Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

August Noack wird zum großherzoglichen Hofmaler ernannt, 28. Januar 1855
Am 28. Januar 1855 wird der aus Bessungen stammende Maler August Noack (1822-1905) von Großherzog Ludwig III. von Hessen und bei Rhein(1806–1877) in Darmstadt zum Hofmaler ernannt.
Schon als fünfzehnjähriger von August Lucas (1803–1863) unterrichtet, war er 1839 zum Studium an die Düsseldorfer Kunstakademie gezogen. Nach längeren Aufenthalten und Reisen hatte er sich 1851 dauerhaft in Darmstadt niedergelassen und war sehr erfolgreich als Porträtist tätig. Ab 1872 unterrichtete er zudem Zeichnen an der Polytechnischen Schule, der späteren Technische Hochschule in Darmstadt.
Neben Porträts fertigte er vor allem religiöse Historienbilder für Kirchen in und um Darmstadt. Als ein Hauptwerk gilt das großformatige, vielfigurige Historienbild „Das Religionsgespräch in Marburg“ von 1867 (heute Landesmuseum Darmstadt), das die Begegnung Martin Luthers mit Ulrich Zwingli 1529 im Marburger Schloss schildert.
UH
- Belege
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „August Noack wird zum großherzoglichen Hofmaler ernannt, 28. Januar 1855“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7760> (Stand: 17.8.2026)
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