Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Südhessisches Flurnamenbuch

Schmacht

Deutung
Das dem BT zu Grunde liegende Appellativ mhd. smaht st. sw. M. ‚das Verschmachten, hoher Grad von Hunger und Durst‘ ist südhess. auch in Ausdrücken wie Schmachtkorn ‚kleine, verkümmerte Getreidekörner‘, Schmachtlappen ‚Hungerleider, magerer schmächtiger Mensch‘ u. ä. enthalten; der FlN bezieht sich auf die kümmerliche Beschaffenheit des Buschs oder Gebüschs.
Literatur
Lexer 3, 999; Pfeifer 1219; DWB 9, 885 f.; SHessWb 5, 495 f., PfälzWb 5, 1136; Dittmaier (1963), S. 274 f. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → schmacht; Wörterbuchnetz: → Schmacht