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Südhessisches Flurnamenbuch
Nonne
- Deutung
- Zu ahd. nunna, mhd. nunne, nonne sw. F. ‚Nonne‘, einer Entlehnung aus spätlat. nonna ‚ehrwürdige Mutter, Klosterfrau‘. Zumeist handelt es sich um Besitz von Nonnenklöstern, etwa die Nonnen-Wieße in Lampertheim zum Ricardi-Convent in Worms1, der Nonnen Rhein in Lampertheim bzw. Lorsch zum Kloster zum Hane in Lorsch2 oder das Nonnen Gut in Pfungstadt zum Kloster Heiligenberg3.
- Literatur
- Schützeichel 227, Lexer 2, 120 f., Baufeld 181; Kluge/Seebold 591; DWB 7, 881 f.; SHessWb 4, 1002, PfälzWb 5, 160 f.; Bach 2, § 357; Dittmaier (1963), S. 214 f., Ramge (1979), S. 221, Zernecke (1991), S. 375, Vielsmeier (1995), S. 355. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Nonne; DWB: → nonne; Lexer: → nonne; PfälzWb: → nonne; Wörterbuchnetz: → Nonne
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1 Lepper (1957), S. 105.
2 Fecher (1941), S. 93, dies. (1942), S. 55.
3 Hechler (1964), S. 68.

