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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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Max Braun gründet Maschinen- und Apparatefabrik in Frankfurt, 1. Februar 1921

Der aus Schillgallen im Landkreis Heydekrug (Ostpreußen) stammende deutsche Ingenieur Max Braun (1890–1951) gründet in Frankfurt am Main die Firma „Max Braun, Maschinen- und Apparatebau oHG“ und legt damit den Grundstein für die Entwicklung des später international erfolgreichen und besonders für seine Produktgestaltung bekannten Unternehmens Braun AG. Der zunächst in einem Hinterhaus in der Jordanstraße 12 in Frankfurt-Bockenheim ansässige Betrieb (Handelsregistereintrag am 1. Mai 1921) betätigt sich anfangs als Hersteller eines patentierten Treibriemenverbinders (hält die beiden Enden eines Treibriemens zusammen, seine Funktion ist vergleichbar mit der Aufgabe, die bei Kleidung durch Haken und Oesen oder Spangen erfüllt wird) der unter dem Namen „Trumpf“ angeboten wird. Ab 1923 produziert die Firma Zubehör für Rundfunkgeräte, darunter auch einen ersten eigenen Rundfunkempfänger, der die Bezeichnung „Trumpf Walzen-Detektor“ trägt. Nach einem Bericht der Elektrotechnischen Zeitschrift wird das Radio-Zubehörteil im September 1925 auf der zweiten Deutschen Funkausstellung in Berlin von Fachleuten als „der zweckmäßigste und beste aller seitherigen Detektoren“ bezeichnet.

1925 beginnt die Max Braun oHG mit der Produktion von Röhrensockeln und Kunststoffbauteilen für die expandierende Rundfunkgeräte-Industrie. 1926 wechselt der Ingenieur mit seiner Belegschaft den Standort und bezieht erste eigene Fabrikräume in der Frankfurter Kiesstraße. Hier befasst man sich weiter mit der Herstellung von Röhrensockeln, aber auch Transformatoren und Kondensatoren für Radiogeräte. Das aufstrebende Unternehmen bezieht 1928 ein neues Fabrikgebäude in der Idsteiner Straße im Frankfurter Gallusviertel.
(KU)

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Braun GmbH
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„Max Braun gründet Maschinen- und Apparatefabrik in Frankfurt, 1. Februar 1921“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edbx/id/4990> (Stand: 10.2.2025)
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