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Südhessisches Flurnamenbuch
Quendel
- Deutung
- Zu ahd. konila, quenela, kunil, mhd. quenel F. ‚Quendel, wilder Thymian‘ (Thymus serpyllum), einer Entlehnung aus lat. cunīla, conīla. Der Name verweist auf den Bewuchs mit wildem Thymian, der auf sonnigen, steinigen Hügeln und Rainen sowie auf Heiden gedeiht. Der älteste Beleg weist noch ddd-lose Schreibung auf.
- Literatur
- Starck/Wells 340, Lexer 2, 323; Kluge/Seebold 660; SHessWb 4, 1151; Marzell 4, 699 f.; Dittmaier (1963), S. 237, Vielsmeier (1995), S. 384 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- Wörterbuchnetz: → Quendel

