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Südhessisches Flurnamenbuch

Roggen

Deutung
In Heppenheim ursprünglich zu einem PN Raburger, der später umgedeutet bzw. zersprochen und mit ahd. roggo, mhd. rocke, rogge sw. M., fnhd. rogg, rocken ‚Roggen‘ verbunden wurde. Namengebend war dann wie vermutlich in Gin/ Gust der Anbau des Getreides.
Literatur
Förstemann 1, 1211 s. u. Radburg; Starck/Wells 490, Lexer 2, 480, Baufeld 195; Kluge/Seebold 690; DWB 8, 1111; PfälzWb 5, 569; Bach 2, § 322; Metzendorf (1986), S. 220 f. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → roggen; Lexer: → roggen; PfälzWb: → roggen; Wörterbuchnetz: → Roggen