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Hessische Biografie

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Portrait

Samuel Spier
(1838–1903)

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Spier, Samuel [ID = 4819]

* 4.4.1838 Alsfeld, † 9.11.1903 Frankfurt am Main, jüdisch
Lehrer, Politiker
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • wohlhabende jüdischer Familie
  • ab 1856 Studium der Philosophie an der Universität Gießen
  • 1862 Lehrstelle an dem renommierten Brüsselschen Handelslehrinstitut in Segnitz, Mainfranken
  • 1864 Lehrer an der Samson-Schule Wolfenbüttel
  • mit Wilhelm Bracke aus Braunschweig Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands (SDAP) und Wolfenbüttel Sitz des Parteivorstands
  • 1870 wegen Pazifismus verhafetet, September 1870-Februar 1872 wegen angeblichem Hoch- und Landesverrats im Gefängnis
  • 1871 Leiter des Brüsselschen Handelslehrinstituts in Segnitz
  • 1882 Übersiedlung nach Frankfurt am Main, Engagement beim Aufbau der Frankfurter Genossenschaftsbewegung

Lebensorte:

  • Gießen; Segnitz; Wolfenbüttel; Frankfurt am Main
Familie

Vater:

Spier, Benedict, Kaufmann

Mutter:

Eichenberg, Sara

Partner:

  • Kaufmann, Anna

Verwandte:

  • Spier, Oskar Benedikt <Sohn>, geboren Segnitz 29.3.1875, gestorben Frankfurt am Main 16.3.1940, ledig
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Spier, Samuel“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119475073> (Stand: 4.4.2026)