Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Alfred Carl Franz Rammelmeyer
(1910–1995)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Rammelmeyer, Alfred Carl Franz [ID = 6392]

* 13.1.1910 Moskau, † 16.3.1995 Darmstadt, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Professor, Philologe, Slawist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1919-1930 Besuch der Robert-Zelle-Realschule X in Berlin, Reform-Realgymnasium und Oberrealschule Berlin-Reinickendorf, dort am 15.3.1930 Reifeprüfung
  • 1930-1935/36 Studium der slavischen und romanischen Philologie, Evangelischen Theologie und Philosophie an der Universität Berlin
  • 19.10.1932 Großes Latinum beim Provinzial-Schulkollegium Berlin-Brandenburg
  • 2.11.1933 Graecum beim Provinzial-Schulkollegium Berlin-Brandenburg
  • 1.12.1933-31.5.1936 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Slavischen Kommission der Preußischen Akademie der Wissenschaften Berlin
  • 28.11.1935 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin in den Fächern Slavische Philologie, Kirchen- und Dogmengeschichte
  • 1.5.1936-31.10.1937 Planmäßiger Lektor für Russisch an der Universität Greifswald und vom 1.11.1937-31.5.1945 Planmäßiger Lektor für Russisch an der Universität und an der Handelshochschule in Königsberg
  • 1939-1945 Dolmetscher an der Ostfront
  • 27.3.1943 Habilitation zum Dr. phil. habil. an der Universität Königsberg
  • 9.9.1943 Venia legendi für Slavische Philologie unter Zuweisung an die Philosophische Fakultät der Universität Königsberg
  • englische Kriegsgefangenschaft
  • 1.11.1945 Dozent für Slavische Philologie an der Universität Kiel
  • 29.9.1948 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Philologie an der Universität Kiel
  • 1.2.1952-30.9.1952 Außerordentlicher Professor und Direktor des Slavischen Seminars der Universität Kiel
  • 29.4.1952 Ruf auf das Ordinariat für Sprache und Kultur der Slaven an der Universität Hamburg abgelehnt
  • 17.9.1952-31.3.1958 Professor für Slavistik und Direktor des Slavischen Seminars der Universität Marburg
  • 1955/1956 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • Sommersemester 1957 Kommissarische Übernahme des Lehrstuhls für Slavistik an der Universität Frankfurt am Main
  • ab 1.4.1958 Professor für Slavistik an der Universität Frankfurt am Main und Direktor des Slavischen Seminars
  • Sommersemester 1958-Wintersemester 1958/59 Vertretung des Lehrstuhls für Slavistik an der Universität Marburg
  • 1960/61 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main
  • Herbst 1962 Ruf auf die ordentliche Lehrkanzel für Slavische Philologie an der Universität Wien abgelehnt
  • 15.10.1963-14.10.1964 Rektor der Universität Frankfurt am Main
  • seit 1963 Teilnahme an den jährlichen internationalen Tagungen „Universität heute“ in Dubrovnik
  • 1964/65 und 1967-1970 Prorektor der Universität Frankfurt am Main
  • 1978 emeritiert

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1955/56
  • Frankfurt am Main, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1960/61
  • Frankfurt am Main, Universität, Rektor, 1963-1964
  • Frankfurt am Main, Universität, Prorektor, 1964/65 sowie 1967-1970

Studium:

  • 1930-1935/36 Studium der slavischen und romanischen Philologie, Evangelischen Theologie und Philosophie an der Universität Berlin

Akademische Qualifikation:

  • 28.11.1935 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin in den Fächern Slavische Philologie, Kirchen- und Dogmengeschichte
  • 27.3.1943 Habilitation zum Dr. phil. habil. an der Universität Königsberg

Akademische Vita:

  • Königsberg, Universität / Philosophische Fakultät / Slawische Philologie / Privatdozent / 1943-1945
  • Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Slavische Philologie / Privatdozent / 1945-1948
  • Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Slavische Philologie / außerplanmäßiger Professor / 1948-1952
  • Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Slavische Philologie / außerordentlicher Professor / 1952
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Slavistik / ordentlicher Professor / 1952-1958
  • Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Slavistik / ordentlicher Professor / 1958-1978
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Slavistik / Lehrstuhlvertretung / 1958-1959

Akademische Ämter:

  • 1955/56 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1960/61 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main
  • 15.10.1963-14.10.1964 Rektor der Universität Frankfurt am Main
  • 1964/65 und 1967-1970 Prorektor der Universität Frankfurt am Main

Mitgliedschaften:

  • Internationaler Beauftragter der WRK
  • Vorstand des DAAD
  • Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks

Werke:

Lebensorte:

  • Berlin; Königsberg (Preußen); Kiel; Marburg; Frankfurt am Main; Greifswald
Familie

Vater:

Rammelmeyer, Otto August, † 1921, Kaufmann in Moskau, Sohn des Carl Franz Rammelmeyer, aus Heidelberg

Mutter:

Nekrasova, Maria, 1880–1965, aus der Familie des russischen Dichters A. Nekrasov, 1821–1877

Partner:

  • Hermann, Ortrud, Heirat Königsberg/Ostpreußen 1943

Verwandte:

  • Rammelmeyer, Andreas <Sohn>, GND, * 1944, Richter in Frankfurt am Main
  • Rammelmeyer, Matthias <Sohn>, GND, * 1946, Universitätslektor für russische Sprache in Bonn
  • Rammelmeyer, Helga <Tochter>, GND, * 1950, Lehrerin in Frankfurt am Main
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Rammelmeyer, Alfred Carl Franz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118748971> (Stand: 2.5.2025)