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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
119356066
Adler, Nathan [ID = 7013]
- * 16.12.1741 Frankfurt am Main, † 17.9.1800 Frankfurt am Main, Begräbnisort: Frankfurt am Main Jüdischer Friedhof, jüdisch
Rabbiner - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Rebb Noosen
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Schüler des Frankfurter Oberrabbiners Jakob-Josua Falk
- 1762 Leiter einer privaten Jeschiwa in Frankfurt am Main
- August 1779 Synagogenbann, verhängt durch den Gemeindevorstand, das Rabbinat und den Frankfurter Oberrabbiner
- 1782-Sommer 1783 Rabbiner in Boskowitz/Mähren (heute Boskovice/Tschechien)
- 1784 Aufenthalt in Wien
- 1786 Aufenthalt in Fürth
- 1787 Rückkehr nach Frankfurt am Main
- erst auf dem Totenbett erfolgt die Aufhebung des Bannes
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Funktion:
- Kabbalist in Frankfurt am Main
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Netzwerk:
- Falk, Jakob Josua <Lehrer>
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Boskowitz
- Familie ↑
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Vater:
Adler, Jakob-Simeon Hakohen
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Partner:
- Adler, Kela, geborene Strauß, gestorben Frankfurt am Main 1774, Tochter des Fürther Oberrabbiners David Strauß
- Adler, Reichle, geborene Kohen, gestorben 1805, Tochter des Feis Kohen aus Gießen
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, S. 15-17
- Biographisches Handbuch der Rabbiner, Teil 1: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871, München 2004, S. 132, Nr. 23
- Markus Horovitz, Frankfurter Rabbinen. Ein Beitrag zur Geschichte der israelitischen Gemeinde in Frankfurt a. M., Teil IV. - Rabbinatsverweser Nathan S. Maaß und R. Pinchas Horowitz (1769-1805). Frankfurt am Main 1885
- Zitierweise ↑
- „Adler, Nathan“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119356066> (Stand: 12.9.2026)
