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Portrait

Gottfried Milde
(1934–2018)

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GND-Nummer

1019960701

Milde, Gottfried [ID = 7725]

* 14.4.1934 Breslau heute Wrocław (Polen), † 14.7.2018 Griesheim bei Darmstadt
Rechtsanwalt, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Volksschule in Breslau
  • 1.1945 Flucht nach Unterfranken
  • 1946-1953 humanistisches Gymnasium in Schweinfurt, Abitur
  • bis 1956 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main, Werkstudent
  • 1956-1958 kaufmännischer Angestellter zur Finanzierung der Reststudiums
  • 1959 erste juristische Staatsprüfung in Würzburg
  • 1961 Eintritt in die CDU
  • 1963 zweite juristische Staatsprüfung
  • 1964-1966 Dezernent für Wirtschaftskriminalität bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt
  • 1.12.1966-4.4.1991 Mitglied des Hessischen Landtags (1966 über die CDU-Landesliste, Platz 15, 1970 über die CDU-Landesliste, Platz 13), dort 1970-1974 Vorsitzender des Rechtsausschusses, 28.11.1972-4.11.1974 stellvertretender Vorsitzender und 5.11.1974-21.4.1987 Vorsitzender der CDU-Fraktion
  • 1968-1985 Stadtverordneter in Griesheim bei Darmstadt
  • 1969 Mitglied der 5., 1974 Mitglied der 6., 1979 Mitglied der 7., 1984 Mitglied der 8., 1989 Mitglied der 9. und 1994 Mitglied der 10. Bundestagsversammlung
  • 1974 Rechtsanwalt in Darmstadt
  • ab 1977 Mitglied des Kreistags Darmstadt-Dieburg, dort 1977-1985 Vorsitzender der CDU-Fraktion
  • 1978 Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
  • 28.1.1978 stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Hessen
  • 1980 Präsident der Schlesischen Landesversammlung
  • 1980-1981 stellvertretender Landesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien im Bund der Vertriebenen der Landesgruppe Hessen, danach Ehrenmitglied
  • ab 5.11.1980 Mitglied im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks
  • 25.4.1981 Wahl zum ständigen Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz
  • 1982 Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
  • 1983 Schlesierschild der Landsmannschaft Schlesien
  • 1987-1990 Hessischer Minister des Inneren
  • ab 5.5.1987 Mitglied des Bundesrates
  • Bundesvorsitzender der Deutschen Multiple Sklerose (MS) Gesellschaft
  • Ehrenvorsitzender der Stiftung European Business School, Oestrich-Winkel
  • 1990 Hessischer Verdienstorden und Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
  • 1992-1998 Arbeitsdirektor/Personalvorstand bei der Nestlé Deutschland AG in Frankfurt am Main

Funktion:

  • Hessen, 06. Landtag, Mitglied (CDU), 1966-1970
  • Griesheim, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (CDU), 1968-1985
  • Hessen, 07. Landtag, Mitglied (CDU), 1970-1974
  • Hessen, 08. Landtag, Mitglied (CDU), 1974-1978
  • Hessen, Landtag, Fraktionsvorsitz (CDU), 1974-1987
  • Hessen, 09. Landtag, Mitglied (CDU), 1978-1982
  • Hessen, 10. Landtag, Mitglied (CDU), 1982-1983
  • Hessen, 11. Landtag, Mitglied (CDU), 1983-1987
  • Hessen, 12. Landtag, Mitglied (CDU), 1987-1991

Lebensorte:

  • Breslau; Schweinfurt; Frankfurt am Main; Darmstadt
Familie

Verwandte:

  • Milde, Gottfried <Sohn>, * Darmstadt-Eberstadt 11.4.1963, Bankkaufmann, Politiker, Abgeordneter
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

CDU, KAS-Milde, Gottfried-Bild-5239-1, CC BY-SA 3.0 DE (Ausschnitt)

Zitierweise
„Milde, Gottfried“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1019960701> (Stand: 31.7.2026)