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Südhessisches Flurnamenbuch

Mandel

Hang · Rot · Zuckmantel
Deutung
Zu ahd. mandala, mhd. mandel st. F. M. ‚Mandel‘, einer Entlehnung aus spätlat. amandula. Namengebend war dann die Bepflanzung mit Mandelsträuchern und -bäumen (Prunus amygdalus). Sprachlich können die Namen aber auch zu ahd. mantala, mhd. mantel st. F. ‚Kiefer, Föhre (Pinus sylvestris)‘ gestellt werden.
Literatur
Starck/Wells 399, Lexer 1, 2024, Baufeld 165; Kluge/Seebold 537; DWB 6, 1535; SHessWb 4, 520, PfälzWb 4, 1154; Marzell 3, 785 f. u. 1092 f.; Dittmaier (1963), S. 296, Ramge (1979), S. 204, Vielsmeier (1995), S. 322 f. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Mandel; DWB: → mandel; Lexer: → mandel; PfälzWb: → mandel; Wörterbuchnetz: → Mandel