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Südhessisches Flurnamenbuch
Schmelle
- Deutung
- Die Namen stellen sich zu dialektal Schmiele, womit eine Reihe verschiedener langstieliger, für die Fütterung meist wertloser Gräser wie das Straußgras, der Windhafer, die Quecke u. a. benannt wird. Das Wort ist schon ahd. als smelha, mhd. smelehe sw. F. ‚Schmiele‘ (Merica) belegt und weist eine Fülle mundartlicher Aussprachevarianten auf. Deshalb gehört vielleicht auch der Beleg aus Vöckelsbach hierher, obwohl er eher mit einem PN zusammenzuhängen scheint.
- Literatur
- Förstemann 1, 1351; Starck/Wells 562, Lexer 2, 1006; DWB 9, 1075 f.; SHessWb 5, 525 f., PfälzWb 5, 1175 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- PfälzWb: → schmelle; Wörterbuchnetz: → Schmelle

