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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1030579520
Wagner, Ruth [ID = 4878]
- * 18.10.1940 Wolfskehlen, † 28.12.2025 Darmstadt, evangelisch
Lehrerin, Politikerin, Ministerin, Abgeordnete - Wirken ↑
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Werdegang:
- bis 1957 Realschule in Goddelau
- 1960 Abitur am Gymnasium Gernsheim
- 1960-1966 Studium der Fächer Germanistik, Geschichte und Politologie an der Universität Frankfurt am Main
- 1966 Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, anschließend bis 1968 Referendariat in Darmstadt
- 1968-1976 Gymnasiallehrerin an der Viktoriaschule in Darmstadt
- 1969-1975 stellvertretende Vorsitzende im Hessischen Philologenverband und Deutschen Lehrerverband Hessen
- 1971 Mitglied der FDP
- 1974 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag im Wahlkreis 50/Darmstadt-Stadt II und auf der FDP-Landesliste (Platz 18)
- 1976 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (FDP-Landesliste, Platz 28)
- 1976-1978 Tätigkeit am Hessischen Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung
- 1977-1990 Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Darmstadt
- ab 1977 FDP-Landesvorstand Hessen
- 1977-1980, 1989-95 und ab Frühjahr 2006 Stadtverordnete in Darmstadt
- 15.12.1978-30.11.1982 (als Nachfolgerin von Heinz Herbert Karry), 13.10.1983-8.4.1999 (Mandatsniederlegung, Nachfolger: Roland von Hunnius) und 5.4.2003-4.4.2008 Mitglied des Hessischen Landtags, dort 18.1.1994-4.4.1999 Vorsitzende der FDP-Fraktion, 5.12.1989-1991 stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, 1994-1999 Vorsitzende der FDP-Fraktion, 1997-1999 stellvertretende Vorsitzende der Enquete-Kommission „Künftige Aufgaben des Hessischen Landtags an der Wende zum 21. Jahrhundert“
- 1980 Gründungsvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes in Hessen
- Mitbegründerin des Rheingau-Musik-Festivals
- 1986 Mitglied des FDP-Bundesvorstands
- 1987 stellvertretende Landesvorsitzende der FDP
- 1987-1991 und 2003-2008 Vizepräsidentin des Hessischen Landtags
- 1995-2005 Vorsitzende der FDP in Hessen
- 7.4.1999-5.4.2003 Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst und stellvertretende Ministerpräsidentin
- seit Herbst 2005 Vorsitzende der Kommission zur Geschichte der Juden in Hessen
- 10.2006 Großes Bundesverdienstkreuz
- 21.11.2009 Ehrenvorsitzende der FDP Hessen
- 1.12.2010 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen für Verdienste um die Deutsche Einheit
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Funktion:
- Darmstadt, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (FDP), 1977-1980
- Hessen, 09. Landtag, Mitglied (FDP), 1978-1982
- Hessen, 11. Landtag, Mitglied (FDP), 1983-1987
- Hessen, 12. Landtag, Mitglied (FDP), 1987-1991
- Hessen, Landtag, Vizepräsidentin, 1987-1991
- Darmstadt, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (FDP), 1989-1995
- Hessen, 13. Landtag, Mitglied (FDP), 1991-1995
- Hessen, 14. Landtag, Mitglied (FDP), 1995-1999
- Hessen, 15. Landtag, Mitglied (FDP), 1999
- Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ministerin, 1999-2003
- Hessen, 16. Landtag, Mitglied (FDP), 2003-2008
- Hessen, Landtag, Vizepräsidentin, 2003-2008
- Darmstadt, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (FDP), 2006-2011
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Lebensorte:
- Darmstadt
- Nachweise ↑
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Quellen:
- Mitteilung des Hessischen Landtags vom 12.1.2026
- Staatsanzeiger für das Land Hessen, 40/1974, 7.10.1974, S. 1796
- Staatsanzeiger für das Land Hessen, 47/1974, 25.11.1974, S. 2149
- Staatsanzeiger für das Land Hessen, 37/1976, 13.9.1976, S. 1636
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Literatur:
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 395
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 418
- Zitierweise ↑
- „Wagner, Ruth“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1030579520> (Stand: 12.1.2026)
