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Südhessisches Flurnamenbuch

Taube

Deutung
Zu ahd. tûba, tuba, mhd. tûbe sw. F. ‚Taube‘ bzw. zu mhd. tûbhûs, tûbenhûs st. N., fnhd. ‚Taubenschlag‘, besonders für frei auf Pfosten stehende Häuschen. Das Wort hat sich in Südhessen nur noch in FlN erhalten. Schon die ältesten Belege zeigen vereinzelt nach dem Muster Backhaus Backes die Kontraktion zu Daubes. - Tauberts ist an fnhd. taubert, südhess. täuber, täubert ‚männliche Taube‘ angeschlossen.
Literatur
Schützeichel 288, Lexer 2, 1554, Baufeld 48; Kluge/Seebold 817; DWB 11, 1, 1, 166 u. 172 s. u. Taubenhaus, 178 f. s. u. Taubhaus, 178 Taubert; SHessWb 1, 1418 f., PfälzWb 2, 142 f.; Dittmaier (1963), S. 311, Ramge (1979), S. 280, Zernecke (1991), S. 524 f., Vielsmeier (1995), S. 483 f. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Taube; DWB: → taubenhaus · taubhaus; PfälzWb: → taube; Wörterbuchnetz: → Taube
Referenz
Vgl. Taub · Teufel.