zum Ziel hatte, eine private Aktiengesellschaft für den Betrieb einer Eisenbahnlinie durch Rheinhessen von Mainz bis zur bayerischen Pfalz zu begründen. Die daraufhin erfolgte Subskription auf die zukünftigen Aktien in Mainz und Worms war sehr erfolgreich.
Nachdem am 15. August 1845 die staatliche Konzession zum Bahnbau erteilt wird, findet am 8./9. Oktober 1845 die erste Generalversammlung der Gesellschaft statt, die ihren Namen nach dem damals regierenden Großherzog von Hessen, Ludwig III. von Hessen und bei Rhein (1806–1877) erhält. Erster Präsident der Ludwigs-Eisenbahngesellschaft wird der Mainzer Kaufmann Anton Humann (1777–1854).
Für den Bau der ersten Strecke von Mainz bis Worms wurden Anfang 1846 der schon an der Taunusbahn beteiligte Ingenieur Paul Camille von Denis (1795–1872) und der Mainzer Provinzialbaumeister Ignaz Opfermann (1799–1866) verpflichtet. Die 46 Kilometer lange Strecke ging im Laufe des Jahres 1853 abschnittsweise in Betrieb.
Durch den Erfolg dieser doch recht kurzen Strecke ermutigt, konnten im Laufe der Jahre weitere Strecken projektiert oder auch übernommen werden, beginnend mit der 1853 fertiggestellten Rhein-Main-Bahn und endend mit der Odenwaldbahn, deren Gesamtstrecke 1882 freigegeben wurde.
(UH)
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- „Staatliche Konzession für die Hessische Ludwigs-Eisenbahngesellschaft, 15. August 1845“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edbx/id/6341> (Stand: 15.8.2025)
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