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Südhessisches Flurnamenbuch

Silber

Deutung
Zu ahd. sil(a)bar, mhd. silber st. N. ‚Silber‘, einer keltisch oder slavisch vermittelten Entlehnung aus einer unbekannten Sprache des vorderen Orients. Die Namengebung beruht in Nieder-Modau/Ober-Ramstadt auf Silberabbau, sonst aber meist auf tatsächlichen oder sagenhaften Schatzfunden oder bildlich auf dem silbrigen, visuellen Eindruck der benannten Objekte. Silbersee (Raidelbach) ist ein verbreiteter produktiver junger Name für durch Kiesabbau entstandene Seen.
Literatur
Schützeichel 251, Lexer 2, 921; Kluge/Seebold 763; DWB 10, 1, 974 f.; SHessWb 5, 1030, PfälzWb 6, 113; Bach 2, § 292; Dittmaier (1963), S. 291, Ramge (1979), S. 267, Zernecke (1991), S. 487, Vielsmeier (1995), S. 451. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Silber; DWB: → silber; Lexer: → silber; PfälzWb: → silber; Wörterbuchnetz: → Silber
Referenz
Vgl. Salben.