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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
132808269
Zais, Wilhelm [ID = 12295]
- * 4.2.1798 Stuttgart, † 16.1.1861 Wiesbaden, Begräbnisort: Wiesbaden Alter Friedhof, evangelisch
Dr. med. – Arzt, Medizinalrat, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Gymnasiums in Mainz
- 1817-1823 Studium der Fächer Philosophie, Latein und Griechisch, ab 1818 Medizin an den Universitäten Tübingen und Bonn
- Promotion
- 1824 Gesuch um Eröffnung einer Praxis in Wiesbaden
- 1827 Medizinalakzessist in Wiesbaden
- 1829 Medizinalassistent in Wiesbaden
- 1840 Medizinalrat in Wiesbaden
- ab 1845 Verwalter des Wiesbadener Bade- und Gästehauses „Zu den vier Jahreszeiten“
- 1846-1848 Mitglied der Deputiertenkammer des Landtags des Herzogtums Nassau, gewählt aus der Gruppe der Grundbesitzer, Wahlkreis Wiesbaden
- 1848 Mitglied des Frankfurter Vorparlaments
- 1849 Mitglied im „Verein zur Wahrung der Volksrechte“ in Wiesbaden
- 1852 aufgrund seiner politischen Überzeugungen Entlassung aus dem nassauischen Staatsdienst
- 1858-1860 Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Herzogtums Nassau für den Wahlkreis XXIII Stadt Wiesbaden, Nachfolger: Friedrich Lang
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Funktion:
- Nassau, Herzogtum, 05. Deputiertenkammer, Mitglied, 1846-1848
- Nassau, Herzogtum, 08. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1858-1860
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Werke:
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Lebensorte:
- Mainz; Tübingen; Bonn; Wiesbaden
- Familie ↑
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Vater:
Zais, Johann Christian*, * Cannstatt 4.3.1770, † Wiesbaden 26.4.1820, Bauinspektor, Architekt, Sohn des Johann Wilhelm Zais, Chirurg und Gerichtsverwandter, und der Euphrosine Hauser
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Mutter:
Schalk (Schalch), Maria Sybilla Josephine* von, * Schelklingen bei Ulm 3.5.1770, † Wiesbaden 13.6.1844, Tochter des Thaddäus Petrus Justus von Schalk, Oberamtmann, und der Maria Anna von Kyplinger
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Partner:
- Floret, Adolphine* Barbara Engelbertine Caroline Eleonore, * Gießen 8.1806, † Wiesbaden 15.1.1876, Heirat 18.10.1830, Tochter des Peter Floret, Oberappellationsgerichtsrat, Geheimer Rat, und der Lisette Arndts
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Verwandte:
- Zais, Eduard <Bruder>, * Maulbronn 8.10.1804, † Wiesbaden 16.2.1895, Architekt
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 1011 (Stephanie Zibell)
- Rösner, Nassauische Parlamentarier, Teil 1: Der Landtag des Herzogtums Nassau 1818–1866, Wiesbaden 1997, Nr. 282
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 423
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 892, Nr. 4876
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Bildquelle:
Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Zais, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/132808269> (Stand: 4.2.2026)
