Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Südhessisches Flurnamenbuch
Soden
- Deutung
- Mhd. sôte sw. M. ‚das Wallen, Aufwallen‘ bezieht sich nicht nur auf Wasserquellen, sondern in FlN auch auf sumpfige Stellen in Feld und Wiese allgemein. Da auch Soder (s. d.) sich auf vergleichbare Sachverhalte bezieht, haben sich die Namenformen vermengt. Die angeführten Vorkommen gehören wegen der schwachen -en-Flexion hierher.
- Literatur
- Lexer 2, 1059; DWB 10, 1, 1394 f.; HessFlNAtl K. 115; Dittmaier (1963), S. 292, Ramge (1979), S. 267. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Sode; DWB: → soden; Wörterbuchnetz: → Soden

