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Portrait

Nikolaus Hiltbrant
(belegt 1527–1571)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1089505043

Hiltbrant, Nikolaus [ID = 5938]

* [unbekannt] Kassel, † 20.3./21.4.1571 Marburg, Begräbnisort: Marburg Pfarrkirchhof, belegt 1527, evangelisch
Prof. – Hochschullehrer, Jurist
Biografischer Text

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Nicolaus Hiltbrant gen. Asclepius1 Barbatus aus Cassel2, wird in Heidelberg Magister der sieben freien Künste3, Lehrer an der Schule in Homberg i. H.; 30. Mai 1527–1530 erster Rektor des Pädagogiums in Marburg; philosophiae moralis professor et poeta Christianus 1534; poeta, rhetor et philosophus, id temporis philosophiam docens 1535; 30. Dezember 1546 Dr. b. R. Marburg; kommt als Prokurator des Hofgerichts zu Marburg vor mindestens von 1537 Mai 264 bis 1541 März 135. 1537 wurde er vom Landgrafen Philipp wegen der Rekusation des Reichskammergerichts nach Speyer geschickt6; zieht ab nach Würzburg vor 1547 August 177; erhielt seine Entlassung aus seinen hessischen Ämtern 28. März 1548, Stift Hersfeldischer Kanzler 1550 Januar 25 und früher8; Dr. legum, Professor an der Universität und Bürger zu Marburg, wird 1553 Oktober 4/9 bestellt zum Fiskal in peinlichen Sachen im Oberfürstentum und dazugehörigen Grafschaften und zum Syndicus im bürgerlichen Rechtsstreit9. 1554 Januar 29 heißt er Fiskal und Rat10, als Fiskal noch genannt 1557 Juni 111. 1568 in einem hohen unvermöglichen Alter, starb 1571 März 20 oder April 21 und wurde in Marburg auf dem Pfarrkirchhof an der Chorthür begraben12.


  1. Gundlach, Catalogus professorum S. 311 und unten Jacob von Taubenheim.
  2. Saur S. 117.
  3. Polit. Archiv Nr. 469.
  4. Kaufunger UB Bd. II S. 457 Nr. 794.
  5. Hofgerichtsakten W 66.
  6. Polit. Archiv Nr. 469.
  7. Polit. Archiv Nr. 976.
  8. Polit. Archiv, Hersfeld.
  9. Revers in Urkunden, Bestallungen.
  10. Wird an Würzburg gesandt: Polit. Archiv, Würzburg.
  11. Polit. Archiv, Fulda. - Sein Schwiegersohn war der Botenmeister Nigidius.
  12. Saur S. 117.

Literatur