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Südhessisches Flurnamenbuch
Busen
- Deutung
- Wohl ursprünglich oder als Umdeutung zu ahd. buosum ‚bauschige Rundung, Brust‘, mhd. buosem st. M. ‚Brust‘. Dann ist Busental als FormN für ein Tal zwischen zwei Hügeln anzusehen. Vielleicht war aber ursprünglich mhd. bôse ‚schlecht, gering, wertlos‘ namengebend.
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 1, 1507 f., Lexer 1, 330 u. 388 f., Baufeld 45; Kluge/Seebold 147; DWB 2, 563 f.; SHessWb 1, 1250, PfälzWb 1, 1392; v. d. Au (1942), S. 85. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Busen; DWB: → busen; Wörterbuchnetz: → Busen
- Referenz
- Vgl. Böse.

