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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
120007754
Ditfurth, Franz Dietrich von [ID = 19705]
- * 1.5.1738 Rinteln, † 30.3.1813 Wetzlar, evangelisch-lutherisch
Jurist, Freimaurer - Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1754 Studium in Rinteln, Marburg und Göttingen
- ab 1762 Gerichtsassessor in Wolfenbüttel
- 1765 Hofrat bei der Justizkanzlei in Wolfenbüttel
- 1773-1806 Reichskammergerichtsassessor des Niedersächsischen Kreises in Wetzlar
- Meister vom Stuhl der Wetzlarer Freimaurerloge „Joseph zu den drei Helmen“, dann auch der 1772 gegründeten Direktorialloge „Joseph vom Reichsadler“
- 1783 Gründer des Eklektischen Bundes im Freimaurer-Orden
- bis 1791 Großmeister und bis 1793 Meister vom Stuhl der Wetzlarer Loge
- Illuminat
- Herr auf Kleinrechtenbach u. Reckenberg
- Mitherr auf Ziegenhain und Schwarzenborn
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Lebensorte:
- Rinteln; Marburg; Göttingen; Wolfenbüttel; Wetzlar
- Familie ↑
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Vater:
Ditfurth, Friedrich Ludwig von, 1703-1769, 1760 Hessen-Kassel. Generallieutenant
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Mutter:
Bennigsen, Lucie* Katharina Auguste von, Heirat Dankersen 1737
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Partner:
- Vasel, Dorothea Konradine, (⚭ Wolfenbüttel 3.8.1773, geschieden Marburg 5.9.1797) * vor 1740, † nach 1797, sie verheiratet I. vor 1760 mit Johann Friedrich Zenck, † 1773, Herzoglich Braunschweig-wolfenbüttel. Klosterrat und Hofgerichtsassessor
- Blumenau, Johanna Maria, (⚭ Wetzlar 5.9.1797) * Wetzlar 1766, † Wetzlar 1842, evangelisch-reformiert, Haushälterin Ditfurths, Tochter des Johannes Blumenau aus Merzhausen bei Ziegenhain, Hospitalverwalter auf dem Kap der Guten Hoffnung, und der Katharina Margaretha Dittert, † Wetzlar 1807
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Jahns, Das Reichskammergericht und seine Richter. Verfassung und Sozialstruktur eines höchsten Gerichts im Alten Reich, Teil 2/2, Köln 2003, S. 1389-1405
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 140, Nr. 779
- Th. Ditfurth, Geschichte des Geschlechts von Ditfurth, Teil 3 (Chronik) 1894, S. 184-200
- Jahrbücher des deutschen Adels Bd. 1, 1896, S. 495-514
- Sigrid Jahns, Das Reichskammergericht und seine Richter, Teil 2: Biographien, Köln/Weimar/Wien 2003, Nr. 123, S. 1389-1405
- Zitierweise ↑
- „Ditfurth, Franz Dietrich von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/120007754> (Stand: 1.5.2026)
