Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
102767058X
Zink, Otto Heinrich [ID = 7988]
- * 31.10.1925 Rüsselsheim, † 9.5.2008
Werkzeugmacher, Gewerkschafter, Politiker, Abgeordneter, Parlamentarier - Wirken ↑
-
Werdegang:
- Besuch der Volksschule
- 1940-1943 Lehre als Werkzeugmacher bei der Adam Opel AG
- 20.4.1943 Mitglied der NSDAP
- 1943 Facharbeiterprüfung
- 1943-1947 Reichsarbeitsdienst, Wehrmacht, Kriegsgefangenschaft
- 1947-1953 Werkzeugmacher bei der Adam Opel AG
- 1948-1951 Jugendvertreter bei der Adam Opel AG
- Vorsitzender der Jugendvertretung
- 1951 Eintritt in die Junge Union
- 1951-1961 Mitglied des Betriebsrats, ab 1953 auch Mitglied des Betriebsausschusses der Adam Opel AG, dort Sachbearbeiter für Berufsausbildung, Jugendfragen und Berufsverkehr
- 1953 Eintritt in die CDU
- 1956-1981 Stadtverordneter in Rüsselsheim
- 1958 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (CDU-Landesliste, Platz 33)
- 1959-1965 und 1972-1974 Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss der Adam Opel AG
- 1961-1985 Landesvorsitzender der hessischen CDA
- 1.12.1962-18.10.1965 Mitglied des Hessischen Landtags (über die CDU-Landesliste, Platz 11), Mandatsniederlegung infolge Wahl zum Mitglied des Deutschen Bundestags, Nachfolger: Dr. Georg Lindner
- 1964 Mitglied der 4., 1969 Mitglied der 5., 1974 Mitglied der 6., 1979 Mitglied der 7. und 1984 Mitglied der 8. Bundesversammlung
- 19.10.1965-1990 Mitglied des Deutschen Bundestages (1965-1983 über die CDU-Landesliste Hessen, 1983-1990 als Vertreter des Wahlkreises 141 (Groß-Gerau)), dort 9.9.1981-1987 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung und 1982-1987 Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion, 1990 ordentliches Mitglied des Ausschusses Deutsche Einheit
- ehrenamtliche Funktionen in der IG Metall und im DGB
- Mitglied des Präsidiums der hessischen CDU
- Mitglied im Orts-, Kreis- und Landesvorstand
- Landesvorsitzender des Sozialausschusses der CDU
- ab 1991 Ehrenvorstandsmitglied im Bundesvorstand der CDA
-
Funktion:
- Rüsselsheim, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (CDU), 1956-1981
- Hessen, 05. Landtag, Mitglied (CDU), 1962-1965
- Deutschland, Bundesrepublik, Bundestag, Mitglied (CDU), 1965-1990
-
Lebensorte:
- Rüsselsheim
- Familie ↑
-
Vater:
Zink, N.N., Kaufmann
- Nachweise ↑
-
Quellen:
-
Literatur:
- Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002, Bd. 1, München 2002, S. 988 f.
- Kirschner, Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“, Wiesbaden 2013, S. 25
- Klausch, Braunes Erbe – NS-Vergangenheit hessischer Landtagsabgeordneter der 1.–11. Wahlperiode (1946–1987), hrsg. von der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag, Oldenburg/Wiesbaden 2011, S. 9
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 425
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 440 f.
-
Bildquelle:
CDU, KAS-Zink, Otto-Bild-921-2, CC BY-SA 3.0 DE (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Zink, Otto Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/102767058X> (Stand: 31.10.2025)
