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Portrait

Margarethe Kahn
(1880–1942)

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GND-Nummer

1014949165

Kahn, Margarethe [ID = 11061]

* 27.8.1880 Eschwege, † 1942
Dr. phil. – Mathematikerin, Lehrerin, Studienrätin
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen ↑

Weitere Namen:

  • Kahn, Margarete
  • Kahn, Grete
Wirken ↑

Werdegang:

  • 1904 Abitur in Hersfeld
  • 1904-1909 Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an den Universitäten Berlin und Göttingen
  • 1909 Promotion zum Dr. phil. (Mathematik) an der Universität Göttingen
  • 1910 Staatsexamen für höheres Lehramt in Göttingen
  • 1910-1912 Referendariat in Kassel
  • 1912 Gymnasium Kattowitz
  • 1917 Schiller-Gymnasium Dortmund
  • 1929 Gymnasien in Berlin (Tegel, Friedrichshain, Pankow)
  • 30.9.1933 Entlassung
  • ab 28.10.1933 vertretungsweise reaktiviert
  • 30.10.1935 Beurlaubung
  • 1.1.1936 Zwangsruhestand
  • 28.3.1942 Deportation nach Piaski

Werke:

Lebensorte:

  • Eschwege; Kassel; Kattowitz; Dortmund; Berlin
Familie ↑

Vater:

Kahn, Albert Abraham, * Eschwege 1853, † 1905 Göttingen, Kaufmann, Fabrikant

Mutter:

Kahn, Johanne, geb. Plaut, * Eschwege 1857, † 1882 Eschwege

Verwandte:

  • Kahn, Otto <Bruder>, * Eschwege 1879, † 1932 Rom, Journalist, Korrespondent, Autor
  • Kahn, Anna <Schwester>, * 1882, † 1883
  • Ursell, Martha, geb. Kahn <Schwester>, * Eschwege 1888, † Trawniki 1942
Nachweise ↑

Literatur:

  • York-Egbert König, Zwei Paar Schuhe … ganz verbraucht… Dr. Margarethe Kahn (1880–1942) erklärt ihr Vermögen, in: Eschweger Geschichtsblätter 23 (2012), S. 22-30
  • Christina Prauss, Vom Untergang bürgerlicher Lebenswelten. Der Kaufhausgründer Lehmann Löbenstein aus Datterode, in: Eschweger Geschichtsblätter 23 (2012), S. 59-84
  • York-Egbert König/Christina Prauss/Renate Tobies, Margarethe Kahn – Klara Löbenstein. Mathematikerinnen – Studienrätinnen – Freundinnen (Jüdische Miniaturen 108), Berlin 2011
  • York-Egbert König, Dr. Margarethe Kahn (1880–1942) aus Eschwege. Ergänzungen und familienkundliche Anmerkungen, in: Eschweger Geschichtsblätter 22 (2011), S. 67-76
  • York-Egbert König, Ein Leben für die Mathematik. Dr. Margarethe Kahn (1880–1942) aus Eschwege, in: Eschweger Geschichtsblätter 21 (2010), S. 69-74
  • Renate Tobies, Mädchenschulreform im Kontext der mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichtsreform zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in: Eschweger Geschichtsblätter 21 (2010), S. 56-68

Bildquelle:

Eric Selker, Eugene (Oregon), MargaretheKahn1930, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise ↑
„Kahn, Margarethe“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1014949165> (Stand: 10.2.2025)