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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116692936
Gnauth, Feodor von [ID = 11283]
- * 24.6.1854 Stuttgart, † 21.2.1916 Köln-Mühlheim, evangelisch
Dr. phil. h.c. – Politiker, Bauingenieur, Oberbürgermeister, Minister - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1873-1877 Studium des Bauingenieurwesens in Stuttgart
- 1878-1882 Tätigkeit im Hohenzollernschen Landesbauamt
- 1880 Zweite Staatsprüfung
- 1882-1890 Kreisingenieur im Landkreis Gießen und Provinzialingenieur in der Provinz Oberhessen in Gießen, zuständig für Straßenbau
- 1886 Beigeordneter der Stadt Gießen
- 1889-1890 Bürgermeister der Stadt Gießen
- 1890-1901 Oberbürgermeister der Stadt Gießen
- 1901-1911 Minister der Finanzen in Hessen
- 1905-1910 hessischer Bevollmächtigter im Bundesrat
- 25.11.1907 Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
- 27.2.1910 Ruhestandsversetzung auf Nachsuchen unter Anerkennung langjähriger Dienste, Dr. phil. h.c. und Verleihung der Krone zum Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen anläßlich seiner Ruhestandsversetzung
- nach 1910 Generaldirektor Felten und Guillaume, Köln-Mühlheim
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Funktion:
- Gießen, Oberbürgermeister, 1890-1901
- Hessen, Großherzogtum, Ministerium der Finanzen, Minister, 1901-1911
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Lebensorte:
- Stuttgart; Gießen; Köln-Mühlheim
- Familie ↑
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Vater:
Gnauth, Adolf von, GND, * Dresden 18.11.1812, † Stuttgart 1876, Lithograf und Kupferstecher, Sohn des Carl Christoph Gnauth, 1784–1845, aus Dresden, Garderobeverwalter am Hoftheater in Stuttgart, und der Johanna Christiane Sophie Hempel
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Mutter:
Kasten, Marie, 1818–1868, Tochter des Georg Christian Ludwig Kasten, 1789–1861, Hofkupferschmied in Stuttgart, und der Eleonore Elisabeth Heyges
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Partner:
- Krimmel, Emma, (⚭ Nürnberg 14.9.1881) * Ebingen 14.9.1857, † Darmstadt 7.1.1941, evangelisch, Tochter des Karl August Krimmel, Kaufmann in Ebingen, zuletzt in Basel
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Verwandte:
- Gnauth, Adolf <Bruder>, GND, * Stuttgart 1.7.1840, † Nürnberg 19.11.1884, Architekt, Architekturzeichner und -maler, Kunstgewerbler und Schriftsteller, Architekt, Architekturmaler, Professor an der Kunstgewerkeschule in Nürnberg
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAD Bestand G 31 P Nr. 4233
- HStAD Bestand S 1
- HStAM Bestand 901 Nr. 451 (Darmstadt, Sterbenebenregister, 1941, Nr. 30)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 6, Berlin 1964, S. 483 f. (Friedrich Knöpp)
- Klaus Schwabe (Hrsg.), Die Regierungen der deutschen Mittel- und Kleinstaaten 1815–1933, Boppard am Rhein 1983, S. 297
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Bildquelle:
Gnauth, Feodor (1854-1916) / Porträt, sitzend, Kniestück, 1900, Quelle: HStAD Bestand R 4 Nr. 17644 (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Gnauth, Feodor von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116692936> (Stand: 24.6.2026)
