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Südhessisches Flurnamenbuch
Born
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- Deutung
- Zu ahd. brunno, purnno, mhd. burne sw. M. ‚Brunnen, Quelle‘. Namengebend sind natürlich fließende, nicht gegrabene Quellbrunnen, aus denen geschöpft werden konnte; auch kleine Quellbrunnen im Walde und Wiesenquellen. Born ist eine mitteldt./niederdt. Form und durch r-Metathese aus oberdt. Brunnen, ahd. brunno, mhd. brunne ‚Brunnen‘ entstanden. Das Diminutiv Börnchen erscheint in Bieber, Bürgel, Büttelborn, Dorndiel, Heppenheim, Klein-Gerau, Königstädten, Klein-Umstadt, Lampertheim?, Offenthal, Raibach, Weiterstadt, Wixhausen, Worfelden. Auffällig ist der Name Bornsprung in Trebur (GT zu springen), der sich zu Borkel (s. d.) und Brunkel (s. d.) stellt. Bornweichel (Gräfenhausen) scheint eine Zersprechung aus -weiher zu sein1.
- Literatur
- Schützeichel 103, Lexer 1, 397, Baufeld 43; Kluge/Seebold 139 f. s. u. Brunnen; DWB 2, 243 f.; SHessWb 1, 1026, PfälzWb 1, 1107 f.; Dittmaier (1963), S. 37 f., Ramge (1979), S. 84 f., Zernecke (1991), S. 97 f., Vielsmeier (1995), S. 71 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Born; DWB: → born; Lexer: → born; PfälzWb: → born; Wörterbuchnetz: → Born
- Anmerkung zu den Belegen
- Schwach gekürzte Auswahl: rezente Born-WegN sind nicht aufgenommen, historische Belege in Auswahl.
- Referenz
- Vgl. Brunnen.
-
1 Egelhof (1967), S. 10.

