Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1403200440
Zwehren, Johann [ID = 23335]
- belegt 22.3.1506–1529
Kellner, Schultheiß - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Czwern, Johann
- Twern, Johann
- Wirken ↑
-
Lebensorte:
- Eppstein; Marburg; Driedorf
- Familie ↑
-
Vater:
Zwehren, Hermann, belegt 1460–22.4.1495, Schütze, Schöffe, Schiedsmann, Baumeister, Bürgermeister, Küchenschreiber, Schenk, Diener
-
Mutter:
Rotzmaul, Hilleburg
- Nachweise ↑
-
Quellen:
-
Literatur:
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 984, Nr. 3465.
- Gensicke, Landesgeschichte des Westerwaldes, Wiesbaden 1958
- Küch, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg, Bd. 1, Marburg 1918
- Leben ↑
-
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Sohn des
(Twern) und der Hilleburg Rotzmaul1, wird 1506 März 22 von Landgraf Wilhelm II. zum Kellner in Eppstein bestellt. Er erhält für sich und einen Unterkellner die Kost, 20 fl. zu je 24 alb., 40 MI. Hafer und genügend Heu und Stroh für sein Pferd, jährlich einmal Hofkleidung und was die Kellner zu Eppstein bisher vom Amte oder seinen Einwohnern hatten sowie Ersatz seines reisigen Schadens2. Kellner noch 1509 September 213, 1514 Mai 144. Schultheiß in Marburg 1517–15225. Darauf Kellner in Driedorf 1526–15296.
- Küch, Marburger Rechtsquellen I S. 517. ↑
- Best. 2 V Landesverwaltung: Dienersachen (vorher: Urkk., Samtarchiv Nachtr. 0,292). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12b/3 Bel.). ↑
- Rechn. I, Ämterrezesse (15/4 Bl. 25). ↑
- Küch, Marburger Rechtsquellen I S. 496 Anm. 3. Ebd. S. 517 die Sgbeschreibung für ihn und seinen Vater. Johanns Siegel ist ebd. Tf. IV, 17 auch abgebildet. ↑
- Knetsch, Hessische Chronik 4, 1915 S. 41. – Gensicke, Westerwald S. 542. ↑
- Zitierweise ↑
- „Zwehren, Johann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1403200440> (Stand: 25.6.2026)
