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Südhessisches Flurnamenbuch
Gasse1
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- Deutung
- Zu ahd. gazza, mhd. gaʒʒe sw. F. ‚Gasse‘ bzw. den Diminutiven Gäßchen und Gäßlein, Gässel und Gässelche. Die FlN beziehen sich meist auf die schmalen Wege, die zwischen Hecken und Zäunen hindurchführten. Auch Pfade, auf denen das Vieh zur Weide geführt wurde, konnten als Gasse bezeichnet werden.
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 4, 1436 f., Lexer 1, 745; Kluge/Seebold 300; DWB 4, 1, 1, 1436 f.; SHessWb 2, 1106, PfälzWb 3, 53; Dittmaier (1963), S. 83, Ramge (1979), S. 122, Zernecke (1991), S. 178, Vielsmeier (1995), S. 166 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → gasse; PfälzWb: → gasse; Wörterbuchnetz: → Gasse1
- Anmerkung zu den Belegen
- Allgemein verbreitet, sehr häufig; extrem gekürzte Auswahl: aufgenommen wenige Sonderformen, Kombinationstypen und historische Belege.
- Referenz
- Vgl. Gasse2 · Gassler.

