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Hessische Biografie
Adamietz, Manfred [ID = 14625]
- * 22.7.1927 Guttentag (Oberschlesien) heute Dobrodzień (Polen), † 29.3.1995 Kassel, katholisch
Dr. med. – Arzt, Kommunalpolitiker - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Humanistischen Hindenburg-Gymnasiums in Beuthen (Oberschlesien) (heute Bytom/Polen), 1944 Abitur
- 1944 Einberufung zum Kriegsdienst
- 1945-1953 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft
- 1953-1957 Arbeitszwangsverpflichtung durch die sowjetische Besatzungsmacht in Myslowitz (Oberschlesien) (heute Mysłowice/Polen) zur Arbeit im Steinkohlen-Untertageabbau
- 1957 Familienzusammenführung in der Bundesrepublik
- 1958-1963 Parallelstudium der Medizin und der Psychologie an der Universität Göttingen, 1963 Staatsexamen
- 10.12.1963 Promotion zum Dr. med. an der Universität Göttingen
- 1963-1970 Weiterbildung an den Universitäten Göttingen und Marburg, wissenschaftlicher Assistent, Tätigkeiten in Fachkliniken
- 1970 Postarzt bei der Oberpostdirektion Frankfurt am Main in Kassel
- 24.6.1971 Eintritt in die CDU
- 1.1.1972-25.9.1973 Stadtverordneter in Kassel (CDU)
- 1972-1979 Sprecher der Arbeitsgruppe Sozialmedizin im postärztlichen Dienst
- 1977 arbeitsmedizinische Tätigkeit im Elektro- und Chemiefertigungsbereich
- 1979 Betrauung mit beratenden Aufgaben für das Bundespostministerium
- 1980 Qualifikation Sportmedizin, entsprechende praktische Tätigkeit im Postsport und in der DLRG
- 1.1.1984 Versetzung nach Regensburg als Leitender Post-Betriebsarzt bei der Oberpostdirektion Regensburg
- 1984 Anerkennung als Leiter einer fliegerärztlichen Untersuchungsstelle durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr
- Vermittler organisierter Kontakte zwischen den Opern in Warschau und Bonn und von Theaterfreunden und Politikern in Polen und Nordhessen
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Werke:
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Lebensorte:
- Beuthen (Oberschlesien); Myslowitz; Göttingen; Kassel
- Familie ↑
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Vater:
Adamietz, Emanuel, Beamter, Betreiber einer Poststelle in Guttentag
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Partner:
- Hasenclever, Britta, (⚭ Eschwege 30.12.1966) * Eschwege 24.5.1944, † Regensburg 1993, Tochter des Richard Hasenclever, Hauptmann der Luftwaffe, und der Liselotte Gründig
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Lengemann, Bürgerrepräsentation und Stadtregierung in Kassel 1835–1996, Teil 2, Marburg 2009, S. 72
- Zitierweise ↑
- „Adamietz, Manfred“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/14625> (Stand: 29.3.2026)
