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Südhessisches Flurnamenbuch

Schnabel

Weihe
Deutung
Zu ahd. snabul, mhd. snabel st. M. ‚Schnabel‘. Obwohl das Flexions-s des BT die Herleitung von einem FamN Schnabel nahe legt, scheinen die meisten FlN als FormN nach der schnabelartigen Grundstücksform entstanden zu sein, auch das Schnabelskreuz in Bensheim hat wohl an einem entsprechenden Flurstück gestanden.
Literatur
Gottschald 440; Schützeichel 263, Lexer 2, 1021; Kluge/Seebold 734; DWB 9, 1142 f.; SHessWb 5, 551 f., PfälzWb 5, 1210 f.; Dittmaier (1963), S. 275. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Schnabel; DWB: → schnabel; PfälzWb: → schnabel; Wörterbuchnetz: → Schnabel